Direktversicherung als Betriebliche Altersvorsorge

Die Direktversicherung als betriebliche Altersversorgung

Bei der Umsetzung der betrieblichen Altersversorgung gibt es fünf verschiedene Möglichkeiten - eine davon ist die Direktversicherung. Es besteht ein gesetzlicher Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung. In der betrieblichen Altersversorgung der Bayerischen Landesbank wird die private Altersvorsorge mit staatlichen Leistungen kombiniert. Direktversicherung - der Klassiker der betrieblichen Altersvorsorge.

Betriebsrente für Arbeitnehmer und Gehaltsumwandlung

Laut einer Studie befürchten rund 86% der Deutschen, dass ihre Altersrente nicht ausreicht, um ihren Wohlstand im hohen Lebensalter zu erhalten. Die betriebliche Altersvorsorge wird sich damit neben der staatlichen Altersvorsorge und der Privatversicherung in Deutschland weiter als dritte Säule durchsetzen. Die steuerbegünstigte betriebliche Altersversorgung ist für selbständige Krankengymnasten nicht möglich, sondern nur für Arbeiter.

Praxiseigentümer selbst sind in den meisten FÃ?llen in der gesetzlich vorgeschriebenen Pensionsversicherung obligatorisch versichert (bitte lesen Sie dazu auch den Artikel zum Kapitel "Befreiung von der obligatorischen Pensionsversicherung" auf den folgenden Seite 17 f. in dieser Ausgabe). Nach dem Steuerrecht werden sie jedoch als Selbständige betrachtet, die nicht in der Lage sind, eine steuerbegünstigte betriebliche Altersvorsorge für sich in Anspruch zu nehmen, da die Grundvoraussetzung dafür ein vorhandenes Beschäftigungsverhältnis ist.

Je nachdem, wer die Beitragszahlungen in die Rentenversicherung leistet, wird von einer betrieblichen oder betrieblichen Altersvorsorge gesprochen. Ihre Mitarbeiter haben seit 2002 einen gesetzlichen Rentenanspruch. Damit sind Sie als Unternehmer jedoch nicht dazu gezwungen, zu einem späteren Zeitpunkt eine betriebliche Altersvorsorge für alle Mitarbeiter zu bezahlen oder eine Altersvorsorge für die Mitarbeiter zu praktischen Kosten abzuschliessen.

Ein Teil des Lohnes kann für die betriebliche Altersvorsorge ausgegeben werden (bis zu vier Prozentpunkte der Einkommensgrenze für die Rentenversicherung). Im Jahr 2007 sind das 2.520 EUR (4 von 63.000 EUR). In der Regel erfolgt dies durch Kürzung künftiger Lohnansprüche - wie Urlaubsgeld, Urlaubs- und Sonderzulagen - zugunsten der Betriebsrenten.

Sie werden vom Dienstgeber unmittelbar vom Bruttogehalt einbehalten. Dies führt zu einer Verringerung des Einkommens und - je nach persönlicher Einkommenssituation - zu niedrigeren Einkommenssteuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Direktversicherung, Rentenfonds oder Rentenfonds können als Anlageform für eine betriebliche Altersvorsorge angesehen werden. Mit diesen Retouren werden dann zu einem späteren Zeitpunkt die Rentenleistungen ausgezahlt.

Die Direktversicherung ist gerade für kleine Arztpraxen eine leicht zu handhabende Form der bAV. Ihr pensionierter Arbeitnehmer erhält seine Pension von der Versicherungsgesellschaft. In der Regel ist eine Pensionierung aus dem Berufsleben ab einem Mindestalter von sechzig Jahren möglich. Durch die ab 2005 eingeführte nachgelagerte Steuer ist die Pension jedoch voll zu versteuern und nach der aktuellen Gesetzeslage sind auch dann Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen, wenn das versicherbare Alterseinkommen die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenkasse nicht überschreitet.

Weil in diesem Falle nur ein Pauschalbetrag von 30 % für Sozialversicherungen und Lohnsteuern (Rentenversicherung 15 %, Krankenversicherung 13 % und Lohntarif 2 %) vom Dienstgeber zu zahlen ist, beträgt die Gesamtsparsumme 30 %. Allerdings erkennt das Steueramt eine neben dem Ehegattengehalt bezahlte Rente nur dann an, wenn Sie auch Ihren Nicht-Familienangehörigen eine Betriebsrente anbieten.

Im Falle eines steuerlichen Anstellungsverhältnisses eines Ehegatten können Direktversicherungsbeiträge, ein Rentenfonds oder ein Rentenfonds als Betriebsausgabe angerechnet werden, sofern sie den maximalen Betrag von 4 % der Bemessungsgrenze für Beitragszahlungen in der Gesetzlichen Rentenversicherung einhalten. Der Physiotherapeut Hans Petersen will seine arbeitslose Frau für die Büroarbeit in der Arztpraxis einnehmen.

Für diese Arbeit werden zunächst 300 EUR pro Monat einkalkuliert. Der Lohn soll nach einer Ausbildungszeit auf 400 EUR pro Monat anwachsen. Der Zusatzbetrag soll von den Petersener für die Direktversicherung verwendet werden. Der Physiotherapeut hat für das anfängliche Nettogehalt seiner Frau von 300 EUR eine monatliche Pauschale von 90 EUR (30 % von 300 EUR) zu entrichten.

Auch nach der Lohnerhöhung auf 400 EUR pro Monat bekommt sie 300 EUR pro Kalendermonat, während 100 EUR an die Lebensversicherungsgesellschaft ausbezahlt werden. Der Pauschalbetrag beträgt nach wie vor nur 90 EUR. Dadurch spart er 30 EUR pro Kalendermonat (120 EUR minus 90 EUR). Abschließend ein Wort zur Zusatzrente für die 35jährige Dame am Anfang ihrer Tätigkeit bei ihrem Mann.

Sie wird bis zu ihrem sechzigsten Geburtstag insgesamt rund dreißigtausend Euros (25 Jahre x 1.200 Euro) bezahlt haben. Unter der Annahme einer durchschnittlichen jährlichen Zinsbelastung von 4 Prozentpunkten einschließlich der außerordentlichen Ergebnisanteile ergibt sich ein kumuliertes Eigenkapital von 51.060 EUR. Mit einer statistisch ermittelten Lebensdauer von 24 Jahren bei Eintritt in den Ruhestand kann Petersen mit einer monatlichen Altersrente von 328 EUR rechnen.

Im Falle einer Arbeitgeberfinanzierung kann der Dienstgeber dem Dienstnehmer auch für das Risiko von Renteneintritt, Todesfall und Erwerbsunfähigkeit aus Anlass des Dienstverhältnisses Vorsorgeleistungen gewähren.

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