Bürgschaft Insolvenz

Garantie-Insolvenz

Kann der eigentliche Vertragspartner jedoch nicht mehr zahlen und durchläuft das Insolvenzverfahren, setzt sich die Bank mit dem Bürgen in Verbindung. Garantie, Unterschrift, Insolvenz, Leasing, Immobilienkredit. Inwiefern haftet der Bürge im Falle der Insolvenz des Hauptschuldners? Worauf man bei einer Bürgschaft achten sollte; Bürgschaftsbanken;

Alternativen zur Bürgschaft; die ausdrückliche Bürgschaft; Bürgschaften und Insolvenz. Vorsorge für Insolvenz durch Rangrücktritt, Patronatsvertrag, Bürgschaft oder Garantie - Bedingungen, Rechtsfolgen und (Haftungs-)Fallen.

Die Insolvenzschuldnerin als Garantin

Autor (en): Im Falle eines Insolvenzverfahrens kann ein Zahlungsempfänger, dem mehrere Parteien insgesamt für die gleiche Dienstleistung verantwortlich sind, gegen jeden Zahlungspflichtigen den gesamten bei Verfahrenseröffnung geforderten Geldbetrag bis zu seiner vollständigen Begleichung anrechnen. Bei Zahlungsunfähigkeit eines Bürgen und Einleitung eines Insolvenzverfahrens über sein Vermögen ist § 43 Insolvenzordnung nicht immer anzuwenden ob der Gewährträger auch nur als Verzugsbürge auftritt.

Wenn der zahlungsunfähige Sicherungsgeber die Klageeinrede geltend machen kann ( 771 BGB) oder wenn er nur ein Sicherungsgeber ist, haften er nicht zusätzlich, sondern nach Maßgabe des Hauptschuldners. Im Falle einer Verbindlichkeit in einem gestaffelten Verhältnis muss der Kreditgeber zunächst beim Schuldner bleiben und kann erst danach und nur in dem Umfang des Verzuges einen Schaden gegen den Garantiegeber geltend machen.

Im Falle einer Insolvenz kann der Antrag auf Insolvenz nur unter der aufschiebenden Bedingung gestellt werden. Der Kreditgeber bekommt daher von der Konkursmasse nur ein Angebot über den Ausfall, nicht über die Gesamtforderung aus der Garantie. Das trifft nicht zu, wenn der zahlungsunfähige Garant eine selbstschuldnerische Bürgschaft abgegeben hat. Dabei kann der Zahlungsempfänger seinen Bürgschaftsanspruch gegen den zahlungsunfähigen Sicherungsgeber in seiner Insolvenz erklären.

Gleiches trifft zu, wenn der Schuldner z. B. die vereinbarte Kreditrate auf die vorhandene Verpflichtung in ordnungsgemäßer Weise auf den Schuldner überträgt. In diesem Fall ist die Garantie daher gemäß 41 INVO geschuldet. Dies liegt daran, dass der Kreditgeber die Garantie nicht mehr sicher ist, da der zahlungsunfähige Garantiegeber auch von Ansprüchen aus der Garantie freigestellt wird, sobald die Restschuld freigegeben ist.

Wird aus der Konkursmasse oder im Zeitraum des ordnungsgemäßen Verhaltens auf die Gläubigerquote der eingetragenen Garantieansprüche eingezahlt, erhält der zahlungsunfähige Garantiegeber einen Entschädigungsanspruch gegen den Hauptschuldner gemäß § 774 I Satz 1 BGB. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen während des Prozesses und der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Zeitraum des guten Verhaltens.

Der Entschädigungsanspruch des zahlungsunfähigen Garantiegebers gegen den Hauptschuldner geht während des aktuellen Konkursverfahrens in die Konkursmasse über. Der zahlungsunfähige Bürge hat im Zeitraum des guten Verhaltens Anspruch auf die Entschädigung, da es sich bei dem Entschädigungsanspruch nicht um ein "Einkommen" im Sinn von 287 II S. 1 InsO handeln kann. Zu den Autorinnen und Autoren: Harald Brenner ist Gründungsmitglied und geschäftsführender Gesellschafter von Brenner & Partner. 2.

Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Unternehmensinsolvenzrecht. Seit 1999 ist Harald Brenner im Rahmen der Unternehmensumstrukturierung aktiv. Er entwirft als spezialisierter Anwalt für Unternehmensinsolvenzen Umstrukturierungen und betreut Unternehmensinsolvenzen. Im Besonderen berÃ?t er die GeschÃ?ftsfÃ?hrer in der Krise hinsichtlich der fÃ?r sie und die AktionÃ?re vorhandenen Haftpflichtrisiken im Zuge der Unternehmensrestrukturierung aus Sicht des Teilhabers.

Bei unzulässigem oder unbegründetem Insolvenzantrag berät er Mandanten. Mit dem Insolvenzverwalter führt er Verhandlungen über den Erwerb von Firmen aus der Insolvenz zum Zweck der Fortführung des Unternehmens durch den Investor oder einen Familienangehörigen. Darüber hinaus vertreten wir den Insolvenzverwalter bei Forderungen gegen Aktionäre, Familienmitglieder oder Dritte sowie bei (oft unterschätzten) Haftpflichtansprüchen gegen die Geschäftsführung von AG.

In der Insolvenzverwaltung beraten er die Gläubiger bei der Beantragung einer Befreiung von der Restschuld und den dafür notwendigen Verpflichtungen und vertreten sie während des Insolvenzverfahrens, um zu gewährleisten, dass der Gläubiger die ihm obliegenden Verpflichtungen zur Beantragung einer Befreiung von der Restschuld einhält. Das Missverständnis, dass Konkursschuldner bereits von der Restschuld befreit waren, wenn sie alle Voraussetzungen des Konkursverwalters erfüllten, ist bedauerlicherweise immer noch weitverbreitet.

Rechtsanwältin Brenner beraten Debitoren bei der Anwendung der Möglichkeiten des Insolvenzrechtes zur Befreiung von Restschulden. Das ausländische Konkursrecht bringt in wenigen Sonderfällen Vorzüge. "Im Deutschen AnwaltVerein ist er Mitarbeiter der Arbeitsgruppe für Konkursrecht und Lehrbeauftragter für Konkursrecht an der DMA Deutschland.

Bei XING leitet er die Arbeitsgruppe Insolvenz und Insolvenzverwaltung. Bitte wenden Sie sich an Herrn Anwalt Harald Brennecke:

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