Betriebliche Lebensversicherung Auszahlung

Lebensversicherung Auszahlung

auch eine Kapitalauszahlung ist möglich. SIGGI Betriebliche. Die klassische betriebliche Altersvorsorge ist die Direktversicherung. Im Falle von Kapitallebensversicherungen wird zu diesem Zeitpunkt die Laufzeitleistung, also die vereinbarte Versicherungssumme, ausgezahlt. Die Direktversicherung für die betriebliche Altersvorsorge im Insolvenzfall.

Krankenversicherungen fordern von den Rentnern die Zahlung der Kosten

Seit 2004 müssen Pensionäre in der GKV Krankenkassenbeiträge auf Rentenzahlungen abführen. Seit 2004 müssen Pensionäre, die in der GKV versichert sind, für einmalige Zahlungen, z.B. aus der Direktversicherung, einen Beitrag an die Kranken- und Pflegeversicherung abführen. Ist es jedoch nicht der Auftraggeber, sondern die Versicherten selbst, die einen Teil der Versicherungsbeiträge selbst gezahlt haben, können sie eine Beitragsrückerstattung einfordern.

Freiwillige Versicherungsnehmer müssen auf alle Einkünfte - auch aus Direktversicherungspolicen - Beiträge zur Krankenkasse zahlen. Ruheständler, die in der GKV obligatorisch versichert sind und Zahlungen aus einer so genannten direkten Versicherung - zum Beispiel aus einer Lebensversicherung, in die der Dienstgeber einbezahlt hat - bekommen, sind verblüfft und verärgert. Der Gesetzgeber sieht vor, dass ab dem ersten Januar 2004 alle Pensionäre Beiträge zur Krankenkasse auf die als Einmalzahlung geleisteten Rentenzahlungen zahlen müssen (§ 229 SGB V).

Als sie die Versicherungen abschlossen, wurde ihnen gesagt, dass die Lebensversicherung prämienfrei sei und sie ihr ganzes Leben im Selbstvertrauen gerettet hätten - und nun musste alles anders sein. Diejenigen, die nach dem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis die Lebensversicherungsbeiträge weiterhin im privaten Bereich geleistet hatten und der Dienstgeber nicht mehr daran beteiligt war, waren besonders verärgert.

Wurde der Dienstgeber nur in irgendeiner Form in den Arbeitsvertrag einbezogen, handelt es sich um eine betriebliche Altersvorsorge, die von der Pflicht zur Beitragszahlung gedeckt ist, entschied auch das BAG. Denn: Sobald der Mitarbeiter selbst bezahlt und alleiniger Versicherter ist, entfällt jeder Hinweis auf das Beschäftigungsverhältnis. Sie ist dann wie eine Privatlebensversicherung zu betrachten, die auch für Pflichtversicherte keine beitragspflichtige Tätigkeit in der GKV einleitet.

Die pflichtversicherten Pensionäre müssen keine Krankenkassenprämien auf der Grundlage von mitarbeiterfinanzierten Prämien bezahlen, wenn sie selbst im Rahmen der Versicherung versichert sind. So ist jeder, der seinen Versicherungsvertrag als Versicherter umgeschrieben hat - zum Beispiel, wenn der Unternehmer nicht mehr zur direkten Versicherung beisteuert - von nun an aus dem Rennen.

Ist der frühere Dienstgeber jedoch in die Versicherung einbezogen, zählen auch eigenfinanzierte Erstversicherungen für Mitarbeiter zur betrieblichen Altersvorsorge - mit der Konsequenz, dass Beitragszahlungen zur Krankenkasse geleistet werden müssen. Dagegen ist bei freiwilligen Versicherungsnehmern alles, was für den Unterhalt konsumiert werden kann, im Beitragseinkommen enthalten. Hierzu zählen beispielsweise auch Vergünstigungen aus der Lebensversicherung - auch wenn die Krankenkassenbeiträge doppelt ausbezahlt werden.

Jeder pflichtversicherte Pensionär, der als Versicherter in seiner Erstversicherung eingetragen ist und für diesen Teil der Leistung seit 2004 Krankenkassenbeiträge bezahlen muss, kann eine Beitragsrückerstattung einfordern. Gleiches trifft zu, wenn die Krankenkassenbeitragsbescheide zwischenzeitlich rechtskräftig geworden sind. Zuerst muss die Direktversicherungsgesellschaft Ihnen mitteilen, ab wann Sie versichert sind und welche Prämien Sie seitdem selbst einbezahlt haben.

Zeigen Sie diese Bestätigung Ihrer Krankenversicherung an und fordern Sie eine Neukalkulation Ihres Krankenversicherungsbeitrages für die zukünftige Entwicklung und eine Rückerstattung der überhöhten Beträge für die Vorjahre. Haben Sie noch Zeit zur Auszahlung, setzen Sie die Versicherungen aber bereits selbst fort, sollten Sie sich so schnell wie möglich anstelle Ihres Arbeitsgebers als Versicherter in die Versicherungspolice einschreiben.

In diesem Fall müssen Sie zumindest für den Teil der Zahlung, der von nun an auf die geleisteten Beitragszahlungen entfällt, keine Krankenkassenbeiträge zahlen.

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