Eigenbedarfskündigung im Zweifamilienhaus

Beendigung der Eigennutzung in einem Zweifamilienhaus

Ursachen wie Zahlungsverzug, Beendigung der Eigennutzung etc. im vom Vermieter selbst bewohnten Zweifamilienhaus. Wir haben ein Zweifamilienhaus überschrieben! Eine weitere Besonderheit ist die Beendigung der Eigennutzung in einem Zweifamilienhaus. Der Vermieter macht den eigenen Bedarf an OG-Wohnung im Zweifamilienhaus für seine Kinder geltend, damit diese dort ihre Musikinstrumente einüben und üben können.

Kündigung der Eigennutzung in einem Zweifamilienhaus - Kündigungsfrist

Seit über zwei Jahren leben wir in einem Zweifamilienhaus mit dem Wirt unter einem gemeinsamen Haus in zwei separaten Apartements. Gelten die verlängerten Kündigungsfristen von 6 Monate auch für eine Kündigung nach §573a Abs. 1? Die Kündigung erfolgt zum 30. 04. 2017, aber wir fürchten, dass der Hausherr, sollte er von unserem Umzugsantrag Kenntnis erhalten, seinen eigenen Bedarf aufkündigen wird.

573a Abs. 1 BGB erleichtert dem Mieter die Beendigung des Mietverhältnisses aufgrund der speziellen Lebenssituation und des intensiven Kontaktes zu den Mietenden. Dann kann der Mieter ohne berechtigte Interessen gekündigt werden, muss aber im Gegenzug eine längere Frist beachten. Für den Leasinggeber bedeutet dies jedoch nur eine weitere Möglichkeit; er kann seine Beendigung auch auf seine eigenen Bedürfnisse abstellen und die verkürzte Frist des § 573c BGB in Anspruch nehmen.

Dies setzt jedoch voraus, dass der Hausherr die Zimmer für sich, seine Familie oder seinen Haushalt so schnell als Appartement braucht - andernfalls wäre er für Schäden wegen vermeintlicher Eigennutzung haftbar. Unter freundlicher Bezugnahme eines Mitarbeiters möchte ich Sie auch noch auf die in 574 BGB standardisierte Möglichkeit des Widerspruchs für den Falle aufmerksam machen, dass der/die VermieterIn eigentlich zu einem späteren Termin eine eigene Bedarfsmeldung ausspricht.

Zwangsversteigerungen und Eigenverbrauch in einem Zweifamilienhaus

Hallo, wir denken darüber nach, ein Häuschen bei der Zwangsvollstreckung zu kaufen. Es handelt sich um ein kleines Zweifamilienhaus (Untergeschoss ca. 50 qm, Obergeschoss ca. 75 qm) mit separatem Eingang. Der aktuelle Besitzer wohnt in der oberen Etage, die unteren Etagenwohnung ist leer. Wenn wir bei einer Auktion für das Gebäude bieten würden, würde sie die oben liegende Etage verlassen müssen?

Bekanntermaßen könnte es schwer sein, die Frau rasch "rauszuholen", weil es eine freie Ferienwohnung gibt, die besetzt werden könnte. Die beiden Stockwerke wollen wir über eine interne Treppenanlage miteinander verknüpfen (für unsere Familien wäre es ein Einfamilienhaus) und wollen natürlich nicht das Risiko eingehen, dass wir nicht "allein" im Hause sind.

Inwieweit kann ein "Zweifamilienhaus" im Gegensatz zu einem "offiziellen Einfamilienhaus" Probleme bereiten? Sehr geehrte Damen und Herren, auf der Basis der Angaben möchte ich Ihre Frage wie folgt antworten: Im Prinzip gilt auch in einem Wohnhaus bei Beendigung zum persönlichen Gebrauch ( 573 II Nr. 2 BGB) dasselbe wie bei einem Eigenheim.

WARUM ist es notwendig, die eigenen Anforderungen zu rechtfertigen. Es ist daher notwendig, hier zu erläutern, dass sie die Appartements kombinieren wollen, um eine angemessene Grösse und genügend Raum für ihre Familien zu haben. Für die Eigennutzung gilt die gesetzliche Kündigungsfrist ( 573 c BGB, in der Regel am Ende des Folgemonats, wenn die Kündigung bis zum dritten Arbeitstag erfolgt) und kann erst nach der Eintragung in das Kataster erfolgen.

Für sie ist es jedoch von Bedeutung, dass sich die Bewohner einer Kündigung ihrer eigenen Bedürfnisse aus Not, z.B. bei schweren Krankheiten oder im hohen Lebensalter, widersetzen können. Sie profitieren außerdem von der vereinfachten Kündigungsoption für eine vom Eigentümer selbst genutzte Liegenschaft mit nicht mehr als 2 Wohneinheiten, da hier kein spezielles Interessengebiet (z.B. persönlicher Bedarf) vorzuweisen ist.

Vorsorglich würde ich immer raten, die Beendigung mit persönlichen Voraussetzungen zu rechtfertigen (573 II Nr. 2), da dies rascher geht, und alternativ zum nächst möglichen Zeitpunkt gemäß 573 a BGB zu beenden. Das hat den Nachteil, dass die Beendigung nach weiteren 3 weiteren Lebensmonaten wirklich effektiv wird, wenn die eigenen Bedürfnisse aus welchen GrÃ?nden auch immer scheitern.

Die Kündigung eines Zweifamilienhauses ist daher kein großes Hindernis. Es ist jedoch fragwürdig, ob der Eigentümer überhaupt entlassen werden muss. Weil sie sagen, "dass es der Eigentümer und nicht der Mieter ist". In dieser Hinsicht gibt es wohl keinen Pachtvertrag, den sie durch den Kauf des Gebäudes abschließen werden.

Der Besitzer hat ein Eigentumsrecht, solange er es ist. Von da an muss sie das Gebäude räumen. Sie können als Besitzerin die Frau am besten bitten, das Wohnhaus oder die Zimmer aus dem Eigentumsübergang herauszugeben, d.h. die Zwangsräumung zu fordern und ggf. eine Klage einzureichen. Deshalb ist es für sie sehr interessant, im Voraus zu erfahren, ob es einen Vertrag mit der Frau gibt.

Gibt es keine vertraglichen Stellen der Lady, verlangen sie die Ehefrau von ihrer Grundbucheintragung zur Zwangsräumung unter angemessenem Zeitraum, bestehen jedoch einen Pachtvertrag, so müsste sie die Anzeige gemäß 573 Abs. II Nr. 2 sowie alternativ gemäß 573 a BGB und unter exakter Rechtfertigung ihres Bedürfnisses (einschließlich der Notwendigkeit an beiden Wohnungen) erstatten.

Wenn die eigenen Anforderungen nicht durchkommen, aber mindestens auf mittlere Sicht ihr angestrebtes Niveau erreicht haben, gilt eine längere Frist von 3 Monaten gemäß § 773 a BGB.

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