Doppelte Haushaltsführung ohne eigenen Hausstand

Zweifache Haushaltsführung ohne eigenen Haushalt

Ein Zimmer in der elterlichen Wohnung bewohnt - sei es mit oder ohne Beteiligung an den Kosten. ohne eigene finanzielle Beteiligung. Der Mitarbeiter unterhält seinen eigenen Haushalt zu Hause.

Praktische Beispiele: Doppelhaushalt / 6 Mitarbeiter ohne eigenen Haushalt à Persönliches Büro Premium à Persönlich

Letzter Montag hat ein neuer Lehrling die Lehre aufgenommen. Die gebürtige Hamburgerin lebt dort mit ihren Elten. Am Wochenende nimmt der Praktikant die 150 Kilometer lange Route mit dem Zug nach Haus. Das Ticket ist für 100 EUR pro Kalendermonat erhältlich und wird zusätzlich vom Auftraggeber bezahlt.

Die neue Arbeitnehmerin bekommt außer ihrem Ausbildungslohn keine weiteren Vergütungen. Inwiefern sind die Rückerstattungen für die Ferienwohnung und das Ticket steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Natur? Die Doppelhaushaltsführung tritt ein, wenn ein Arbeitnehmer aus beruflicher Sicht außerhalb des Ortes angestellt ist, an dem er seinen eigenen Haushalt führt und auch am Arbeitsplatz lebt.

Hier fehlt der Arbeitnehmerin der eigene Haushalt in ihrer Heimatstadt, weil sie dort mit ihren Familien lebt. Die Existenz eines eigenen Haushalts erfordert einen finanziellen Beitrag zu den Unterhaltskosten. Für Mitarbeiter, die noch bei ihren Familien leben, ist diese Bedingung in der Regel nicht erfüllbar.

Das bedeutet, dass es eine so genannte gefälschte Doppelbudgetierung ohne eigenen Haushalt gibt. Der Mietzins wird vom Auftraggeber in vollem Umfang als einkommensteuer- und sozialversicherungspflichtiger Lohn übernommen. Die Wege zwischen Wohnort und erstem Arbeitsplatz sind Wege "von der entfernten Wohnung" zum ersten Arbeitsplatz.

Der Preis für das Ticket ist pauschal bis zur Summe der Istkosten von 100 EUR. Dies ist nur ein Auszug aus dem Programm Persönliches Büro Premiumpaket. Anschließend können Sie die Software 30 minuten lang kostenlos und kostenlos ausprobieren.

Doppeltes Budgetmanagement: Die Rechtsprechung "Nesthocker" der BFH

Doppelte Budgetierung tritt auf, wenn ein Arbeiter außerhalb des Arbeitsplatzes angestellt ist, in dem er seinen eigenen Hausstand führt und ein zweites Zuhause an seinem Arbeitsplatz hat. Dazu ist der Nachweis der eigenen Haushaltsführung erforderlich. Gemäß der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes können einzelne Mitarbeiter prinzipiell auch einen steuerrelevanten Doppelhaushalt managen.

Unter dem eigenen Hausstand versteht man den Hausstand, in dem sich das Leben des Mitarbeiters befindet. Charakteristisch für den eigenen Hausstand ist, dass sich der Mitarbeiter dort regelmässig befindet - mit Ausnahme von Arbeits- und Urlaubsabwesenheiten. Der unverheiratete Mitarbeiter muss zudem als entscheidender oder mindestens Mitbestimmungsteil in den Hausstand integriert werden.

Das Bundesfinanzamt hat mehrere Urteile zu Verfahren gegen arbeitende Minderjährige erlassen, die mit ihren Familienmitgliedern im selben Haus zusammenleben und eine zweite Wohnung an ihrem Arbeitsplatz haben. Man unterscheidet prinzipiell zwischen jungen und alten "Nesthockern", die bei oder mit ihren Familienmitgliedern im selben Haus sind. Jüngere Arbeitnehmer, die nach Abschluss der Berufsausbildung in den Haushalten ihrer Familien verbleiben, dürften in der Regel kein wesentliches Mitspracherecht bei der Haushaltsführung haben, allerdings gegen eine Teilkostenbeteiligung.

Die BFH sah diese als " Gast " in der Elternwohnung - es gab also keinen " separaten " Kinderhaushalt im Sinn einer Doppelhaushaltsführung. Ältere arbeitende Kleinkinder, die mit ihren eigenen oder mit einem einzigen Erziehungsberechtigten im selben Haus wohnen, gelten als ökonomisch selbständig und haben einen erheblichen Einfluss auf die Haushaltsführung.

Einen solchen Hausstand kann man ihnen als "ihren eigenen" zuschreiben, was nach Auffassung des BFH den Abzug von Werbungskosten ermöglicht. Die mangelnde Privatsphäre der Zimmer im Terrassenhaus seines Vater und die engen Wohnverhältnisse verhinderten laut BFH nicht die Akzeptanz des eigenen Haushalts; in Zusammenhang mit dem verbleibenden Wohnraum war eine selbstständige Haushaltsführung möglich.

Je älter die Kleinen werden und je unabhängiger sie werden, desto mehr gibt es Hinweise darauf, dass sie den Hausstand gemeinsam mit ihren Müttern führen und so ihren eigenen Hausstand im Gemeinschaftshaushalt aufbauen. Dies wird nicht dadurch verhindert, dass das arbeitende Kind keine bewertungskonforme Wohneinheit im Mithaushalt hat.

Ebenso wenig ist die Finanzbeteiligung an den allgemeinen Ausgaben eine maßgebliche Vorbedingung für die Steueranerkennung des dualen Finanzmanagements. Der Bundesfinanzhof hatte bereits in vorangegangenen Entscheidungen argumentiert, dass die Finanzbeteiligung am Gemeinschaftshaushalt nur indikativ sei. Der Blick des Bundesfinanzhofes - vor allem die lockeren Voraussetzungen für die wirtschaftliche Teilhabe des arbeitenden Kindes am Gemeinschaftshaushalt - ging für den Gesetzgeber offenbar ein wenig zu weit.

Der Gesetzgeber sollte die notwendigen "Mehraufwendungen" für die doppelte Haushaltsführung berücksichtigen, um die Steuern zu senken. Mit dem neuen Reisekostengesetz ab 2014 muss nun eine ausreichende wirtschaftliche Partizipation des Steuerzahlers am eigenen Budget explizit nachweisbar sein. Ein entsprechender Ansatz über die wirtschaftliche Partizipation der jüngeren und älteren "Nesthocker" im Gemeinschaftshaushalt mit ihren Erziehungsberechtigten ist nicht mehr ausreichend.

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