Bonus Umsatzsteuer

Prämienumsatzsteuer

Der Produzent hat eine Bonusvereinbarung mit dem Kunden, wenn bestimmte Umsatzgrenzen überschritten werden. Von der Lieferung von B nach C hat dieser die separat ausgewiesene Mehrwertsteuer als Vorsteuer aus den Eingangsrechnungen geltend gemacht. In den letzten Jahren hat die Sportwettenumsatzsteuer auch die deutschen Gerichte beschäftigt. Der Staat hatte eine Umsatzsteuer auf Sportwetten an einen Betreiber eines Wettbüros geschickt. Der Jahreswechsel neigt sich dem Ende zu, aber die Mehrwertsteuer hat nicht "aufgehört".

Was Sie über die Umsatzsteuer auf Rabatte, Gutscheine usw. wissen müssen.

Mehrzweckgutscheine: Werden Voucher ausgestellt, die den Inhaber nicht zu ausreichend gekennzeichneten Dienstleistungen berechtigt, so geht es nur um den Austausch eines Bezahlmittels (z.B. Bargeld) gegen ein anderes Bezahlmittel (Voucher). Der Gutschein selbst ist kein Warenumsatz. Es gibt auch keine Anzahlungen, da die zukünftige Entwicklung nicht ausreicht.

Die Mehrwertsteuer fällt erst an, wenn der Beleg eingelöst wird, je nach erbrachter Dienstleistung. Einzweckbeleg: Werden hingegen Belege für spezifische, speziell gekennzeichnete Dienstleistungen erstellt, so wird der bezahlte Geldbetrag als Vorauszahlung umsatzsteuerpflichtig, wenn das Unternehmen, das die Dienstleistung erbringt, bereits ermittelt wurde. Wenn ein Endverbraucher im Zuge einer Werbeaktion einen Beleg bekommt und mit dem Beleg eine Dienstleistung zu einem reduzierten Preis beziehen kann, kommt es in der Regel zu einer Reduzierung der Bewertungsgrundlage für den ausstellenden Unternehmen (A 17. 2 Abs. 1 UStAE).

Anmerkung 2: Diese Regelung findet entsprechende Anwendung, wenn der Beleg bei H eingelöst werden muss und eine Nachzahlung ("Preisrückerstattungsgutschein") erfolgt. Wenn jedoch der Betreiber, der den Nachlass gewährt, eine gemeinschaftsinterne Versorgung in einem anderen Mitgliedsstaat der Versorgungskette vorgenommen hat, wird die Umsatzsteuer nicht angepasst, auch nicht für den Endverbraucher.

Die Vertragskonstellationen des Einzelfalles sind bei den diversen Treueprogrammen wichtig für die umsatzsteuerliche Beurteilung. Anmerkung zur Vorsteuerabzugsfähigkeit von Vorleistungen im Rahmen der kostenlosen Dienstleistungen siehe A 15. 15 UStAE. In der mehrwertsteuerlichen Erfassung von Kommissionen ist zwischen weiteren Agenturprovisionen und Werbeeinnahmen zu differenzieren. Erhält ein Makler (z.B. Handelsvertreter) einen Antrag auf ein (zusätzliches) Geschenk ab einer gewissen Umsatzschwelle, so ist dies eine Zusatzgebühr für die Vermittlung (BFH 27.1. 11, V R 7/09).

Die Umsätze sind börsenähnlich, so dass auch die Prämien bezahlt werden. Ein Agenturservice und keine Reduzierung der Bewertungsgrundlage besteht auch dann, wenn ein bestehender Kunde (z.B. mit einem Zeitschriftenabonnement) einen neuen Kunden gewinnt und dafür eine Provision (Geld oder Geschenk) erfährt. Wenn die Unternehmerin diese Vergütung mit einem weiteren Auftrag des Bestandskunden aufrechnet, so bedeutet dies keine Herabsetzung der Vergütung, sondern nur eine Aufrechnung der gegenseitigen Ansprüche (A 10. 3 Abs. 2 S. 5 UStAE).

Hinweis | Ein berechtigter Nachlass ( "charge reduction") besteht jedoch, wenn ein bestehender Kunde eine Gebühr für die Erneuerung seines Abonnementes erhalten hat (A 10. 3 Abs. 2 S. 7 UStAE).

Mehr zum Thema