Dienstreise Reisezeit Arbeitszeit

Geschäftsreise Reisezeit Arbeitszeit

Reisezeit wird oft als Arbeitszeit angesehen. Auskunftsrecht, Reisezeit als Arbeitszeit? Die volle Arbeitszeit gilt jedoch auch als verkürzt. Wird die gesamte Reisezeit als Arbeitszeit betrachtet? Fahrzeiten außerhalb der vereinbarten Normalarbeitszeit.

Geschäftsreise: Ist die Reisezeit Teil der Arbeitszeit?

Als Arbeitszeit kann die Reise eines Mitarbeiters zum Arbeitgeber gelten. Ist die Reisezeit eines Mitarbeiters während einer Dienstreise als Arbeitszeit im Sinn von 2 Abs. 1 ARZG zu betrachten, so ist dies von Bedeutung, da Mitarbeiter nicht unbefristet beschäftigt sein dürfen. In der Regel sind maximal 8 Std. pro Tag zulässig.

Diese ergeben sich aus 3 ARZG. Reisezeit eines Mitarbeiters als Arbeitszeit? Bei der Anreise zur Arbeit am Morgen und zu Haus am Abend wird die Zeit für das Pendeln als freie Zeit und nicht als Arbeitszeit betrachtet. Gleiches trifft auch auf längere Abstände zu. Das liegt daran, dass die Arbeitszeit erst nach dem Eintritt ins Unternehmen beginnt.

Ganz anders verhält es sich, wenn der Vorgesetzte einen Angestellten zu einem externen Auftraggeber entsendet. In diesem Fall wird die Reisezeit als Arbeitszeit betrachtet, wenn der Angestellte mit dem PKW anreist. Falls der Angestellte auch den Omnibus und die Eisenbahn benützen darf, muss der Auftraggeber ihn angewiesen haben, die Reisezeit zur Reisevorbereitung zu nützen.

Kann der Mitarbeiter dagegen frei entscheiden, ob er einen Thriller lesen oder ein Schläfchen machen möchte, wird die Reise als Freizeitbeschäftigung betrachtet. Die Rechtslage ist jedoch schwieriger, wenn der Mitarbeiter den Auftraggeber nur mit dem PKW erreicht oder wenn er viel weiter mit der Bahn gereist wäre.

Eine freundschaftliche Vereinbarung mit dem Auftraggeber wäre hier zielführend. Allerdings sollten die Mitarbeiter überprüfen, ob der Kollektivvertrag oder der Anstellungsvertrag eine für sie vorteilhafte Vereinbarung vorgibt. Außerdem wird bei Mitarbeitern ohne feste Arbeitsstätte die Reisezeit in der Regel als Arbeitszeit angenommen. Müssen die Kosten für die Reisezeit vom Auftraggeber getragen werden? Der Umfang, in dem der Unternehmer die Reisezeit für die Geschäftsreise zum Auftraggeber zu erstatten hat, ist verschieden.

In jedem Fall müssen Sie dies tun, wenn die Geschäftsreise zum Debitor während der Arbeitszeit stattgefunden hat. Findet die Reise jedoch außerhalb der Arbeitszeit statt, ist die Rechtslage vergleichbar mit Mehrarbeit. Die Zahlungsverpflichtung des Arbeitsgebers richtet sich dabei danach, ob der Mitarbeiter von seinem Arbeitsgeber ein Entgelt erwarte. Einem Mitarbeiter mit einem höheren Entgelt darf in der Regel kein gesondertes Entgelt gewährt werden.

Bei Einkünften über dem Arbeitsentgelt ist von einer höheren Bemessungsgrundlage für die Beitragsbemessung in der gesetzlichen Pensionsversicherung auszugehen. 2. Diese resultiert aus einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 22.02.2012 - 5 AZR 765/10. Für Arbeitnehmer ohne feste Arbeitsstätte ist der Arbeitgeber in der Regel zur Zahlung des Entgelts verpflichtet. Der Grund dafür ist, dass die Pflicht zum Führen von Kraftfahrzeugen sich aus dem Arbeitsverhältnis als Hauptverpflichtung erwächst.

Schlussfolgerung: Die Mitarbeiter sind auf der sicheren Seite, wenn im Arbeits- oder Kollektivvertrag festgelegt ist, dass der Dienstgeber auch für Reisen außerhalb der normalen Arbeitszeiten zahlen muss. Die Mitarbeiter sollten darauf achten. Das trifft besonders dann zu, wenn häufige Kundenbesuche zu erwarten sind und sie weiter weg sind. Es sollte auch explizit festgelegt werden, dass der Auftraggeber die Reisekosten übernimmt.

Abschließend sollte festgehalten werden, ob der Auftraggeber die Zubereitung bei der Ankunft mit dem ÖPNV wünschen.

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