Aufmerksamkeiten Steuer

Achtungssteuer

Zu zahlender Betrag, wenn der Empfänger keine Steuern dafür zahlen soll. Ausgaben für gelegentliche Geschenke oder Schenkungen sind steuerlich und so-. muss ihm mitteilen, dass er die Steuer für seine Schenkung übernommen hat. Diese sind Kontrolle und somit .

Betriebskosten - Teilnahme unter 10 EUR

Bei Schenkungen ( "Geschenke und Werbeartikel") an Geschäftspartner/Mitarbeiter mit einem Warenwert ( "inkl. MwSt.") von weniger als 10 EUR muss der Arbeitgeber keine Pauschalsteuer entrichten. Das Finanzamt klassifiziert alle geldwerten Vorteile, deren Anschaffungs- oder Herstellkosten weniger als 10 EUR beträgt, als Werbeartikel, die nach 37b StG nicht abzugsfähig sind.

Mit verstreuten Werbeartikeln (= Objekte von niedrigem Nutzwert, die durch ihre weite Verbreitung viele Menschen ansprechen und damit den Bekanntheitsgrad der Firma erhöhen) müssen die Adressen der Adressaten nicht erfasst werden. Wenn die Schenkung (Aufmerksamkeit) 10,00 EUR (brutto) beträgt, muss der Entrepreneur die Pauschalsteuer von 30 % auf den Gesamtbetrag bezahlen, wenn der Begünstigte dafür keine Steuer zahlt.

Beim Überprüfen der Grenze von 10 EUR muss der Einzelwert der Werbeartikel berücksichtigt werden, auch wenn ein Empfänger mehrere Positionen hat. Beispiel Ein Entrepreneur erwirbt zehn Kino-Gutscheine für 80,00 EUR. Der Gutschein ist 8 EUR kostenpflichtig. Wer sich die Website des Konzerns anschaut, bekommt einen Kino-Gutschein in einer Gesamthöhe von 8,00 EUR.

ErklärungDie Kino-Gutscheine sind Geschenke und können in vollem Umfang als Betriebskosten einbehalten werden. Der gebürtige Acherner ist in einer Steuerberatungskanzlei beschäftigt. Er ist freiberuflich selbständig und wirkt als Inhaber/Steuerberater von Sozietäten.

Achtung Mitarbeiter: Jetzt 60 EUR begrenzen | Mitarbeiter

Die LStÄR 2015 ist vom Bund verabschiedet worden, die in der Regel erst ab 2015 beim Abzug der Lohnsteuer zur Anwendung kommen. Ein wichtiger Wandel: Die Schwellenwerte für Aufmerksamkeit, Verpflegung und Nutzen bei Firmenveranstaltungen werden anheben. Nicht zu versteuernde Leistungen sind Sachleistungen bis zu einem Betrag von 40 Euro (z.B. Blüten oder ein Buch), die dem Arbeitnehmer oder seinem Verwandten anlässlich eines speziellen Anlasses (z.B. Geburtsdatum, Heirat oder Kindergeburt) gewährt werden.

Ab dem 1.1.2015 wird diese Befreiungsgrenze auf 60 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) angehoben (R 19.6 Abs. 1 StÄR 2015 "Achtung"). Barleistungen sind - auch innerhalb der 60-EUR-Grenze - immer steuer- und umlagepflichtig. Ebenso nicht zu versteuern sind sogenannte Arbeitsmahlzeiten, deren Betrag für einzelne Mitarbeiter 40 EUR nicht überschreitet. Als Arbeitsmittagessen in diesem Sinn gilt, wenn der Unternehmer während oder während eines außerordentlichen Arbeitsauftrages (z.B. während einer außerordentlichen Betriebsversammlung oder Sitzung) den Arbeitnehmern im überwältigenden Interesse des Unternehmens an einer vorteilhaften Ausgestaltung des Arbeitsprozesses Essen bis zu dieser Befreiungsgrenze kostenlos oder teilweise kostenlos übergibt.

Die Richtlinien zur Einkommensteueränderung sieht ebenfalls eine Anhebung auf 60 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) zum Stichtag vor ( "Arbeitsessen", R 19.6 (2) UStÄR 2015). Arbeitgeberbeiträge an ihre Mitarbeiter bei normalen Firmenveranstaltungen wurden bisher nicht als Vorteile im eigenen Interesse versteuert, wenn die Befreiungsgrenze von 110 Euro nicht unterschritten wird.

Diese Befreiungsgrenze wird ab 2015 zu einer Befreiung von 110 Euro. Ab 2015 sollen Sachspenden an einzelne Mitarbeiter bei Firmenveranstaltungen (z.B. Geschenkkörbe) auch in die Kosten von Firmenveranstaltungen bis zu 60 Euro Brutto (bisher: 40 Euro Brutto) und bei Überschreitung der Obergrenze mit einem pauschalen Satz von 25% (R 19,5 (6) UStÄR 2015 "Zuschüsse im Zuge von Firmenveranstaltungen") miteinbezogen werden.

Das Gleiche trifft auch auf Geschenkartikel für "andere" Firmenveranstaltungen zu, die den Eindruck einer Firmenveranstaltung haben, z.B. Mitarbeiterjubiläen, Abschiedsfeiern, Geburtstagsfeiern. Zuwendungen an Arbeitnehmer, die den Grenzwert von 60 EUR übersteigen, sind zu versteuern. Einen Überblick über alle steuerrechtlichen Vorschriften für Zuwendungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt der Artikel "Geschenke an Arbeitnehmer und Geschäftspartner".

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