Darlehen unter Angehörigen Zinssatz

Kredite unter Verwandten Zinssatz

Der Darlehensnehmer kann ein zinsloses Darlehen jederzeit zurückzahlen. Unter der Annahme, dass die Schenkungssteuer fällig ist, darf das Darlehen nicht zinslos sein. Unverzinsliche Darlehen zwischen Familienangehörigen werden im Bereich der Kreditvergabe an nahe Familienangehörige grundsätzlich nicht anerkannt. gilt auch für die Familie von Klaus Olbertz*.

Ausländischer Brauch eines Kredits zwischen engen Verwandten.

Das Bundesfinanzamt Freistadt Rohrbach Urfahr, repräsentiert durch den FA, hat am 20. Januar 2012 nach der Anhörung am 11. Januar 2013 in 4010 Linz, Bahnhofsplatz 7, gegen das Urteil vom 22. Januar 2011 zur Einkommenssteuer (Veranlagung der Arbeitnehmer) 2010 entschieden: Bemessungsgrundlagen und Abgabenhöhe sind wie folgt: Die Festsetzung findet sich in dem als Anlage beigefügten Berechnungsbogen am Ende der nachfolgenden Begründung und ist integraler Teil dieser Entscheidung.

Das zuständige Finanzamt hat den Antragsteller am 15. April 2011 gebeten, die geforderten Heilungskosten wegen der Invalidität zu belegen. Eine Zusammenfassung der Heilungskosten 2010 wurde am Donnerstag, den 15. Juli 2011, eingereicht und es wurde bekannt gegeben, dass dies Teil der Umbaukosten der Behindertenwohnung des Antragstellers sein wird.

Die komplette Umnutzung wurde vom Antragsteller vorgezogen und wird nun in Jahresraten zurückgezahlt. Der Erstattungsschein der OÖ GKK ist für die Gesamtkosten der Krankengymnastik in der Gesamthöhe von 880,20? beigelegt. Auch die Unterlagen für die übrigen medizinischen Aufwendungen in der Gesamthöhe von 979,29 wurden übersandt.

Da die für die behindertengerechte Umwandlung erforderliche Liquidität nicht von Anfang an exakt festgelegt war, wurde das Darlehen nicht in der Weise vom väterlichen auf den Sohne ( "Beschwerdeführer") in einmaliger Überweisung übertragen, sondern so, dass zum einen die beruflichen Leistungen zum Teil unmittelbar vom väterlichen oder zum anderen die zur Zahlung benötigten Mittel dem Sohne durch Überweisung zur Verfugung standen und der Beschwerdeführer in der Folge die beruflichen Rechnungen ausglich.

Die Zahlung erfolgte, wie bereits gesagt, teils vom Girokonto des Kindes (durch Kreditinanspruchnahme ) und teils vom Girokonto des Antragstellers (nach Bereitstellung der Mittel durch den Elternteil, auch unter Nutzung des Darlehens). Die Ertragsteuern für das Jahr 2010 wurden anders festgelegt als im Veranlagungsbescheid 2010 vom 22. November 2011 angegeben.

Zusätzlich zu den Pauschalbeträgen nach der Eigenbehindertenverordnung wurden die nachgewiesenen Aufwendungen aus eigener Invalidität in einer Summe von 1.859,49 Euro mitberücksichtigt. Es wurde argumentiert, dass man ohne einen Vertrag und klare Vereinbarungen über Rückzahlungsbedingungen und Zinssätze davon ausgehen könne, dass eine solche Einigung nie zwischen Unbekannten zustande gekommen wäre.

Gegen die Veranlagung zur Einkommensteuer 2010 wurde am 22. 2. 2012 innerhalb der erweiterten Beschwerdefrist Beschwerde eingelegt. Es wurde erklärt, dass der Beschwerdeführer 2009 - also vor dem Start der Renovierungsarbeiten - sehr gut einen Kreditvertrag mit seinem Familienvater abgeschlossen hätte (siehe Anhang). Bei den zu erwarteten Aufwendungen der hindernisgerechten Veränderung war die Außenfinanzierung unvermeidlich gewesen, da eine Eigenfinanzierung für den zu 100% behinderten Stellenbewerber unter den vorgegebenen Einkommensbedingungen nicht möglich gewesen wäre.

Aus dem Kreditvertrag geht hervor, dass die hier abgeschlossenen Verträge sicherlich den Verträgen zwischen Unbekannten entsprächen. Kreditvertrag: Der Kreditnehmer bekommt vom Kreditgeber ein Darlehen in Hunderttausend EUR (in Worten: 100.000,00 EUR) für den behindertenfreundlichen Umbau der Immobilie des Kreditnehmers in Adreß1b.

Der Darlehensbetrag wird auf das Kreditnehmerkonto bei der Hausbank überwiesen, wobei Nummer xxx, BLZ xxx und die vom Kreditnehmer freigeschalteten Berufsrechnungen direkt bezahlt werden. Die Rückzahlung des Kredits muss erfolgen. Der Kredit ist innerhalb von 15 Jahren in Jahresraten von mind. 4.000,00 und maximal 8.000,00 ab 2010 zu tilgen.

Es gibt keine Rückstellung für die Zinszahlung auf das Darlehen. Gerät der Kreditnehmer mit seiner Jahreszahlungsverpflichtung bis zum Stichtag des jeweils folgenden Jahres in Rückstand, kann der Kreditgeber das Darlehen ohne Einhaltung einer Frist beenden und das verbleibende Darlehen einfordern. Gemäß 34 Abs. 1 Satz 1 EG V 1988 sind bei der Feststellung der Einkünfte ( 2 Abs. 2 Satz 2) eines unbeschränkten Steuerzahlers nach Abzug von Sonderaufwendungen ( 18) außerordentliche Aufwendungen abzugsfähig.

Der Belastungszustand muss folgende Anforderungen erfüllen: Er muss ausnahmsweise (!) sein (Abs. 2). Auch das Ausbleiben einer einzelnen dieser Bedingungen verhindert die Erfassung der beanspruchten Kosten als außerordentliche Last. Gemäß Absatz 2 der oben genannten Bestimmung des Gesetzes ist die Last insofern außerordentlich, als sie größer ist als die der Mehrheit der Steuerzahler mit den gleichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen.

Nach § 34 Abs. 4 des Gesetzes sind Sonderbelastungen nur dann steuerpflichtig, wenn sie einen vom Steuerzahler zu zahlenden Betrag überschreiten. Abs. 3 der vorgenannten Vollmacht, wenn er aufgrund seiner eigenen körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung außergewöhnlich belastet ist. Der Bundesfinanzminister kann nach § 34 Abs. 6 S. 6 Nr. 1988 BGB durch Verfügung bestimmen, in welchen Fällen und in welchem Umfang Mehrkosten aus dem Invaliditätstitel ohne Verrechnung eines Zuschusses nach 35 Abs. 3 und ohne Verrechnung einer Pflegegeldleistung zu verrechnen sind.

Wenn der Steuerpflichtige aufgrund einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung Ausgaben nach 4 der nach §§ 34 und 35 des Bundesministeriums der Finanzen erlassenen Sonderbelastungsverordnung BGBI Nr. 303/1996 hat, sind unregelmäßige Ausgaben für Hilfsmittel (z.B. Rollstühle, Hörgeräte, Blindenhilfen) und Behandlungskosten im nachweisbaren Umfang (d.h. ohne Selbstbehalt) zu beachten.

Mehrkosten für die behindertenfreundliche Ausgestaltung eines Hauses (oder anderer Wohnflächen) können außerordentliche Lasten sein, soweit es sich um verlorene Kosten handelst.

Der Kreditgeber hat laut Tabelle 102.080,09 EUR gezahlt. Der vorgelegte Zahlungsnachweis zeigt jedoch, dass nur EUR 78.864,90 vom Kreditgeber entweder unmittelbar an die umbauenden Gesellschaften oder auf das Bankkonto des Beschwerdeführers übertragen wurden.

Damit wurde die Einigung über die Höhe des Darlehens nicht in der Form umgesetzt, in der es im Rahmen des eingereichten Vertrages geschlossen wurde. Weil es auch für die eigentliche Abrechnung - scheinbar anders als vereinbart - keine klaren Vereinbarungen gibt, ist auch hier das Merkmal der Fremdbestimmung nicht erfüllbar. Die vom GwG für die Familienrechtspflege entwickelte und ansonsten kumulative Voraussetzung war nicht gegeben, so dass die Rückzahlung des Darlehens nicht als Sonderbelastung anzusehen war.

Weil jedoch Sonderbelastungen von Amtes wegen zu beachten sind, sobald sie der Finanzverwaltung bekannt werden, war der Teil der zusätzlichen behindertenbezogenen Aufwendungen, der nach den eingereichten Dokumenten aus den eigenen Mitteln des Antragstellers zu tragen ist, als Sonderbelastung anzusehen. Nach den eingereichten e-banking-Abrechnungen wurden im Jahr 2010 Rekonstruktionskosten in Hoehe von EUR 61.715,00 vom Reklamationskonto der Beschwerdeführerin ausbezahlt.

Die Kosten der Umwandlung hat der Familienvater des Beschwerdeführers in Euro 55.000,00 auf das Bankkonto des Beschwerdeführers überwiesen. Es wurde mit der Begründung erklärt, dass der Beschwerdeführer seit seiner Entstehung zu 100% inaktiv ist. Diese Erkrankung würde zu schweren Bewegungsstörungen fÃ?hren, die den Bewerber nicht nur zum Wohnen im Behandlungsstuhl, sondern auch zu einer schweren BeeintrÃ?chtigung seiner Oberkörper- und Sprachmotorik.

Ungeachtet seiner Invalidität würde es dem Personalvermittler mit einem selbst erwirtschafteten Erwerbseinkommen zu seinem Lebensstandard beitragen. Zudem wäre es notwendig gewesen, die Eignung für Behinderte zu verbessern, da die Mütter der Bewerberin, die Mütter, immer mehr alt werden und damit die Möglichkeiten der alltäglichen Unterstützung zunehmend eingeschränkt werden.

  • Ausnahmeregime: Nach 34 Abs. 2 des Gesetzes ist eine Last eine Ausnahme, sobald sie größer ist als die der Mehrheit der Steuerzahler mit den selben Einkommens- und Finanzverhältnissen. - Unausweichlich: Nach 34 Abs. 3 des Gesetzes ist eine Last unvermeidlich, wenn der Steuerzahler sie aus sachlichen, gesetzlichen oder moralischen Erwägungen nicht vermeiden kann.

Dies gilt auch für den Beschwerdeführer, da er wahrscheinlich keine andere Wahl hätte, als Ausgaben für notwendige Umstellungen zu machen, die es ihm erlauben würden, einen regelmäßigen Tagesablauf durchzuführen, da er für jeden einzelnen Menschen eine Selbstverständlichkeit ist. Da der Antragsteller nicht in der Lage war, die notwendigen Mittel aus seinem eigenen Geld zu sparen, hätte ihm sein Familienvater das Geld zur Verfuegung stellen koennen und der Junge wuerde dieses Geld auszahlen.

Diese außerordentliche Bürde würde daher zu einer anhaltenden Ergebnisbelastung und damit zu einer Verschlechterung der Wirtschaftsleistung beitragen. Bei der Vorabentscheidung über die Beschwerde geht die zuständige Stelle davon aus, dass ein übliches Kreditverhältnis erforderlich ist, um eine abzugsfähige Sonderbelastung zu erreichen. Nicht jedes Darlehen wird zu marktüblichen Bankkonditionen bearbeitet und stellt dennoch eine rückzahlbare Schuld dar.

Für die Erkenntnis der außerordentlichen Last war es keine Vorbedingung, dass ein Familienvater mit seinem 100% schwerbehinderten Kind ein Kreditverhältnis im Sinn banküblicher Bedingungen abschließt. Entscheidend ist die Last auf den aktuellen Erträgen aus der Amortisation. - Kosten des Darlehensvertrages: Das Darlehen hätte eigentlich belastet werden müssen.

In ihrer vorläufigen Beschwerdeentscheidung würde die zuständige Stelle die Messlatte für einen 100% Invaliden sehr, sehr hoch ansetzen; nach Ansicht des Antragstellers zu hoch und nicht in Übereinstimmung mit der geforderten Teleologieinterpretation der Normwert. Die Beschwerdeführerin konnte sich dem weiteren behindertenfreundlichen Ausbau ihrer Wohnungen nicht wirklich entziehen. Dann werden seine Mütter immer älter werden ( "Mutter 61, Väter 63 ") und können ihm nicht mehr weiterhelfen.

Mit Aufforderung vom 26. 9. 2013 vom nun verantwortlichen Sprecher des Freien Finanzsenats an den Steuervertreter der Beschwerdeführerin wurde gefragt, ob es einen Beweis für die effektive Tilgung des Kredits in einer Summe von 4.000,00? gibt. Die Rückerstattungen sind den beiliegenden Kontoauszügen zu entnehmen: Für 2011 wurden Rückerstattungen in einer Gesamthöhe von ? 2.500,00 ausgewiesen:

Die Steuervertreterin der Beschwerdeführerin weist darauf hin, dass das Einkommensteuerrecht in Österreich durch das Netto-Prinzip gekennzeichnet sei. Das Netto-Prinzip unterscheidet zwischen objektiven und subjektiven Netto-Prinzipien. Mit dem subjektiven Netto-Prinzip und der neutralen Steuerzone von Null bis 11.000,00 sind diejenigen Bereiche gemeint, die der Steuerpflichtige nicht versteuern kann, weil er sie zum Wohnen braucht.

Diese Sonderbelastungen sind Teil des Subjektprinzips. Diese Subjektivierung wurde im Zusammenhang mit den Sonderbelastungen in den 34, 35 und in der Satzung zu 35 durchgesetzt. Diese Darlehensvereinbarung hätte der Steuervertreter nicht erstellt. Ohne die Steuervertretung hätte der Familienvater des Anmelders (auch der Geschwister des Steuervertreters) ihn nicht befragt oder hätte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Steuervertretung inne gehabt.

Das Honorar hätte der Antragsteller nach der Mitteilung der Gebührenpflicht durch seinen eigenen Familienvater entrichtet. Dabei ist der Aspekt "Über den üblichen ausländischen Charakter des Kreditverhältnisses" genauer zu behandeln. Betrachtet man zum Beispiel die nach Landesrecht gewährten Kredite, so sieht man, dass es sich um viele Dinge handelt, nur um eine Sache, um Kredite, die in anderen Ländern nicht üblich sind. Unter der Voraussetzung, dass das alles passt, könnten ein Familienvater und ein 100% behindertes Baby nicht gebraucht werden.

Würden irgendwelche Voraussetzungen nicht so geschaffen, wie es zwei Kreditinstitute unter sich tun würden, so würde dies auf Kosten der Beschwerdeführerin interpretiert werden. Die Beschwerdeführerin hätte auch keinen Treuhänder. Allerdings hätten nur die von der Klägerin getätigten tatsächlichen Leistungen als Sonderbelastungen angerechnet werden können. Bei den nun übertragenen Zahlungsströmen konnte das Steueramt nur feststellen, dass gewisse Zahlungsströme (Bargeldbezüge) wirklich erfolgt waren.

Das wäre jedoch kein ausschließlicher Beweis dafür, dass dies wirklich eine Kreditrückzahlung gewesen wäre. Die Beschwerdeführerin kommentierte diese Bemerkungen, dass sie prinzipiell genehmigt werden sollten. Weshalb die Zahlung eigentlich erst zum Ende des Jahres erfolgte, hätte folgende Ursache: Die Klägerin würde an einer Multiplen Sklerose erkranken. Aber nachdem er schließlich nichts eingekauft hatte, hätte er diesen Geldbetrag seinem Familienvater zurückgegeben.

Der Beschwerdeführerin war bewusst, dass dies in der Addition der Tatsachen nicht wirklich gut aussähe. Die Finanzvertreterin stellte auch fest, dass das Steueramt im vorliegenden Verfahren eine missbräuchliche Verwendung behauptet habe. Der Bevollmächtigte bemerkt, dass das Steueramt im Falle enger Verwandter auf die Rechtssprechung verwiesen habe. Wieso hätte der Familienvater nicht selbst alle Ausgaben bezahlt und sie dann auch noch als außerordentliche Last beansprucht.

Die Beschwerdeführerin erklärte zu diesem Einspruch, dass es sich hierbei um eine Familienunterscheidung handele. Das Geld hätte er von seinem Familienvater bekommen, um den Umzug nach seinen Wünschen auszugestalten. Dabei war es jedoch notwendig, eine komplette Grenze zu setzen, auch wenn diese eigentlich manipuliert wurde. Allerdings wurden in der Tat erwiesenermaßen getätigte Anlagen realisiert.

Lediglich der Familienvater war offenbar der Kostenträger; höchstens diese mussten beim Familienvater berücksichtigt werden. Der Steuervertreter stellte abschliessend fest, dass den Bemerkungen der Klägerin nichts mehr beizufügen ist. Das Appartement der Beschwerdeführerin, die zu 100% Behinderte ist, wurde im Jahr der Berufung behindertengerecht umgestaltet. Daß der hier durchgeführte Wiederaufbau als außerordentliche Last anzusehen ist, steht auch für die offizielle Partei außer Frage.

Hier ist umstritten, ob der ganze Wiederaufbau wirklich vom Beschwerdeführer getragen wurde; in Gestalt eines Kredits seines Vaters. Geldbeträge in Hoehe von 18.000,00 und 37.000,00 wurden vom Familienvater des Antragstellers auf das eigene Bankkonto ueberwiesen und direkt von ihm ausbezahlt.

In dem Rechtsmittelverfahren wurde ein Kreditvertrag zwischen Herrn Pfarrer und dem Rechtsmittelführer über 100.000,00 ? eingereicht. a) Außerordentliche Aufwendungen: Nach 34 Abs. 1 Satz 1 EG 1988 sind bei der Feststellung der Erträge ( 2 Abs. 2 Satz 2 Satz 2) eines unbeschränkten Steuerzahlers nach Abzugs der Sonderaufwendungen ( 18) abzugsfähig.

Der Belastungszustand muss folgende Anforderungen erfüllen: Er muss ausnahmsweise (!) sein (Abs. 2). Daher sind nur die dem Beschwerdeführer selbst zuzurechnenden Vergütungen zu beachten. Zum einen wurden die Gesamtkosten der Rekonstruktion vom Erzeuger des Beschwerdeführers oder vom Beschwerdeführer selbst erstattet. Die Beschwerde beruht darauf, dass der ganze Wiederaufbau vom Antragsteller selbst mit einem Darlehen seines Vaters finanziert wurde.

In Anbetracht des so genannten Abwanderungsprinzips wären daher nur die Erstattungen an den Erzeuger als Sonderbelastungen zu betrachten (vgl. 19 Abs. 2 Satz 1 EGV 1988). Es ist zu prüfen, ob die Bearbeitung auch bei einem Dritten in gleicher Form erfolgt wäre oder ob der Antragsteller die Umstrukturierung wirklich mitfinanziert hat.

Sofern die Zahlung wirklich dem Familienvater zuzuschreiben ist, ist der Rechtsmittelführer in keiner Weise mit der Zahlung der Umwandlung beladen und damit auch nicht außerordentlich belaste. Äußerlich angemessen ausgedrückt (Publizität), < auch zwischen Nicht-Familienmitgliedern unter den gleichen Voraussetzungen geschlossen worden wäre (ständige Zuständigkeit; vgl. z.B. VwGH 22.2. 2000, 99/14/0082).

Die Beschwerdeführerin erklärte, das Steueramt habe die Einreichung des Vertrags noch nicht beantragt. Die Erklärung ist - nach ihrem Text - prinzipiell richtig, es sei jedoch darauf hingewiesen, dass im Nachtragsvorbehalt vom 14. Juni 20111 die Abgabe des Darlehens und die Rückzahlung des Darlehens gefordert wurde.

Das bedeutet, dass zu diesem Zeitraum ein Kontrakt vorlag. Die Darlehensvereinbarung wurde hier nicht vorgestellt, sondern nur die Zahlungsbedingungen und die Auszahlungsbestätigung. Allerdings ist der tatsächliche Abschluss des Darlehensvertrags nicht notwendigerweise entscheidungserheblich. Für die Beurteilung von Beweismitteln ist jedoch die schriftliche Form besonders wichtig (GwG 14.9. 1977, 0027/77, betreffend den Kreditvertrag zwischen Ehegatten).

In jedem Fall sind die folgenden Punkte wesentliche Vertragsbestandteile: 1: Kreditgeber und Kreditgeber wurden ohnehin ausreichend spezifisch benannt. Selbst wenn die Höhe des Kredits nicht exakt bestimmt werden konnte, da die exakte Kostenabrechnung noch nicht erstellt wurde, hätte nach Fertigstellung dieser Arbeit eine Berichtigung des Kreditvertrages (schriftlich) erfolgen müssen. Der Umstand, dass es sich bei diesem reduzierten Wert um eine Prämie, eine Vorauszahlung oder ähnliches handelt, wurde von der Rechtsmittelführerin nicht geltend gemacht; im Gegensatz dazu wurde im Kreditvertrag explizit festgestellt, dass "für das Darlehen keine Zinsen gewährt werden" (§ 4 Zinssatz).

Auch die tatsächlichen vertraglich festgelegten Tilgungen wurden nicht erfüllt. Unter diesen Bedingungen kann nicht davon ausgegangen werden, dass man sich äußerlich ausdrückt. Diese Bescheinigung wurde nur vom Papa des Beschwerdeführers unterfertigt. Die nachträglich eingereichten Dokumente (Ausdruck der Kontobewegungen) zeigten auch für das Jahr 2010 nur, dass die Beschwerdeführerin Bargeld abgehoben hat.

Zusätzlich zu diesen Entnahmen in einer Gesamthöhe von 4.000,00 ist im dargestellten Zeitrahmen ("19. Juli 2010 bis 31. Dezember 2010") nur ein weiterer Bargeldbezug erkennbar (am 19. Juli 2010: 210,00 ?). Auffällig ist auch, dass eine Reparatur (am 19.7. 2010) für 400,00 in Südtirol (Italien) durchgeführt wurde. Unter diesen Bedingungen kann nicht davon ausgegangen werden, dass man sich äußerlich ausdrückt.

Eine weitere, für Dritte nicht übliche Besonderheit dieses Kreditvertrages zeigt sich darin, dass keine Sicherheiten erfasst wurden. Nur bei verspäteter Zahlung wurde eine sofortige Kündigungsmöglichkeit des Darlehens beschlossen. Die Einrede, dass zinslose Kredite auch zwischen Dritten abgeschlossen werden können, ist prinzipiell richtig. Für Kredite in dieser Größenordnung ( 100.000,00) und Laufzeiten (15 Jahre) sind solche Verträge allerdings nicht gebräuchlich (vgl. VwGH 30.5. 1989, 88/14/0111).

Aus der hier beschriebenen Gesamtsicht kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Gesamtkosten der Restrukturierung direkt von der Rechtsmittelführerin zu tragen sind. Bis zu welchem Umfang die Klägerin diese Aufwendungen überhaupt übernommen hat, berechnete das Steueramt so, dass die Direktzahlungen der Klägerin mitgerechnet wurden. Die Rechtsmittelführerin hat sogar in nicht unerheblicher Weise Leistungen an Fachleute erbracht (siehe Anhang).

Allerdings wurden diese Leistungen zum Teil durch die "Übertragung der eigenen Rechnung" vom Erzeuger auf den Rechtsmittelführer und damit nicht direkt "belastet". Damit wurden die Fakturen von Hö (28. 06. 2010: 4.680,00) und Ha (28. 06. 2010: 32.204,00) offenbar von der Rechtsmittelführerin beglichen.

Diese Summe wurde offenbar zur Begleichung seiner Abrechnung vom zwanzigsten Quartal 2010 verwendet (Teilrechnung). Der Überweisungsbetrag der Abschlagsrechnung in Höhe von 18.000,00 ? wurde nicht geprüft. Allerdings kann nach Absetzung dieses Betrags in der Endabrechnung davon ausgegangen werden, dass er wirklich ausbezahlt wurde. Auf Grund der Übertragung dieses Betrags vom Erzeuger auf den Erzeuger kann ohne Zweifel davon ausgegangen werden, dass die Zahlung der Forderung durch den Rechtsmittelführer erfolgt ist.

In Abweichung von der Kalkulation des Finanzamts sind nun die vom Rechtsmittelführer erbrachten Leistungen zu berücksicht. Für die Zuteilung des Invaliditätsanteils gelten die von der Beschwerdeführerin gemachten Ausführungen. Allerdings müssen die vom Beschwerdeführer gezahlten Beträge korrigiert werden, um die damit verbundenen Übertragungen des Vater zu berichtigen. Weitere Untersuchungen zur Zahlung der Heigl-Teilrechnung in der Höhe von 18.000,00 vom 30. Juni 2010 wurden nicht durchgeführt, da sich das Steuerergebnis (Steuer vor Abzugsposten: 0,00 ?) ohne Berücksichtigung nicht verändert hätte.

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