Auszahlung Gesellschafter Gmbh

Ausschüttung an die Gesellschafter GmbH

Die Geschäftsführer einer GmbH können Gesellschafter sein. das Vermögen der Gesellschaft, wenn und soweit dies zu einer Unterdeckung führt. Die Auszahlung der Tätigkeitsvergütung an den Geschäftsführer der Gesellschaft entfällt. Die Aktionäre sind nicht alle über die Dividende erfreut oder zögern, in der Hauptversammlung für die Ausschüttung zu stimmen.

Dividenden der GmbH

GmbH, Gewinnverteilung, Gesellschaftsvertrag, Kapitalertragssteuer

Anders als bei einer Einzelfirma oder Gesellschaft kann keine Entnahme aus einer GmbH erfolgen, sondern eine Dividendenausschüttung an die Gesellschafter wird nach Billigung des Jahresabschlußes im Wege des Gewinnverwendungsbeschlusses vorgenommen. Es ist sicherzustellen, dass die Satzung der GmbH Vorschriften über die Verwendung des Bilanzgewinns enthält, da andernfalls der Gewinn der GmbH an die Gesellschafter auszuschütten ist (Vollausschüttung) und nicht auf das Folgejahr vorzutragen ist.

Der Dividendenbeschluss an die Aktionäre ist bereits mit einer ersten steuerlichen Falle im Rahmen der Reduzierung der Kapitalertragssteuer verknüpft. Der Kapitalertragsteuersatz (= KESt) von aktuell 25% muss innerhalb einer Kalenderwoche nach Erhalt der Inlandsgewinne an das Steueramt gezahlt werden. Als Tag des Mittelzuflusses gilt in der Regel der im Beschluß über die Gewinnausschüttung vereinbarte Tag als Tag der Auszahlung.

Ist jedoch im Beschluss über die Gewinnverteilung kein Zahlungstermin festgelegt, so ist der auf den Beschluss folgende Tag als Tag des Zugangs anzusehen. Das heißt, die Kapitalertragssteuer muss dem Steueramt innerhalb einer Frist von einer Woche nach dem Beschluss erstattet werden. Andernfalls erhebt das Steueramt einen Verzugszuschlag von 2% auf die zu zahlende Steuer.

Es ist auch notwendig, im Sinne der KGaA zu differenzieren, wer der Empfänger der Dividende ist. Die ausschüttende GmbH hat diese Beträge bei Dividendenzahlungen an natürliche Personen stets einzubehalten. Wird die Dividende jedoch an eine andere GmbH ausgeschüttet, darf die GmbH nur dann zurückbehalten werden, wenn sie nicht direkt oder indirekt über einen Anteil von 10 Prozent am Grundkapital verfügt.

Die Befreiung von der KEST ist auch für EU-Unternehmen gültig, sofern die Teilnahme an der GmbH seit einem Jahr ununterbrochen ist. Für Unternehmen außerhalb der EU muss die KESt immer zurückgehalten werden (Entlastung im Sinne der DBA-Entlastungsverordnung). Prinzipiell ist es auch möglich, eine Dividendenausschüttung ohne 25 Prozent Kapitalertragsteuerbelastung zu vereinnahmen, und zwar im Wege einer Eigenkapitalrückzahlung.

Das ist jedoch nur möglich, wenn die Höhe der Gewinnausschüttungen sowohl in den Abschlusskosten des Anteilseigners als auch im Depot der GmbH gedeckt ist. Das wäre z. B. der Fall, wenn der Gesellschafter zu einem früheren Termin Kapitaleinlagen in die GmbH geleiste.

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