Aufwendungen Häusliches Arbeitszimmer 2015

Kosten Inlandstudie 2015

2015:27.7. 2015 BFH-Beschluss zum Verbot der Teilung/Arbeitsecke Dateigröße 1/14 Kosten für eine inländische Studie. die inländische Studie von der Steuererklärung im Jahr 2015 abzuziehen. einen Abzug für die inländische Studie zu fordern.

Der DWS-Verlag - Verlag des wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater GmbH. beschäftigt sich immer mit der Frage, ob die Ausgaben vollständig, teilweise oder gar nicht abzugsfähig sind.

Selbstbehalt Arbeitsraum

Allgemeines: Die Fragestellung, ob Ausgaben für ein professionell eingesetztes Studium steuerreduzierend beansprucht werden können, treibt die Steuerpflichtigen, die Finanzbehörden und die Finanzgerichtsbarkeit seit Jahren an. Für die Überprüfung der Steuerabzugsfähigkeit haben der Gesetzgeber und das Finanzgericht Prinzipien erarbeitet, die sehr gut geeignet sind. Im Folgenden wird ein Gesamtüberblick gegeben, der auch dem Laiensteuerfachmann einen Einblick in die konkreten Möglichkeiten des Abzugs, die rechtlichen Regelungen und die diesbezügliche Rechtssprechung gibt.

Gemäß 9 Abs. 5, 10 Abs. 1 Nr. 7 S. 4 in Verbindung mit § 4 Nr. 6b Einkommensteuergesetz (EStG) ist der Steuerabzug von Aufwendungen für ein inländisches Studium als einkommensbezogene Aufwendungen, Betriebskosten oder Sonderaufwendungen wesentlich eingeschränk. Bei den Einnahmen, die mit der Studie erzielt werden sollen, sind die Kosten einer Studie zu beachten.

Im Falle mehrerer Ertragsarten sind die Aufwendungen dementsprechend zu verteilen. Wenn die Studie von einem Selbständigen / Entrepreneur verwendet wird, sind die Kosten Geschäftskosten. Wenn die Studie von einem Mitarbeiter oder Hauswirt verwendet wird, sind dies einkommensbezogene Ausgaben. Wenn das Studium für Ausbildungszwecke verwendet wird, die weder einkommensbezogene Kosten noch Betriebskosten sind, kann es sich um besondere Ausgaben handeln ( 10 Abs. 1 Nr. 7 S. 4 EStG).

Und was ist eine "inländische Studie" im steuerrechtlichen Sinn? Das häusliche Arbeitszimmer ist ein Zimmer, das zu einer Ferienwohnung gehört, aber vom restlichen Wohnraum getrennt ist und ausschliesslich für berufliche Zwecke benutzt wird. Dies kann auch ein zusätzliches Zimmer im Untergeschoss oder das zur Ferienwohnung gehörende Dachgeschoss sein.

Die Arbeitszimmer müssen zur Ferienwohnung gehört. Wenn dies nicht der Fall ist, aber wenn das "Studium" z.B. eine eigene Omawohnung für Arbeitszwecke ist, dann ist es kein häusliches Studium, sondern ein "out-of-home"-Studium oder ggf. eine feste Einrichtung. Ein unbeschränkter Abschlag der Aufwendungen ist in diesem Falle als Werbungsaufwand oder Geschäftsaufwand anzusehen, soweit diese fachlich oder operativ verursacht werden.

Dementsprechend beziehen sich die weiteren Überlegungen ausschliesslich auf die "inländische Studie", die Teil einer vom Steuerzahler genutzten Wohneinheit ist. Dazu ist ein ausreichender Wohnraum für die Anwohner erforderlich. Für eine 2-Zimmerwohnung und einen 2-Personenhaushalt kann nach der allgemeinen Lebenspraxis nicht davon auszugehen sein, dass ein Raum ausschliesslich für berufliche Zwecke benutzt wird.

In der Regel muss die Ferienwohnung ein Raum mehr haben, als Menschen darin wohnen. Als Arbeitszimmer kann auch ein weiterer Hauswirtschaftsraum, wie z.B. ein Keller- oder Dachgeschoss, mitbenutzt werden. Grundsätzlich kann eine Studie auch aus mehreren Räumlichkeiten zusammengesetzt sein, die ausschliesslich für geschäftliche oder berufliche Zwecke verwendet werden.

Das Arbeitszimmer muss auch ein vom restlichen Wohnraum getrennter Bereich sein. Das ist bei einer Werkecke, einer Empore oder gar einem Durchgangsraum in der Regel nicht der Fall. 2. Weiterer Abzug: Es steht kein anderer Rechner zur Auswahl? Wenn die Voraussetzungen für ein Heimstudium gegeben sind, müssen die anderen Rückzugsbeschränkungen überprüft werden.

Das grösste Hindernis für steuerliche Überlegungen ist die Entscheidung, ob ein anderer Job für diese Aktivität zur Auswahl steht? Gemäß dem Text des 4 Abs. 5 Nr. 6b sind Aufwendungen für ein Home Office nicht absetzbar, wenn ein anderer Arbeitsort für die geschäftliche oder gewerbliche Betätigung zur Verfügung steht.

In der Regel ist dies der Fall, wenn der Steuerzahler einen unbefristeten Arbeitsvertrag im Unternehmen des Auftraggebers hat. Die Steuerpflichtigen müssen im Detail erklären, dass kein anderer Arbeitsort zur Verfuegung steht. Wenn möglich, sollte dies durch eine Bescheinigung des Arbeitsgebers bestätigt werden (siehe BMF-Brief RZ 18 vom 2.3. 2011 IV C6-S2145/7/10002). Wenn der Mitarbeiter keine feste Anstellung bei seinem Auftraggeber hat, z.B. bei einem Lehrer, kann eine gewisse Arbeit nur im Home Office geleistet werden.

Gleiches trifft auch auf Teilzeitarbeit zu, für die der hauptsächliche Arbeitgeber natürlich nicht zur Verfügung steht. Besitzt der Kunsthandwerker nur eine Werkstätte, ist das Heimstudium der einzig stelle, an dem Büroarbeit geleistet werden kann. Hat der Handwerksbetrieb dagegen eine Werkstätte mit Büros, sind die Kosten für ein inländisches Studium nicht anrechenbar.

Eine " andere Arbeitsstelle " kann nur dann wirklich benutzt werden, wenn sie zum Zeitpunkt der Arbeit verfügbar ist. Ist kein anderer Arbeitsort vorhanden, können die Kosten für das Home Office als einkommensbezogene Ausgaben oder Geschäftsausgaben bis zu einem Betrag von maximal 1.250 pro Jahr beansprucht werden. Wichtiger Hinweis: Der Maximalbetrag von 1.250 Euro bezieht sich nach bisheriger Einschätzung der Steuerbehörden auf die Studie und wird sich nicht verdoppeln, wenn die Studie von beiden Ehepartnern professionell durchgeführt wird.

Diesem widersprechen die Urteile des Bundesfinanzhofs vom 15.12. 2016 BFH VI R53/12 und VI R 86/13 Danach ist der Maximalbetrag von 1.250 persönlich zu verwenden. Das bedeutet, dass, wenn z.B. ein Pädagoge und ein verheiratetes Paar ein Studium zusammen nutzen, eine Steuerermäßigung von bis zu 2500 pro Jahr beansprucht werden kann, sofern die effektiven Ausgaben den Maximalbetrag ausmachen.

Kein Selbstbehalt bzw. kein Maximalbetrag von 1,250 , soweit das Studium im Zentrum der ganzen Berufs- und Betriebstätigkeit steht! Der Selbstbehalt von 1.250 entfällt, wenn das Studium im Zentrum aller unternehmerischen und professionellen Aktivitäten steht. Zum Beispiel in einem so genannten "Home-based Office", in dem der Angestellte täglich seine Aufgaben wahrnimmt (Call Center, IT-Berater mit Online-Zugang, Heimarbeiter usw.).

Dabei können die vollen Kosten der Studie angerechnet werden. Um zu klären, ob das Home Office im Zentrum aller geschäftlichen und professionellen Aktivitäten steht, muss der qualitative Fokus der Aktivität miteinbezogen werden. Verwendung des Studiums zu Ausbildungszwecken: Wird das Studium zu Schulungszwecken verwendet, können die Kosten nach den oben beschriebenen Regelungen als einkommensbezogene Ausgaben oder besondere Ausgaben erstattet werden.

Für besondere Aufwendungen sind die Aufwendungen für die berufliche Bildung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 7 EStGin insgesamt auf 6.000 Euro beschränkt (vgl. BMF-Schreiben RZ 3 vom 2. März 2011 IV C6-S2145/7/10002). Was für Kosten können erstattet werden? Die der Studie zurechenbaren Kosten der Ferienwohnung können entsprechend dem Anteil der Wohnfläche in der Studie miteinbezogen werden.

Der Wohnraum umfasst alle Wohnzimmer und das Arbeitszimmer. Der Grundriss der Ferienwohnung beträgt 100% bei einer Zimmerhöhe von 2 x, 50% bei Räumen mit einer Neigung von mind. einem und 0% bei Räumen unter einem Quadratmeter. Selbst wenn Toiletten, Küchen und Flure bei der Benutzung einer Studie zwingend genutzt werden, wird dies wegen der gemischten Raumnutzung in der Regel nicht berücksichtigt (vgl. FG Düsseldorf, Urteile vom 4.6. 2013 - 10 K 734/11).

Angenommen, die Ferienwohnung hat eine Gesamtwohnfläche von 100 qm. Mit einer Studiengröße von 20 qm entsprechen dies einem Wohnanteil von 20% und bei Wohnungseigentümern werden die Aufwendungen für Abschreibungen, Finanzierung, Abgaben, Sanierungskosten, Versicherung, Strom, etc. als anteilige Arbeitsraumkosten errechnet. Die Kosten, die in direktem Zusammenhang mit der Studie stehen, wie z. B. Tapete, Lampe, Teppich, etc. können zu 100 Prozent der Studie zurechenbar sein.

Achtung: Luxusobjekte zur Dekoration der Studie (Bilder, Kunstwerke etc.) zählen zu den nicht abzugsfähigen Ausgaben (vgl. BMF-Brief RZ 7 vom 2.3. 2011 IV C6-S2145/7/10002). Häufig ist es in der Realität ausreichend, wenn Mieten und Abgaben besetzt und der Studie proportional zuordenbar sind. Wichtige Geräte/Büroausstattung stets abzugsberechtigt!

Unberührt von den genannten Einschränkungen bleiben arbeitsbezogene Raumeinrichtungen und Arbeitsgeräte wie Schreibtische, Schreibtischleuchten, Schreibtischgeräte, Aktenschränke, PC-Systeme, techn. Sie sind als Betriebsmittel noch abzugsfähig, soweit sie gewerblich verwendet werden ( 9 Abs. 1 Nr. 6 EStG) und fallen nicht unter die hier gezeigten Abzugbeschränkungen des Hausarbeitszimmers. Der Aufwand für einen reinen Berufsschreibtisch kann daher auch als Werbungsaufwand bzw. Geschäftsaufwand angerechnet werden, wenn die sonstigen Voraussetzungen für ein Home Office nicht gegeben sind.

Das wäre zum Beispiel beim Arbeitstisch in der Arbeitszone im Wohnraum der Fall gewesen (vgl. §9 Abs. 1 Nr. 6 EStG). Risikokapitalgewinn: Wird die Studie im eigenen Hause oder in der eigenen Wohnung verwendet, kann dies zu einem zu versteuernden Kapitalgewinn beim Verkauf der Liegenschaft führen. 2. Ein Verkauf von Grundstücken innerhalb von 10 Jahren ist steuerbefreit, wenn die Liegenschaft vor dem Verkauf für eigene Wohnzwecke verwendet wurde (§23 Abs. 1 Nr. 1, S.3).

Eine inländische Studie ist keine " Eigennutzung " im Sinne der Steuer und bewirkt daher einen prozentualen Veräußerungsgewinn/-verlust. Das gilt ungeachtet dessen, ob die Kosten für die Studie zur Senkung der Steuern beansprucht wurden. Risikonotwendiges Betriebsvermögen: Selbständige bzw. Unternehmen, die ein Home Office in ihrer Immobilie benutzen, müssen die Fragestellung abklären, ob das Büro zum erforderlichen Geschäftsvermögen des Betriebes zählt.

Zum betriebsnotwendigen Vermögen zählen bei Überschreitung der Mindesteinkommensgrenze von 20.500 Euro ( 8 Einkommensteuerdurchführungsverordnung + R 42 EStR) Grundstück, Teile von Grundstücken, Gebäuden und Gebäudeteilen, die im Besitz des Unternehmens sind und ausschliesslich und direkt für eigene unternehmerische Zwecke verwendet werden. Wird das Unternehmen geschlossen oder verkauft oder der Raum nicht mehr als Studie verwendet, kann dies zu einem Steuergewinn / Steuerverlust fÃ?hren.

In Einzelfällen ist zu untersuchen, ob die Nutzung einer bestehenden Wohneinheit als ausschließliches Arbeitsgebiet für Privilegien - gleich welcher Natur - nachteilig ist. Ausgaben für die Studie, wie Sanierungskosten, Reinigungskosten usw. gehören ebenfalls nicht zur Finanzierung von Haushaltsdienstleistungen und Handwerksleistungen nach 35a UStG (' BMF-Schreiben vom 10.1. 2014 - IV C 4- S 2296-b/07/0003:004 BStBl 2014 I S. 75).

Wichtiger Hinweis: Wenn eine Studie steuerbeeinträchtigend wäre! Um eine Einstufung als "inländisches Studium" (ab 10% privater Mitbenutzung) zu vermeiden und damit mögliche steuerliche Nachteile auszuschliessen, reicht wie oben erwähnt die Benutzung von Privateigentum oder das Studium als Gästezimmer bzw. Buegelraum. Wenn ein Mehrwertsteuerpflichtiger ein eigenes Wohngebäude errichtet und einen Wohnbereich als "inländisches Studium" benutzt, kann dies im Einzelnen zu einem Vorsteuerabzug auf die verhältnismäßigen Herstellungskosten berechtigen.

Natürlich in Verbindung mit der Tatsache, dass die Studie dann zum erforderlichen Geschäftsvermögen wird. Spezialfall: Appartement bzw. Wohnhaus des Ehepartners! Ein weiteres Hindernis muss überwunden werden, wenn die Liegenschaft im Besitz beider Ehepartner oder des Ehepartners ist, der die Studie nicht nützt. Spezialfall: Mitarbeiter mietet die Studie an seinen Arbeitgeber: Der Mitarbeiter mietet sein Heimstudium an seinen Auftraggeber.

Das ist für seine beruflichen Ausgaben in seinem Heimbüro. Die Arbeitgeberin bezahlt die Mieten zusätzlich zum vertraglichen Gehalt. Die Bilanzierung des Mietvertrages erfolgt dann, wenn er im primären Arbeitgeberinteresse (und nicht im primären Arbeitgeberinteresse des Arbeitnehmers) ist. Dafür sind viele betriebswirtschaftliche Argumente vorstellbar, die es für das Untenehmen ökonomisch vernünftig machen, die Studie zu mieten.

Die Mieterträge können dann mit allen Studienkosten (anteilige Fremdkapitalzinsen für Immobilien etc.) verrechnet werden. Gewährt der Dienstgeber dem Dienstnehmer einen Heimarbeitsplatz, können die Aufwendungen für das Heimbüro uneingeschränkt als Werbungskosten/Betriebskosten in Anspruch genommen werden. Offensichtliche Tatsachen (Raumgröße, Art der Nutzung, Berufszentrum, etc.), die dem Fiskus zur Erzielung einer Steuerentlastung unrichtig vorgelegt wurden, können - nach Feststellung - zur Eröffnung eines strafrechtlichen Steuerverfahrens veranlassen.

Die steuerliche Begünstigung des Steuerzahlers bei der Inanspruchnahme der Aufwendungen für sein Heimbüro muss im jeweiligen Fall unter Berücksichtigung der vorgenannten Probleme genau geprüft werden.

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