Direktversicherung Steuer

Erstversicherung Steuer

Die Direktversicherung ist als steuerbegünstigte Form der Altersvorsorge an bestimmte Bedingungen geknüpft: Investment und Steuern 2010: So verhindern Sie Ihre eigene finanzielle Krise - Karl H. Lindmayer Die Autoren von Karl H. Lindmayer und sein Team bieten die üblichen kompetenten und umfassenden Informationen zu allen Anlageformen und deren Steuermerkmalen, von der Aktie über Pensionen und Fonds bis hin zu Versicherung, Immobilie, Optionen und Termingeschäften. Dieses Angebot wird um die immer wichtiger werdenden Neuerungen im Bereich der Anlageinstrumente erweitert: vor allem alle Arten von so genannten alternativen Anlagen, vor allem Private Equity, Hedge Funds und Investmentzertifikate, aber auch - für Immobilienkunden - Reit.

Finanzanlage und Steuern 2012: Finanzanlagen in schwierigen Gewässern bewältigen.... - Darunter Charles H. Lindmayer.

Euro- (Landes-)Krise, Bankenerdbeben, fallende Kurse - Gründe genug, um Ihr ganzes Investmentportfolio auf den Prüfstein zu legen und bestmöglich aufzustellen. Lindmayers Standardarbeit gibt Ihnen mit dieser Nummer einen unentbehrlichen Leitfaden an die Hand, ganz nach dem Motto: "Investitionen verbessern, Steuer minimieren". Im Mittelpunkt aller Kapiteln stehen daher der Aufbau von Vermögen und die Sicherstellung und der konsequente Aufbau von Einsparungen.

Zu diesem Zweck hat das Autoren-Team alle Erklärungen und Hinweise anhand des Kriteriums "Rentabilität, Sicherheiten, Liquiditäts- und Steueroptimierung" geprüft. Auf der Internetseite (www.geldanlageundsteuer.de) stehen Ihnen praxisgerechte Kalkulationshilfen und nützliche Zusatzmaterialien wie z. B. Steuererklärungen, DBA und die aktuellsten Rechtstexte zur Verfügung.

Direktversicherung: Limits und Chancen - Anmerkungen & Auswertungen - dpn

Direktversicherungen sind die bekanntesten Formen der Betriebsrente: 86 Prozent der Unternehmen sind mit diesem Ansatz vertraut, so eine NFO-Infratest-Studie im Auftrag für die Lebensversicherung. Das hohe Bewusstsein ist nicht verwunderlich, denn die Direktversicherung ist besonders unkompliziert und preiswert. Im vergangenen Jahr zählt der Hauptverband der Deutschen Industrie Versicherungen knapp sechs Mio. Verträge mit einer Deckungssumme von über 150 Mrd. EUR.

Ein wichtiges Ziel der Pensionsreform war es, die Betriebsrente als Pfeiler der Alterssicherung zu festigen, manche meinen gar, sie wieder zu beleben. Jeder Mitarbeiter hat seit Beginn dieses Geschäftsjahres das Recht auf Gehaltsumwandlung. Falls der Dienstgeber eine Vorsorgeeinrichtung, eine Vorsorgeeinrichtung oder eine Direktversicherung bietet, kann er den Vergütungsanspruch auf diese Ausführungsformen eingrenzen.

Falls der Auftraggeber keinen geeigneten Weg zur Umsetzung anbietet, kann der Mitarbeiter den Abschluß einer Direktversicherung beantragen. Auf der einen Seite sorgt diese Fallback-Lösung dafür, dass die Mitarbeiter ihren Anwartschaftsanspruch auf eine subventionierte Betriebsrente auch wirklich geltend machen können. Auf der anderen Seite sollte der Auftraggeber so wenig wie möglich durch Verwaltungskosten belasten. Der Anbieter ist dem Auftraggeber freigestellt.

Auch die zweite Pfeiler muss unbedingt gestärkt werden, da die Pensionsreform zu einer deutlichen Kürzung der gesetzlich festgelegten Ansprüche auf Alters-, Hinterlassenen- und Berufsunfähigkeitsrenten führen wird. Die neuen Rentenlücken sollen nun von den Bundesbürgern im Rahmen der zweiten und dritten Säule ausgenutzt werden. Eine Berufsunfähigkeits- oder Hinterbliebenenversicherung oder der Anspruch auf eine Kapitalleistung kann über bestehende Steuervergünstigungen besser abgedeckt werden.

Die Direktversicherung ist in der beruflichen Vorsorge dafür besonders geeignet. Unterstützte Pensionsversicherungen - ob als Direktversicherung in der zweiten oder als Privatversicherung - weisen besonders interessante Erträge mit einem hohen Maß an Absicherung auf. Demgegenüber müssen alle neuen Vorsorgeeinrichtungen und Vorsorgeeinrichtungen neue Deckungsmassen bilden und die Deckungsmassen der bestehenden Vorsorgeeinrichtungen sind im Vergleich zum zu erwartenden Neuzugang in der Regel vergleichsweise gering.

Die Direktversicherung hat zudem den Nachteil, dass die Todesfallleistung nicht nur an die unmittelbaren Hinterbliebenen, sondern an alle Nachkommen ausgezahlt werden kann. Die Direktversicherung hat einen Nachteil gegenüber Rentenfonds und Rentenfonds für Arbeitnehmer, für die nicht die Riester-, sondern die sogenannte Eichelbeihilfe, d.h. die Steuerbefreiung von Beiträgen bis zu 4% der Einkommensschwelle nach 3 Nr. 63 EGV (nachgelagerte Besteuerung), die attraktivsten steuerlichen Förderungen sind.

Bei der Direktversicherung ist eine Nachbesteuerung noch nicht möglich. Die pauschale Direktversicherung empfiehlt sich insbesondere für Mitarbeiter mit hohem Spitzensteuersatz, da die Abweichung zwischen dem pauschalen Steuersatz von 20% und dem individuellen Spitzensteuersatz eine echte Ersparnis ist. Latente Steuern führen jedoch nur zu einer Steuerabgrenzung. Wenn Sie im höheren Lebensalter ein durchschnittliches oder höheres Gehalt haben (z.B. durch Erbschaft), kann eine kapitalbesteuerte Direktversicherung mit einer steuer- und sozialversicherungsfrei gezahlten Einmalzahlung oder eine Altersrente mit Einkommensbesteuerung die wesentlich günstigere Variante sein.

Eine Schlussfolgerung: Für viele Mitarbeiter ist die Direktversicherung eine überaus interessante Vorsorge. Insbesondere für kleine und mittlere Betriebe und für Entgeltumwandlungen wird die Direktversicherung ihre Stellung als besonders flexible und verwaltungsfreundliche Umsetzungsmethode weiter stärken und damit zum Gelingen der Pensionsreform beizutragen.

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