Dienstwagen 1 Regelung

Firmenwagen 1 Regelung

Eine private Nutzung eines Firmenwagens ist daher nach der 1%-Regel steuerpflichtig. 3.1 Grundsätze für den Ansatz eines nicht zahlungswirksamen Vermögenswertes. 1%-Regel darf der Arbeitnehmer keine Betriebsausgaben für die Nutzung des Fahrzeugs im Rahmen des Einkommens aus selbständiger Erwerbstätigkeit abziehen.

Dienstwagen: 1% Regel und eigene Fahrzeugkosten - hjörn bethlefs

Wenn ein Mitarbeiter vom Dienstgeber einen Dienstwagen zur Hand hat und der Dienstnehmer dieses auch für private Fahrten benutzen darf, wird der Betrag dieser Sachleistung nach der so genannten 1%-Regel errechnet. Wahlweise kann der private Beitrag des Mitarbeiters auch in einem Fahrerlogbuch dokumentiert werden. Übernimmt z.B. der Mitarbeiter die Brennstoffkosten selbst, handelt es sich um voll abzugsfähige einkommensbezogene Ausgaben aus dem Angestelltenverhältnis.

In dem Urteil hat der Mitarbeiter in seiner Einkommenssteuererklärung die von ihm selbst zu tragenden Treibstoffkosten von rund 5.500 Euro als einkommensbezogene Aufwendungen beansprucht. Obgleich die private Nutzung nach der sogenannten 1%-Methode bewertet wird, sind die vom Antragsteller zu tragenden Treibstoffkosten als einkommensbezogene Kosten abzugsfähig. Der Benzinpreis ist sowohl für berufliche als auch für private Reisen angefallen und diente somit der Erwirtschaftung steuerpflichtiger Einkünfte, d. h. Barlöhne und Sachbezüge in Gestalt der steuerbaren Dienstwagennutzung.

Die Tatsache, dass der Nutzungswert nach der 1%-Methode bestimmt wurde, verändert den Aufwand nicht.

1% Dienstwagenregelung: Werbeland

Daher ist die Anwendbarkeit der Ein-Prozent-Regel auf Kraftfahrzeuge des erforderlichen Betriebsmittels begrenzt - d.h. die operative Verwendung des Fahrzeugs muss mehr als 50-prozentig sein. Erst wenn diese Bedingung gegeben ist, kann die Privatnutzung eines Kraftfahrzeugs in Zukunft noch auf ein Prozentsatz des Bruttolistenpreises pro Monat festgelegt werden.

Andernfalls ist der Rücknahmewert des Fahrzeugs zu bestimmen und die auf die erwiesene oder voraussichtliche Privatnutzung zurückzuführenden Gebühren anzuwenden. Das Gleiche trifft auf die Ermittlung der anteiligen Auslagen für Reisen zwischen Wohnort und Arbeitsort zu, die nicht als Geschäftsausgaben abgezogen werden können, wobei anstelle der Pauschalregelung (0,03 Prozentpunkte des Brutto-Listenpreises pro Streckenkilometer und angefangenem Kalendermonat abzüglich Entfernungspauschale) die tatsächlich angefallenen Auslagen zu verrechnen sind.

Für die Ermittlung des Betriebsanteils ist zu berücksichtigen, dass Reisen zwischen den Geschäftsräumen und der Heimat als Betriebsfahrten und nicht als Privatfahrten sind. Diese Reisen sind jedoch nicht vollständig anrechenbar. In diesen FÃ?llen wird der Firmenwagen immer aus Unternehmensinteressen dem Mitarbeiter Ã?berlassen, so dass er selbstverstÃ?

Die Führung eines Logbuchs ist zwar nicht obligatorisch, aber in den meisten FÃ?llen unvermeidlich. Grundsätzlich sollte allen Unternehmen und freien Mitarbeitern geraten werden, ein Fahrtenbuch ordnungsgemäß zu führen trotz des Verwaltungsaufwands. Es wird empfohlen, den Kilometerstand zu Beginn des Jahres zu erfassen und aussagekräftige Aufzeichnungen über Privat- oder Geschäftsreisen zu machen.

Zum Schutz vor überhöhten Einschätzungen der Steuerbehörden müssen Selbstständige, deren Einsatz von Fahrzeugen nur 50 % oder weniger ausmacht, ein Fahrtenbuch erstellen. Dies kann bedeuten, dass die Ein-Prozent-Regel nicht angewendet wird, sondern dass die Steuerbehörden wahrscheinlich den erhöhten Privatnutzungswert (Teilwert der Entnahme) schätzen.

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