Degressive Afa

Abschreibung degressiv

In der degressiven Abschreibung wird die Höhe des Abschreibungssatzes aus der linearen Abschreibung abgeleitet. Der Abschreibungssatz basiert auf den aktuell gültigen Steuergesetzen. Jährlicher Abschreibungsbetrag. Aufgrund ihrer Relevanz ergibt sich daraus, dass degressive Abschreibungen in der Handelsbilanz nicht ohne Ansatz steuerlich berücksichtigt werden können. Abschreibungsrechner: lineare Abschreibung - degressive Abschreibung - inkl.

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Abstufung AFA - Abschreibungen absteigend

Der degressive Saldo AFA (Abschreibung) wird auch als Buchwertabschreibung bezeichnet. Um die degressive AfA-Methode zu verdeutlichen, sollten Sie sich bereits mit der lineare AfA auseinandersetzen. Die degressive AfA berechnet im Unterschied zur lineare AfA nur den AfA-Betrag auf der Grundlage der Anschaffungs- oder Herstellungskosten im ersten Jahr. Die Abschreibungshöhe wird in den Folgejahren aus dem Nettobuchwert der Anlage berechnet, so dass sich die Abschreibungswerte von Jahr zu Jahr verringern (logischerweise, da auch der Nettobuchwert von Jahr zu Jahr abnimmt).

Mit degressiveren Abschreibungen verbleibt am Ende der Nutzung ein Buchwert. Das folgende Beispiel zeigt, wie die degressive AfA angewendet werden soll. Eine degressive gegenüber einer planmäßigen linienmäßigen Abschreibungen hat den Nachteil, dass die Abschreibungen in den ersten Jahren der Nutzung wesentlich größer sind. Sie müssen daher den prozentualen Anteil der planmäßigen Abschreibungen entweder mit 2 oder mit 3 multiplizieren. 3.

Der Abschreibungsprozentsatz beträgt nach der Berechnungsformel der planmäßigen Abschreibungen 10 vH. Für den prozentualen Anteil der degressiven Abschreibungen werden 10 Prozent bis zum zweiten März multipliziert, woraus sich ein Abschreibungsprozentsatz von 20 Prozent für degressive Abschreibungen errechnet. In der AfA-Tabelle ist der Unterschiedsbetrag zur planmäßigen linear erfolgt.

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Die Abschreibungen sind die steuerlichen Abschreibungen des Sachanlagevermögens. Wenn ein Vermögenswert zur Erwirtschaftung von Erträgen verwendet wird, führen die Anschaffungs- oder Herstellkosten des Vermögenswertes nicht zu einer Minderung des Vermögens des Steuerzahlers. Die erworbenen Vermögenswerte ersetzen nur den Kassenbestand oder das Bankkonto, mit dem der neue Vermögenswert erlangt wurde.

Ist das erworbene oder hergestellte Sachanlagevermögen ein abschreibungsfähiger Vermögenswert, so ist es nicht der Erwerb oder die Produktion, sondern die Abnützung des Vermögens des Steuerzahlers durch die Erwirtschaftung von Einkommen, da die Abnützung des Vermögens des Steuerzahlers nicht gleichwertig ist.

"Selbstbehalt" ist der Teil der Aufwendungen, der sich aus einer Umlage über die erwartete wirtschaftliche Lebensdauer als jährlicher Betrag errechnet. Der Verschleißabzug ist in Deutschland im Einkommenssteuergesetz festgelegt, das diesen Ausdruck gleichbedeutend mit dem Geschäftskonzept der Abschreibungen hat. Doch während jede Beeinträchtigung wirtschaftlich als Abschreibungen zu bezeichnen ist, unterscheiden die Steuergesetze folgende Varianten: kollektive Abschreibungen nach 6 Abs. 2a StG (seit 2008).

Grundsätzlich ist der Abzug in gleichbleibend hoher Jahreshöhe (lineare Abschreibung) vorgesehen. Dabei werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten der zu abschreibenden Anlage (WG) über die Jahre ihrer Nutzung verteilt. Dabei ist zwischen dem Abschreibungskoeffizienten (jährlicher AfA-Prozentsatz aus der Abrechnung 100 prozentig / Nutzungsjahre) und dem AfA-Betrag (Anschaffungswert / Nutzungsdauer) zu differenzieren, wodurch die wirtschaftliche Lebensdauer rechtlich vorbestimmt ist.

Die Anlage hat bei linearer AfA am Ende ihrer Lebensdauer einen kalkulierten Residualwert von 0 EUR oder 0 BME. Die korrespondierenden Anschaffungs- und Herstellungskosten werden, solange die Anlage noch besteht, in das Anlagegitter aufgenommen. Bis 2007 (und auch 2009 und 2010) war die einzige steuerlich erlaubte Ausnahmeregelung für die Ermittlung der mehrjährigen Abzugsbeträge der geometrisch -degressive Abzug für bewegliches Anlagevermögen, die in einem Sonderregister eingetragen sind.

Für degressive Abschreibungen wird jährlich ein fixer prozentualer Anteil vom Vorjahresbuchwert einbehalten. Der Abschreibungsprozentsatz darf ein festes Mehrfaches des bei linearer AfA anzusetzenden Prozentsatzes (= 100 Prozent Nutzungsjahre) und einen gewissen prozentualen Anteil nicht überschreiten. Die Abschreibungssätze wurden im Verlauf des vergangenen Jahrzehntes mehrmals vom Parlament umgestellt.

Erwerbe vor dem Stichtag des Erwerbs waren mit dem 3-fachen des Abschreibungssatzes bzw. höchstens 30 v. H. steuerlich abzugsfähig (§ 52 Abs. 21a). In der Zeit vom 1. Jänner 2001 bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2005 wurde der prozentuale Anteil auf 20 v. H. bzw. das Zweifache der planmäßigen Abschreibungen begrenzt (§ 52 Abs. 21a).

Ausgenommen hiervon war die Abwertung von gemieteten Wohngebäuden; hier besteht die Gefahr einer degressiven Abwertung, wenn in Baufällen der Baugesuch vor dem 01.01.2006 gestellt wurde oder in Erwerbsfällen der notarielle Vertrag vor dem 01.01.2006 rechtskräftig ist. Bei Neufällen ab dem Stichtag des Jahresabschlusses 2006 kann gemäß 7 Abs. 4 Satz I Nr. 2a StG nur die lineare Abschreibungen auf die Anschaffungs- oder Herstellkosten (derzeit 2 %) berücksichtigt werden.

Wirtschaftspolitisch hat der Gesetzgeber für den Zeitraum von 01.01.2006 bis 31.12.2007 eine degressive Abwertung auf das Dreifache des Satzes und die Höchstgrenze von 30 Prozent als Sonderabschreibungen für Akquisitionen erlaubt ( 7 Abs. 2 S. 3). Die degressive Abwertung wurde zum Stichtag des Jahres 2008 im Zuge des Gesetzes zur Unternehmenssteuerreform für Neuanschaffungen aufgehoben (§ 7 Abs. 2, § 52 Abs. 21a EStG).

Maßgeblich ist dabei der Liefertermin: War dieser vor dem Stichtag der Lieferung vor dem Stichtag der Lieferung, kann die planmäßige degressive Abschreibung nach den Grundsätzen der Abschreibungen fortgeführt werden. Durch das " Steuerliche Umsetzungsgesetz im Maßnahmenpaket Sicherung von Arbeitsplätzen durch Stärkung des Wachstums " vom 22. November 2008 (BGBl. I S. 2896) wurde die degressive Abwertung der in den Jahren 2009 und 2010 erworbenen bzw. produzierten beweglichen Anlagegüter vorübergehend wieder aufgenommen.

Die Abschreibungssätze für diese Vermögensgegenstände betragen das 2,5-fache des prozentualen Anteils der planmäßigen Abschreibungen, jedoch nicht mehr als 25 Prozent ( 7 Abs. 2 Satz 2 EStG). Die Gesetzeslage des Vorjahres ist seit dem ersten Januar 2011 wieder gültig - die degressive Abwertung ist damit für alle Neuwaren aufgehoben und ist seitdem abgelaufen ( 7 Abs. 2 Satz 2 EStG).

Ausgehend von einer Lebensdauer von ein bis zehn Jahren und dem maximal zulässigen Abschreibungssatz von 30 Prozent für Kapitalanlagen zwischen dem 01.01.2006 und dem 31.12.2007 wird deutlich, dass eine degressive Abschreibung bei Anlagen mit relativ kurzen Nutzungsdauern - bis zu fünf Jahren - kaum einen Vorteil gegenüber einer planmäßigen Abschreibung hat.

Andererseits hat es eine wesentlich günstigere Wirkung über eine längere Zeit. Die WG wird bei dieser Vorgehensweise am Ende der planmäßigen wirtschaftlichen Nutzung nicht vollumfänglich abgeschrieben. Zur Vermeidung dessen ist es steuer- und wirtschaftsrechtlich zulässig, von der geometrisch-abgestuften auf die planmäßige linearisierte Abschreibungen umzustellen. Wir empfehlen, von der degressiven Abschreibungsmethode auf die Lineare zu übergehen, wenn die degressive Abschreibungsmethode unter Beachtung der verbleibenden Lebensdauer und des Restwertes unterbleibt.

Die Abschreibungen werden nur nach der linearen Methode oder als Sonderabschreibungen berechnet. GWGs, die 2008 oder 2009 erworben wurden, können ab 150 EUR (netto ohne Mehrwertsteuer) in einen Sammelposten eingebracht und über 5 Jahre mit 20 Prozentpunkten planmäßig über die Laufzeit von 5 Jahren abgewertet werden. Die Abschreibungsdauer resultiert aus der Abschreibungstabelle, in der die Abschreibungsdauer von den Steuerbehörden festgelegt wird.

Bei vorzeitigem Abgang, z. B. durch Veräusserung, und innerhalb eines Geschäftsjahrs sind die Abschreibungen pro rata temporis im Jahr der Veräusserung zu erfassen (R 4. 4 (8) EStR). Sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines unabhängig genutzten Vermögenswertes 800 (bis 2017: 410 ) nicht übersteigen, kann er auch als geringwertiger Vermögenswert betrachtet werden.

Im Jänner 2005 erwirbt der unabhängige Software-Entwickler St. ein neues Computersystem für sein Unter-nehmen. Das EDV-System hat eine Lebensdauer von drei Jahren, was zu einem Abschreibungsprozentsatz von 33 1/3% führt. Die jährliche Abschreibungshöhe liegt damit bei 900 ?. Im Jänner 2009 kaufte der Gründer St. einen Tisch für sein Amt zum Preis von 1.800 Euro.

Der Nutzungszeitraum liegt bei 10 Jahren, woraus sich ein Abschreibungsprozentsatz von 10 Prozent errechnet. St. macht in diesem Falle von der Methode der fallenden Abschreibungen Gebrauch. Im Falle einer sinkenden Bilanzabschreibung wird der Abschreibungsprozentsatz auf den Residualwert angewandt. Die Abschreibungssätze dürfen in diesem Falle 2 1/2 mal so hoch sein wie bei der lineare AfA (siehe oben), jedoch nicht mehr als 25%.

Eine degressive Wertberichtigung ist für Vermögenswerte, die nach dem Stichtag des Erwerbs nach dem Stichtag des Jahresabschlusses 2010 erworben wurden, nicht mehr möglich. Die degressive AfA kann nie in voller Höhe ausgebucht werden, daher ist es erlaubt, auf die lineare AfA umzuschalten und fortan jährlich den selben Wert vom Restbuchwert zum Wechselzeitpunkt abzuwerten.

Es ist nun sinnvoll, auf die lineare Abschreibungsmethode umzustellen. Bei den branchenspezifischen Unterlagen sind sowohl lineare als auch degressive Raten aufzuführen. In den Bereichen internes Rechnungs- und Kostenmanagement sowie Kontrolle werden die Abschreibungen verursachergerecht vorgenommen.

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