Dienstreise am Wochenende

Geschäftsreise am Wochenende

Die Dienstreise liegt vor, wenn ein Mitarbeiter zur Durchführung von Geschäftsvorfällen an einen Ort außerhalb des Arbeitsplatzes reist. Vor allem, weil Dienstreisen eindeutig amtlicher Natur sein müssen und Mischformen nicht zulässig sind: Auch bei Geschäftsreisen sind die Mitarbeiter auf Geschäftsreisen verpflichtet, samstags zu arbeiten. von Geschäftsvorfällen, also auch für Tage einer mehrtägigen Geschäftsreise, die ein Wochenende beinhaltet.

Ablehnung einer Geschäftsreise am Wochenende

Sehr geehrte Rechtsanwälte, ich habe einen Streit mit meinem Auftraggeber über eine Geschäftsreise. Eines Montags sagte mir mein Vorgesetzter, dass ich am folgenden Montagmorgen - sieben Tage später - zum Gast kommen müsse. Mein Boss hat das mit dem Auftraggeber vereinbart, ohne mich zu fragen.

In der Regel muss der Vorgesetzte keinen Mitarbeiter um Erlaubnis bitten, denn der Gast "sitzt" im Land und ich brauche zwei Tage, um dorthin zu gelangen, d.h. ich muss an einem Sonnabend (!) abreisen. Ich kann diesen Sonnabend oder das Wochenende aus persönlichen Motiven nicht reisen.

Meine Chefin sieht mein Vetorecht als eine Ablehnung und bedroht mich mit Konsequenzen. Ich muss auch nicht zum ersten Mal an diesem Wochenende reisen. Das ist die Regelarbeitszeit von 40 Wochenstunden von montags bis freitags - aber ich bin mir nicht ganz so ganz sicher, ob es hier drin ist. Lieber Berater, der Unternehmer hat das so genannte Führungsrecht und kann somit auch Zeit und Raum der Arbeit mitbestimmen.

Dies ist anzunehmen, wenn der Kunde für das Unternehmen wirklich so bedeutend ist, wie Ihr Auftraggeber sagen könnte. Wenn er nun einen Zeitpunkt innerhalb dieser knappen Zeitspanne plant und Sie diesem (aus wichtigem Grund) unverzüglich widersprechen, können Sie in diesem Falle NICHT aufgefordert werden, diesen Zeitpunkt einzuhalten.

Weil sowohl die knappe Deadline, d.h. Ihr Einspruch, dem Grundanspruch widerspricht (obwohl der Sonnabend auch ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag ist). Es wird nicht so funktionieren wie der Chef. Damit Sie sich jetzt entspannt zurücklehnen können, sollten Sie - wenn nicht explizit verboten - den Auftraggeber kontaktieren und einen neuen Gesprächstermin mit dem Auftraggeber vereinbaren.

Sie sollten dieses Resultat dann Ihrem Auftraggeber zusammen mit Ihrer Ablehnung, an diesem Wochenende zum Auftraggeber zu gehen, vorlegen. Falls der Auftraggeber wider Erwarten Maßnahmen ergreift, sollten Sie sich umgehend an einen Anwalt wenden. Im anschließenden GesprÃ?ch mit dem Auftraggeber einigten wir uns auf meine Abfahrt fÃ?r den Sonntagabend - ein Kompromiss fÃ?r uns beide.

Jetzt habe ich die Frage: Da ich in einem Lande arbeite, in dem es zu Pfingsten keine Ferien gibt, stelle ich mir die Fragen, wie meine Arbeitszeiten ausbezahlt werden. Auf der Baustelle sind die Ferien (oder mindestens einer davon - Pfingstmontag) ein ganz gewöhnlicher Werktag. Nach Ansicht meines Arbeitgebers gilt der Urlaub des Staates, in dem die Tätigkeit ausgeübt wird, für die Zahlung von Feiertagsgeld.

Sind die Fragen rechtlich festgelegt? Erstens bin ich froh, dass eine sinnvolle Antwort auf die von Ihnen zu Beginn gestellte Anfrage gegeben wurde. Das Recht am Geschäftssitz (d.h. das deutsche Recht) findet mit einer Beschränkung Anwendung: Gibt es keinen gesetzlichen Urlaub im Inland, besteht auch kein Recht auf Feiertagszuschläge. Also hat der Boss Recht.

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