Dienstwagensteuer

Firmenwagensteuer

Mit einer Reform der Dienstwagensteuer würde das Fahren mit effizienteren Autos belohnt und dem Staat Milliarden gebracht: Jeder, der einen Firmenwagen privat nutzt, muss ihn versteuern. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Dienstwagensteuer" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Firmenwagen: Berechnen Sie die Steuer für Privatfahrten korrekt. Auf die Diskussion um die Erhöhung der Dienstwagensteuer hat es eine geteilte Reaktion gegeben.

Pkw und Taxen - Dienstwagensteuer

Im Jahr 2014 wurden nach Auskunft des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Deutschland 3,04 Mio. neue Personenkraftwagen registriert, davon 64% durch gewerbliche Eigentümer. Ein Firmenwagen wird vielen Mitarbeitern als Teil ihres Gehalts oder als Motivationsmittel zur VerfÃ?gung gestellt. Eine Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten einen Firmenwagen. Mit der aktuellen Verordnung zur Besteuerung von Firmenwagen in Deutschland werden hohe wirtschaftliche Vorteile für den Einsatz hochmotorisierter Fahrzeuge als Firmenwagen geboten.

Zudem gehen nach einer vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebenen Untersuchung bis zu 4,6 Mrd. EUR an Lohnsteuern und Sozialabgaben pro Jahr durch diese Verordnung an den Bund verloren. Das erspart dem Firmenwagenfahrer eine ganze Reihe von Kosten im Gegensatz zu einem privaten Kauf. Der durchschnittliche Haltezeitraum für Firmenwagen in einem Betrieb beträgt drei bis vier Jahre, danach werden die Wagen auf dem GW-Markt wiederverkauft.

Weil die mittlere Lebensdauer eines Personenkraftwagens rund zwölf Jahre liegt, entscheiden leistungsstarke Firmenwagen über die Gebrauchtwagenversorgung über einen längeren Zeitabschnitt. In Großbritannien wird die Firmenwagenpolitik der Firmen durch die Forderung der Mitarbeiter gesteuert. Zielpublikum dieses Vorgehens sind daher Arbeitnehmer und Selbstständige, die einen Firmenwagen mitführen. Der Grundsatz: Je niedriger der CO2-Ausstoß des Firmenwagens, umso niedriger sind die Abgaben für den Fahrzeugnutzer.

Dies hat die Forderung nach sparsamen Autos in Großbritannien erheblich gesteigert und die CO2-Emissionen der englischen Firmenwagenflotte reduziert. Im Gebrauchtwagenbereich stieg auch die Zahl der Spritsparmodelle. Die CO2-basierte Dienstwagensteuer zahlt sich für Firmen und Mitarbeiter aus: Neben dem niedrigen Steuersatz kommen ihnen niedrigere Kraftstoffkosten zugute - und oft auch teure Hybrid- oder Erdgastanks.

Für Elektroautos wurden bereits in der aktuellen Verordnung Steuervorteile für die Abschreibungen der Sachleistung gewährt, die sich an der Kapazität der Batterie ausrichten.

Firmenwagen: Die Steuern im Auge haben

Von wem werden Firmenfahrzeuge gefahren? In Deutschland sind 12% aller Fach- und Führungskräfte im Einsatz. Nahezu jeder zweite Manager erhält einen Geschäftswagen und jeder zehnte Facharbeiter. An zweiter Stelle stehen die technischen Ausbildungsberufe wie Bauingenieur (14 Prozent), danach die IT-Mitarbeiter (10 Prozent). Bei Privatfahrten mit dem Firmenfahrzeug ist die Mehrwertsteuer zu entrichten.

Private bedeutet jede Reise, die nicht für das Unternehmen unternimmt. Ausnahmen: Das Steueramt darf keine Sachleistungen übernehmen, wenn der Geschäftswagen nur für Fahrten zwischen Arbeits- und Wohnort verwendet wird - denn dieser ist nach dem Bundesfinanzhofurteil Teil der "Arbeitswelt". Wenn ein Selbständiger neben dem Dienstfahrzeug kein weiteres privates Auto zugelassen hat, geht das Steueramt davon aus, dass der Geschäftswagen auch in privater Hand ist.

Die Steuerbehörden bieten zwei Arten der Steuerberechnung für die Benutzung eines Firmenwagens an: die Ein-Prozent-Regel und die Fahrtenbuch-Regel. Mit der Einprozentigen Regelung wendet das Steueramt eine Nutzungspauschale an - ungeachtet dessen, in welchem Ausmaß der Dienstwagen für geschäftliche und private Zwecke verwendet wird. Diese Angaben bilden die Basis für die Besteuerung von Privatkilometern.

Das Besteuern nach der Ein-Prozent-Regel macht es allen Betroffenen leicht: Der Brutto-Listenpreis des Fahrzeugs wird immer zur Kalkulation verwendet. Dies gilt auch dann, wenn der Dienstwagen eventuell zu einem wesentlich günstigeren Preis genutzt und erstanden wurde. Bei Anfahrt zur Erwerbstätigkeit verrechnet das Steueramt pro Streckenkilometer (d.h. ohne Rückfahrt) einen Zuschlag von 0,03% auf den Listenpreis.

Wenn der Steuerzahler bei der Doppelhaushaltsführung den Geschäftswagen auch für Heimreisen benutzt, werden weitere 0,002 Prozentpunkte des Katalogpreises pro Heimreise und Streckenkilometer zwischen dem Arbeitsort und dem Wohnort hinzugerechnet. Der Prozentsatz von einem Prozentsatz umfasst alle Kosten, die durch die private PKW-Nutzung anfallen. Nur wenn der Steuerzahler mehr als 50 % des Firmenwagens für geschäftliche Zwecke verwendet, kann die Ein-Prozent-Regel angewendet werden - andernfalls gilt die Fahrtenbuchregel.

Für die Fahrtenbuchregel wird der Firmenwagenwert nicht durch den Brutto-Listenpreis, sondern durch die jährliche Wertminderung des Geschäftswagens bestimmt. In der Regel geht das Steueramt von einer Abschreibungsdauer von acht Jahren aus. Privat- und Geschäftsreisen müssen daher übersichtlich aufgeführt und jeder geflogene km genau eingegeben werden - und das in Form eines Buches.

Sollten im Logbuch Mängel auftreten oder die Unterlagen nicht eindeutig sein, kann das Steueramt daran zweifeln. Danach gilt die 1%-Regel von selbst. Für Privatfahrten müssen nur die gefahrenen km eingegeben werden. Bei Reisen zwischen Wohnort und Dauerarbeitsplatz genügt die Anzeige des Kilometerstandes. Andernfalls wird das IRS es nicht erkennen.

Der Steuerzahler sollte vor dem Kauf mit dem Steueramt oder einem Finanzberater klären, ob er die Voraussetzungen erfüllt. Die Bruttoliste des Firmenwagens liegt bei 40.000 EUR, der Arbeitsplatz ist ca. 20 km von der Ferienwohnung entfernb. Der Gesamtpreis des Firmenwagens einschließlich Abschreibungen beläuft sich auf 20.000 Euro pro Jahr, das Auto wird 50.000 km, davon allein ca. 1.500 km zurückgelegt (inklusive Rückfahrt zwischen Wohnort und Arbeitsstätte).

Der Steuerzahler kann die folgende Faustformel etwa einhalten:: Die Fahrtenbuchregelung ist umso lohnender, je weniger sie den Firmenwagen im privaten Bereich benutzen und je teurer der Preis ist. Ganz gleich, ob der Steuerzahler die Ein-Prozent- oder die Logbuchregel anwendet: Die Steuerbehörde kennt pro Kilometer Entfernung zwischen Wohnort und ständigem Arbeitsplatz pro Tag 0,30 EUR.

Ist der Firmenwagen Teil des Firmenvermögens, aber nicht mehr als 50 prozentig ausgelastet, muss ein Fahrer-Logbuch führen werden. Dann kann der zu versteuernde Unternehmen einen Pauschalbetrag von 0,30 EUR pro gefahrenen km aufbringen. Es genügt, die gefahrenen km für die jeweiligen Geschäftsreisen mitzuschreiben. Diejenigen, die glauben, dass sie mit der Ein-Prozent-Regel eine zu hoch angesetzte Steuer zahlen, sollten sich das auf jeden Fall ansehen.

Dies erfordert eine Bestätigung des Auftraggebers über die tatsächlich angefallenen Kosten, einschließlich der Anzahl der professionell gefahrenen km. Liegt der festgestellte Betrag aufgrund der Ein-Prozent-Regel unter der pauschalen Höhe, kann der Steuerzahler die Abweichung als einkommensbezogene Kosten einfordern. Die private Zuzahlung für die Dienstwagennutzung kann auch als Werbungsaufwand angesetzt werden. Ein weiterer Weg, Firmenwagen zu besteuern, ist die Brutto-Entgeltumwandlung.

Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn der aus der privaten Benutzung des Firmenwagens resultierende monetäre Nutzen niedriger ist als der Teil des Gehalts, auf den der Arbeitnehmer verzichten muss.

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