Durchgangszimmer als Arbeitszimmer

Passage-Raum als Arbeitszimmer

oder ein Durchgangsraum ist nicht regelmäßig der Fall. Eine häusliche Studie darf kein Durchgangsraum sein, sondern ein Durchgangsraum zwischen Küche und Schlafzimmer. Auch ein Transitraum kann in Betracht gezogen werden. "Echte" Durchgangsräume - auch die zum einzigen Balkon.

Studie: Steuerlicher Abzug für die gewerbliche Nutzung von Flächen | Finanzierung

Das zweite Teil enthält Hintergründe zu den Bedingungen, die eingehalten werden müssen, bevor die Ausgaben als Betriebs- oder Erfolgsausgaben von der Steuer abgesetzt werden können, und gibt einen Überblick über die wesentlichen zu beachtenden Urteile des BFH. Der Aufwand für ein Home-Office kann nur dann als Betriebskosten in Abzug gebracht werden, wenn der Wohnraum ausschliesslich oder nahezu ausschliesslich (mindestens 90 %) für geschäftliche Zwecke verwendet wird.

Die tatsächliche Nutzung des häuslichen Studiums als Büro-, Praxis- oder Geschäftsräume hängt unter anderem von der räumlichen Verteilung der Studienräume ab. Über die steuerliche Anerkennung eines inländischen Studiums aufgrund seiner räumlichen Verteilung in der Wohneinheit oder im Wohnhaus sind folgende Entscheidungen getroffen worden:

BFH Urteil vom 19.8.1988 (VI R 69/85): Es ist harmlos, wenn man das Arbeitszimmer überqueren muss, um ins Zimmer zu kommen. Das Saarländische Föderale Gesetz vom 30.3.1993, (1 K 181/92): Ein Holzhaus im Einfamilienhausgarten ist nicht erkennbar, auch wenn es (vorübergehend) als Heimarbeitsplatz diente. Urteil des BFH vom 19.5.1995 (VI R 3/95): Die Studie darf nicht zum Flur hin offen sein.

Beschluss der BFH vom 19.10.1995 (XI B 153/94): Es ist steuerlich schädlich, wenn die Studie die alleinige Anbindung an Wohnraum, Zimmer, Garten oder Terasse ist. Ausgaben für gewerblich genutztes Gelände können grundsätzlich unbeschränkt als Betriebskosten einbehalten werden. Dieses Prinzip trifft jedoch nicht auf ein Home Office zu. Gemäß 4 Abs. 5 Nr. 6 b StG können die Kosten für ein Home Office wie folgt in Abzug gebracht werden: 100 Prozent der Kosten, wenn das Home Office im Zentrum aller operativen und professionellen Aktivitäten steht.

Kosten bis zu 1.250 Euro pro Jahr, wenn und soweit kein anderer Arbeitsort als das Home Office für die Arbeit zur Verfügung steht. Die Kosten eines Home Office können in allen anderen FÃ?llen nicht in Abzug gebracht werden. Der Entrepreneur oder Freelancer nutzt RÃ?ume auÃ?erhalb seines Hauses, so dass es ein Out-of-Home Office ist, das Home Office steht im Zentrum aller professionellen und operativen TÃ?tigkeiten, der Home-Bereich wird durch den Einsatz von Mitarbeitern eliminiert oder Ã?berlagert.

Nur wenn keine dieser Optionen möglich ist, muss geprüft werden, ob der Selbständige oder Selbständige keinen anderen Job für seine Arbeit zur Auswahl hat als das Home Office. Mindestens 1.250 EUR pro Jahr können dann einbehalten werden.

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