Bewirtungskosten Werbungskosten

Hotelkosten Ertragsbezogene Aufwendungen

Die Aufwendungen für die Zweitwohnung werden als Werbungskosten erfasst. In der angefochtenen Entscheidung weigerte sich das Finanzamt, die Bewirtungskosten anzuerkennen. Die meisten davon zog er von seinen Parlamentsgehältern als einkommensbezogene Ausgaben ab. Auch die Höhe der Bewirtungskosten ist ein Indiz. Die meisten davon zog er von seinen Parlamentsgehältern als einkommensbezogene Ausgaben ab.

Hotelkosten als Werbekosten (OFD) | Steueraufwand

In der Regel werden beim steuerrechtlichen Abzugsverfahren für Bewirtungskosten doppelte Maßstäbe angelegt:

Weshalb sollten Mitarbeiter einen Gast oder sogar Mitarbeiter zum Abendessen einzuladen, wenn sie bereits ein festes Einkommen haben? Damit musste sich der Mitarbeiter oft von seinem Einkommensabzug trennen. Durch die Aufhebung des Verbots des Bundesfinanzhofes, gemischte Ausgaben auf das Umlageprinzip umzulegen, besteht die Erwartung, dass die Finanzwirtschaft in Zukunft auch bei den Bewirtungskosten für die Mitarbeiter mehr Wohlwollen zeigen wird.

Anlässe und Orte der Gastfreundschaft: Nach jüngerer BFH-Jurisprudenz schliesst allein die bloße Organisation einer Veranstaltung aus reinen Privatgründen (z.B. Geburtstagsfeier, Jubiläum) oder das Fehlen einer leistungsabhängigen Vergütung den Abzug von Werbungskosten nicht aus. Erfolgt der Gästeempfang in den Räumen des Auftraggebers, sprechen diese aus beruflichen Erwägungen.

Ein luxuriöses Ambiente (Yacht, Schlosssaal) kann dagegen ein Charakteristikum einer Privatveranstaltung sein. Teilnehmende und eingeladene Personen: Eine Gruppe von Teilnehmern, bestehend aus Partnern des Auftraggebers, Mitgliedern des Öffentlichen Dienstes sowie der Medien, Verbandsbeamten und Mitarbeitern, sprechen sich für eine Fachveranstaltung aus. Falls der Dienstgeber als Gastwirt fungiert und die Gastliste ohne Mitsprache des Dienstnehmers festlegt, ist dies ein Dienstgeberfest (was wichtig ist, wenn sich der Dienstnehmer an den Ausgaben beteiligte oder wenn er auch die Sachbezüge überprüft).

Die Existenz einer festen oder veränderlichen Vergütung ist nur indikativ. Der fachliche Grund kann sich auch aus anderen Gegebenheiten (z.B. Mitarbeitermotivation ) bei einer festen Vergütung ableiten. Für gemischte Ausgaben gelten in der Regel die Aufteilregeln (ausgenommen nicht abzugsfähige Repräsentationskosten). Der Selbstbehalt von 70% für "Betriebsausgaben" entfällt, wenn der Angestellte aus "allgemeinen Berufsgründen " (d.h. 100% Selbstbehalt für Festanstellung oder variable Vergütung und Unterhaltung aus motivierenden Motiven oder zur Unterhaltung von Arbeitskolleginnen und -kollegen seines Arbeitgebers) aufnimmt.

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