Berufsausbildungskosten

Fortbildungskosten

Gegenwärtig ist die Besteuerung der Studien- und Ausbildungskosten kompliziert und umstritten. Das Kindergeld - und die Reisekosten des studierenden Kindes. Ausgaben für die Berufsausbildung, die als Sonderausgaben abzugsfähig sind. In der Steuererklärung werden die Ausbildungskosten als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt. Die Berufsbildungskosten stellen keine willkürliche Verwendung der Einnahmen dar, sondern gehören zu den unvermeidlichen und obligatorischen Ausgaben, die nach ständiger Rechtsprechung des BVerfG nicht im Ermessen des Gesetzgebers liegen.

Steuerabzugsfähigkeit der Studien-/Berufsbildungskosten

Gegenwärtig ist die Besteuerung der Studien- und Ausbildungskosten umstritten. Dabei unterscheidet der Gesetzgeber zum einen zwischen einem ersten Abschluss oder einer beruflichen Erstausbildung, für die Ausgaben nur als Sonderausgabe abzugsfähig sind, und zwar höchstens 6.000,00 pro Jahr. Bei einem zweiten Abschluss oder einem zweiten Abschluss können die Ausgaben dagegen uneingeschränkt als einkommensbezogene Ausgaben oder Geschäftsausgaben abzugsfähig sein.

Wenn die Schulungskosten das Einkommen überschreiten, kann ein Schadensvortrag entstehen. Sind die Weiterbildungskosten in den folgenden Jahren größer als die Erträge, so steigt der Verlustrücktrag Jahr für Jahr weiter an und kann in dem Jahr wirksam werden, in dem die Erträge nach Abschluss der Weiterbildung die einkommensabhängigen Aufwendungen oder Betriebskosten überschreiten.

Bei einem Zweit- oder Masterabschluss kann zum Beispiel ein großer Teil der vom Dienstgeber abgezogenen Einkommensteuer im Jahr des Berufsbeginns wiedererstattet werden. Die Unterscheidung zwischen erster und zweiter Stufe auf der einen und zweiter Stufe auf der anderen Seite ist nach Ansicht des Bundesfinanzhofes rechtswidrig und hat daher dem BVG die Fragestellung gestellt, ob nicht auch die Aufwendungen der Berufsausbildung oder eines klassisch ersten Grades als so genannte voraussichtliche Werbungskosten/Betriebsausgaben einzustufen sind.

Erfolgt ein rückwirkender Antrag für die Jahre 2008 ff. ein Abschlag von Weiterbildungskosten, die nach der derzeitigen Rechtslage nur als Sonderaufwendungen an sich, als werbungsbedingte Ausgaben oder Geschäftsausgaben qualifiziert werden können, wird der zugehörige Ertragsteuerbescheid oder Verlustbescheid mit einem vorläufigen Vermerk (BMF - Brief vom 20. Dezember 2015) ausgestellt. 9 Abs. 6 StG sieht vor, dass die Ausgaben des Steuerzahlers für seine Ausbildung oder sein Studium nur dann einkommensbezogene Ausgaben sind, wenn der Steuerzahler bereits eine Grundausbildung (Berufsausbildung oder Studium) absolviert hat oder wenn die Ausbildung oder das Studium in einem Arbeitsverhältnis liegt.

Die berufliche Bildung als Grundausbildung nach dem Satz 1 ist gegeben, wenn eine bestellte mindestens 12-monatige Lehre mit Vollzeitausbildung und Abschlußprüfung absolviert wird. Ein ordentliches Training besteht, wenn es auf der Basis der gesetzlichen, administrativen oder innerbetrieblichen Regelungen einer Bildungseinrichtung erfolgt. Sieht der Schulungsplan keine Abschlußprüfung vor, so ist die Schulung mit dem tatsächlich geplanten Abschluß zu Ende.

Die berufliche Grundausbildung wird auch von denjenigen absolviert, die die Abschlußprüfung einer durch gesetzliche oder administrative Vorschriften reglementierten beruflichen Bildung für einen Zeitraum von mindestens 12 Monate ohne vorherige abgeschlossene berufliche Bildung abgelegt haben. Umgekehrt heißt das, dass keine berufliche Grundausbildung vorhanden ist oder bei Ausbildungsabbruch nicht als berufliche Grundausbildung gilt.

Sollte später mit der Weiterbildung angefangen werden, wäre dies die erste berufliche Erstausbildung. Vollzeitausbildung bedeutet im Durchschnitt mind. 20 Stunden pro Woche. Es wird keine erste berufliche Bildung folgen: Lehrgänge zur beruflichen Orientierung oder Vorbereitung, Lehrgänge zur Erwerbung spezifischer Führerscheine, Praktika, Ausbildungsaktivitäten, Grundausbildungen der Wehrmacht, mehrere eigenständige Lehrgänge, auch wenn sie in ihren Inhalten darauf aufbaut.

Soweit die Anerkennungs- und Praxisphasen Teil der beruflichen Ausbildung sind und noch keine berufliche Ausbildung abgeschlossen wurde, sind diese Jahre der Anerkennung und die Praxisphasen Teil der beruflichen Erstausbildung. Die in diesem Rahmen anfallenden Kosten können nach geltendem Recht nur als Sonderaufwand gemäß 10 Abs. 1 Nr. 7 StG abgezogen werden.

Jahre der Anerkennung und Praktikum können nach Beendigung einer beruflichen Bildung oder eines Studiums, das zu einer beruflichen Qualifikation führt, integraler Teil der beruflichen Fortbildung sein oder als Fortbildung im Rahmen einer entsprechenden Veranstaltung angesehen werden. Hier ist ein Vorsteuerabzug als einkommensbezogene Aufwendungen oder Betriebskosten möglich (BMF-Schreiben vom 22.09.2010 Berufsausbildungskosten R9). Im Prinzip gilt die Zwischenprüfung nicht als abgeschlossen.

Erfordert ein Studiengang jedoch den Abschluß oder die Erlangung eines anderen, so ist der zweite Studiengang bereits eine berufliche Weiterbildung, so daß prinzipiell ein Abzug von einkommensbezogenen Ausgaben oder betrieblichen Ausgaben in Erwägung gezogen werden kann. Gerade bei medizinischen Studien ist es Brauch, mit der Doktorarbeit zu starten, bevor das tatsächliche Studienziel erreicht ist. Gemäß BMF-Schreiben vom 22. September 2010 (Berufsausbildungskosten Z 26 ) handelt es sich bei den Ausgaben für ein Doktoratsstudium oder eine Doktorarbeit um einkommensbezogene Ausgaben oder Betriebskosten, sofern ein arbeitsbezogener Veranstaltungszusammenhang besteht.

Gleiches trifft zu, wenn das Doktoratsstudium oder das Doktoratsstudium im Einzelnen ohne vorherige berufliche Qualifikation abläuft. Im Falle eines Studiengangswechsels ohne Beendigung des zunächst verfolgten Studienganges handelt es sich bei dem zunächst begonnenen Studiengang nicht um ein absolviertes Vordiplom, so dass nur der Sonderkostenabzug für den abgebrochenen Studiengang sowie für den dann abgeschlossenen Studiengang berücksichtigt wird.

Der berufsqualifizierende Abschluß ist auch der Abschluß eines Studiums, das die Befähigung zur Berufsvorbereitung oder zur Berufseinführung ausweist. Die Erstprüfung ist somit eine Berufsqualifikation. Der Weiterbildungsaufwand ist als Werbungsaufwand oder Betriebsaufwand zu bezeichnen. Eine Absetzung der korrespondierenden Ausgaben als einkommensbezogene Ausgaben ist nur möglich, wenn dieser Studiengang im Zuge eines Ausbildungsverhältnisses stattfindet, wie es häufig beim sogenannten Doppelstudium der Fall ist.

Ausgaben des Steuerzahlers für berufliche Weiterbildung oder für Weiterbildung sind immer dann einkommensbezogene Ausgaben oder betriebliche Ausgaben, wenn der Steuerzahler bereits eine Grundausbildung (Berufsausbildung oder Studium) absolviert hat und ein ausreichend konkretes, objektivierbares Verhältnis zum später zu versteuernden Einkommen in Deutschland aus der beabsichtigten Erwerbstätigkeit vorliegt (BMF-Schreiben vom 22.09.2010 BerufsausbildungskostenRz2).

Gleiches trifft auf die Weiterbildungskosten zu, sofern sie durch den Berufsstand verursacht werden und keine Berufsausbildung oder einen ersten Abschluss bilden (BMF-Schreiben vom 22.09.2010 Berufsausbildungskosten-Rz3). In der Erziehung von Kindern ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Elternteil die anfallenden Ausgaben oder zumindest einen Teil davon trägt.

Eine Absetzung dieser Aufwendungen von den Erziehungsberechtigten ist generell nicht möglich (Ausnahme: Absetzung als Sonderbelastung, Vl. In vielen FÃ?llen können diese Aufwendungen jedoch von den Kinder als erwartete Werbungskosten/Betriebsausgaben fÃ?r steuerliche Zwecke Ã?ber sogenannte Drittausgaben angefordert werden. Bezahlen beispielsweise die Mütter am Ort des Studiums für ihren nach Abschluss des Masterstudiums erworbenen und die Anforderungen der dualen Hauswirtschaft erfüllenden Sohnes oder haben sie den Pachtvertrag selbst geschlossen, kann der Junge diese Aufwendungen nicht als einkommensbezogene Aufwendungen oder Betriebskosten erfassen.

Wird nur ein einziger Sonderausgabenabzug berücksichtigt, können höchstens 6.000,00 pro Jahr als Ausbildungskosten abgesetzt werden (für Bemessungszeiträume vor 2012 nur 4.000,00 ). Die Bestimmungen der so genannten Fremdkosten finden keine Anwendung auf den Vorsteuerabzug als Sonderkosten (H 10. 1 "Abkürzung der Zahlungsweise" EStH).

Sind die Schulungskosten nur als Sonderkosten abzugsfähig und wird ein Teil der Schulungskosten nicht berücksichtigt, weil der Maximalbetrag von 6.000,00 pro Jahr bereits übertroffen wurde, kann ein Abschlag von den überhöhten Schulungskosten als Sonderbelastung angesehen werden ( 33 Abs. 2 S. 2 EStG).

Dabei müssen neben der Einstufung der Ausgaben als Berufsbildungskosten auch die Bedingungen für den Sonderabzug erfuellt sein. III Sicherung des Aufwandsabzugs durch nachträgliche Erstellung von Steuererklärungen für die Jahre 2008 und 2009. Dies bedeutet, dass auch wenn kein oder nur ein geringes Einkommen erwirtschaftet wurde, eine Einkommenssteuererklärung für das Jahr, in dem die Schulungskosten ausgegeben wurden, nachträglich für die Jahre 2008 und 2008 eingereicht werden muss.

Das betrifft nicht nur den Falle eines zweiten Studiengangs, bei dem die Aufwendungen entsprechend der Rechtslage bereits als einkommensbezogene Aufwendungen und Betriebskosten abzugsfähig sind, sondern auch den eines Erststudiengangs. Die Schulungskosten sind dort nur ein Sonderaufwand, so dass ein Verlustrücktrag per se nicht aufkommen kann. Werden Ertragsteuererklärungen jedoch nachträglich für die Jahre 2008 ff. abgegeben auch hier ist ein Abschlag als Werbungskosten/Betriebsausgaben zu gewähren.

Danach wird ein Lohnsteuerbescheid ausgestellt, der nur die Schulungskosten als Sonderaufwand betrachtet, sowie ein Negativbescheid. Ist dagegen bereits eine Veranlagung zur Einkommensteuer für die Jahre 2008 ff. erfolgt und unterliegt diese Veranlagung nicht der Prüfung oder ist gegen diese Veranlagung kein rechtskräftiger Widerspruch erhoben worden, so ist eine nachträgliche Erhebung von Weiterbildungskosten nicht möglich.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Verlust nur dann festgestellt werden kann, wenn Schulungskosten als einkommensbezogene Ausgaben oder Betriebskosten geltend gemacht werden und diese über dem zu versteuernden Einkommen liegen. Die Schulungskosten beinhalten in der Regel alle mit der Ausbildungsmaßnahme verbundenen Aufwände. Auslagen für Reisen zu Arbeitskreisen, Büchereien uvm.

Zu den Arbeitsgeräten können unter anderem Büromaterial, Schreibwaren, Lernmaterial, Notebooks, PC sowie Accessoires, Zeicheninstrumente, Werkzeuge, Arbeitsschutzkleidung oder andere Arbeitskleidung oder Bürogeräte gehören. Gleiches trifft auf einen Kostenabzug als Sonderaufwand zu (H 10. 9 "Aufwendungen im Sinn von § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG: Der Fahrpreis kann auf 0,30 pro vollen Streckenkilometer geschätzt werden ( 9 Abs. 1 Nr. 4 in Verbindung mit 10 Abs. 1 Nr. 7 S. 4 EStG).

Wird vom Auszubildenden oder Studierenden kein eigenes oder ein ihm zur Verfügung gestelltes Fahrzeug genutzt, besteht ein Selbstbehalt von 4.500,00 pro Jahr ( 9 Abs. 1 Nr. 4 S. 2 EStG). Als Alternative können die tatsächlichen Fahrkosten für die Benützung des öffentlichen Verkehrs herangezogen werden, wenn sie die Entfernungszulage überschreiten (§ 9 Abs. 2 EStG).

Für Reisen, die nicht zum ersten Arbeitsplatz führen (d.h. nicht zum Lehrbetrieb, nicht zur Hochschule oder nicht zur Hochschule), gelten die Reisekostenprinzipien (§ 9 Abs. 1 Nr. 4a EStG). Anschließend kann eine Pauschale von 0,30 pro gefahrenem Fahrzeugkilometer als Aufwand geltend gemacht werden.

Andernfalls können die angefallenen tatsächlichen Ausgaben erfasst werden. In jedem Fall trifft dies auf den Ansatzpunkt als einkommensbezogener Aufwand zu. Es ist jedoch empfehlenswert, diese Vorschrift für die Anwendung der Ausgaben als Sonderausgabe zu verwenden und die entsprechende Gesetzesentwicklung bzw. die Tätigkeit des Bundesministeriums zu beachten. Gemäß BMF-Schreiben vom 22. September 2010 ("Berufsausbildungskosten" Nr. 29) finden die allgemeinen Grundlagen des Einkommenssteuergesetzes auch auf den Abzug von Sonderaufwendungen für die Aufwandsermittlung Anwendung.

Erforderliche Mehrausgaben, die für die Doppelhaushaltsführung durch Ausbildung, Studium oder Weiterbildung anfallen, können ebenfalls berücksichtigt werden ( 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 EGG in Verbindung mit § 10 Abs. 1 Nr. 7 S. 3 und 4 EGG). Es ist zu berücksichtigen, dass die Existenz des eigenen Haushalts den Besitz einer eigenen Ferienwohnung und einen finanziellen Beitrag zu den Lebenshaltungskosten erfordert.

Die Übernachtungskosten für die Doppelhaushaltsführung in Deutschland können als tatsächliche Kosten für die Benützung der Wohnung berechnet werden, jedoch nicht mehr als 1.000,00 pro Kalendermonat. Zusätzlich können die Kosten für die Reise vom ersten Arbeitsplatz zum eigenen Haushalt und zurück (sog. Familienreise nach Hause) für eine Reise pro Woche einbehalten werden.

Auch in den ersten drei auf die Rechtfertigung der Doppelhaushaltsführung folgenden Monate können Mehrkosten für Mahlzeiten anerkannt werden ( 9 Absatz 4a S. 3 EG V in Verbindung mit 10 Absatz 1 Nr. 7 S. 4 EStG). Es ist umstritten, ob die strikten Bedingungen für den Umgang mit der Doppelbudgetierung im Rahmen der Ausgaben für Einnahmen und Ausgaben auch im Rahmen der Sonderaufwendungen gelten, oder ob dies im Rahmen der Sonderaufwendungen nur für die Berechnung der Ausgaben in der Größenordnung zutrifft, denn nach dem Text von § 10 (1), § 10 (1), § 10 (1), § 10 (2), § 10 (1), § 10 (1), § 10 (1), § 10 (1), § 10 (2), § 10 (1), § 10 (1), § 10 (2), § 10 (2)

Bei der Aufwandsermittlung sind 1 Nr. 7 S. 4 und §§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 b und 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 und 5, Abs. 2, 4, S. 8 und 4 a) vorzusehen. "Darauf weist auch das BMF-Schreiben vom 22.09.2010 ("Berufsausbildungskosten, RS 29) hin.

Das bedeutet, dass der Abzugsbetrag für externe Unterkunft im Sonderausgabenbereich die Bedingungen für eine doppelte Budgetierung nicht erfüllt. Ausgaben für ein Heimstudium und die Einrichtung des Studiums können angerechnet werden, wenn kein anderer Büroarbeitsplatz für die Aus-, Weiter- oder Fortbildung oder das Studieren zur Verfügung steht oder wenn das Studieren das Zentrum der Gesamtausbildung ist.

Wenn ein Unternehmen, eine Hochschule, eine Universität oder ein Ausbildungszentrum besucht wird, steht der Schwerpunkt der Schulung in der Regel nicht im Home Office. Danach ist der Abzug auf 1. 250,-- pro Jahr begrenzt ( 4 Abs. 5 Nr. 5 Nr. 5b, 9 Abs. 5, 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG). Das Regelwerk gilt für den Abzug von Betriebskosten, Aufwendungen für Einkünfte und Sonderausgaben in gleicher Weise.

Damit die Schulungskosten für steuerliche Zwecke in Anspruch genommen werden können, müssen diese im Prinzip von den Teilnehmern selbst übernommen worden sein. Werden dem Auszubildenden zur direkten Ausbildungsförderung zur Deckung der Weiterbildungskosten steuerfrei gezahlt, werden diese nicht in der steuerlichen Meldung abgezogen. Dagegen sind die Schulungskosten für die Umsatzsteuererklärung nicht angemessen zu reduzieren (R 10. 9 Abs. 1 EStR), wenn die steuerbefreiten Einkünfte die Lebenshaltungskosten - mit Ausnahme derjenigen für externe Unterkünfte - ausgleichen.

Für die besonderen Bedürfnisse eines erwachsenen und im Ausland lebenden Erwachsenen, der sich in einer Ausbildung befindet und anspruchsberechtigt ist () auf die Kinderzulage (' 924,00 pro Kalenderjahr), kann ein Zuschuss einbehalten werden. Bei Wegfall des Anspruchs auf Erziehungsgeld oder Kinderzulage können Familienangehörige die Ausbildungskosten für ihre eigenen vier Wände als außerordentliche Bürde in Abzug bringen (§ 33 a Abs. 1 S. 1 und 4 EStG), höchstens jedoch den derzeit gültigen Grundbetrag (Bemessungszeitraum 2014 8).

Hierzu gehören auch Ausbildungszuschüsse aus staatlichen Geldern oder Zuwendungen von Förderinstitutionen, die wiederum Zuwendungen der Öffentlichen Hand bekommen ( § 33 a Abs. 1 S. 5 2. 1 Vgl. Ob Weiterbildungskosten als einkommensbezogene Ausgaben oder betriebliche Ausgaben oder nur eingeschränkt als Sonderaufwendungen abziehbar sind, und die Fragestellung, ob bei dem nur rechtlich begrenzten Sonderausgabenabzug die Vorschriften über einkommensbezogene Ausgaben oder Geschäftsausgaben anwendbar sind, ist für Nichtfachleute unverständlich.

Vermutlich muss der Bundesverfassungsgerichtshof den Gesetzentwurf erneut vorlegen, bevor er entscheidet, die Ausgaben für Berufsbildung oder Studium immer als einkommensbezogene Ausgaben oder betriebliche Ausgaben anerkennt. Studierende und andere Steuerzahler im Bildungswesen können nicht nur dann Steuerersparnisse erzielen, wenn sie während ihrer Schulzeit, sondern vor allem in den ersten Jahren ihres Berufslebens einkommen.

Der Verlustvortrag der vergangenen sieben Jahre und zukünftiger Jahre kann mit den Einkünften der ersten Beschäftigungsjahre verrechnet werden und somit die Vergütung von Berufseinsteigern von der Steuer befreit werden. Einkommenssteuererklärungen einzureichen und den Vorsteuerabzug als einkommensbezogene Ausgaben und Geschäftsausgaben zu verlangen, d.h. einen separaten Veranlagungsantrag zu erstellen.

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