Dienstwagen Bruttolistenpreis

Firmenwagen Bruttolistenpreis

Basis hierfür ist der Bruttolistenpreis. Der Ausgangspunkt ist der Bruttolistenpreis des Fahrzeugs bei der Erstzulassung. Grundsätzlich wird für die monatliche Sachleistung ein Oldtimer wie jeder andere Firmenwagen nach dem Bruttolistenpreis verwendet. Ermittlung des geldwerten Vorteils für den elektrischen Dienstwagen. Der Bruttolistenpreis für Elektro- oder Hybridfahrzeuge bis zu.

Dienstwagen: Bruttolistenpreis für importierte Fahrzeuge | Mitarbeiter

Wenn importierte Fahrzeuge als Dienstwagen eingesetzt werden, muss der Bruttolistenpreis für die Bestimmung der Sachleistung nach der Ein-Prozent-Methode - nach einem neuen BFH-Urteil - abgeschätzt werden. Der Kaufpreis kann als Grundlage für die Schätzung des Listenpreises dienen. Grundlage hierfür ist der inländische Bruttolistenpreis. Schätzung! so die Aussage des Bundesfinanzhofes. Für die Bestimmung des Privatanteils wendet der Entrepreneur die 1-Prozent-Methode auf den nordamerikanischen Börsenkurs an und rechnet diesen zum Importtermin in EUR um - das entspricht 53.977 EUR.

Der Finanzgerichtshof entschied sich für den mittleren Weg und schätzte zunächst den Bruttolistenpreis und legte den Importeurspreis für das fahrbereite Auto in Deutschland fest; im Zweifelsfall lag dieser bei 75.999 EUR. Als Bewertungsgrundlage ist der nordamerikanische Katalogpreis nicht geeignet. Diese Preise basieren auf dem nordamerikanischen und nicht auf dem in Deutschland.

Das Steuergericht hat daher den Kaufpreis als Bewertungsgrundlage gewählt, der sich am Markt Deutschland ausrichtet. Dies war der Importeurspreis für das einsatzbereite in Deutschland. Der BFH wies die Berufung der Klägerin als unberechtigt zurück und folgte der Einschätzung des BFH. Soll die Privatnutzung eines Dienstfahrzeugs nach der Ein-Prozent-Regel bewertet werden, ist der Bruttoinlandspreis zu ermitteln, wenn es sich bei dem betreffenden Dienstfahrzeug um ein importiertes Kraftfahrzeug handelt und es weder einen Bruttoinlandspreis noch eine vergleichbare Ausstattung mit einem in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeug gleicher Bauart und Bauart gibt.

In jedem Fall wird der Bruttolistenpreis im Inland nicht überschätzt, wenn die Abschätzung auf den für Importeure, die das Auto selbst von ihren Endverbrauchern einführen, üblichen Bruttoverkaufspreisen beruht. Für die Bestimmung des Katalogpreises für reimportierte Fahrzeuge liegt eine Einschätzung der Steuerbehörden vor (vgl. Bundesministerium der Finanzen, Brief vom 19. Oktober 2009).

Entsprechend gelten die Inlandspreise auch für wieder importierte Fahrzeuge. Ist das wiedereingeführte Fahrzeug mit einer zusätzlichen Zusatzausstattung ausgerüstet, die nicht im Inlandspreis enthalten ist, ist auch der sich aus der Herstellerpreisliste ergebende Gegenwert der Zusatzausstattung zu beachten. Ist das wiedereingeführte Fahrzeug von geringerem Wert, so ist der Betrag der "Unterausstattung" auf der Grundlage des Inlandslistenpreises eines gleichwertigen einheimischen Kraftfahrzeuges in angemessener Weise zu berechnen.

Bildunterschrift: BFH, Entscheidung vom 10. September 2017 zur Bruttolistenschätzung für ein Einfuhrfahrzeug, Aktennummer III R20/16.

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