Aufmerksamkeiten Buchhaltung

Achtung Buchhaltung

Die kleinen Geschenke für die Mitarbeiter und wie man sie besteuert. Aber wie verhalten sich diese Aufmerksamkeiten zur Besteuerung? Die Sage Business Cloud - Buchhaltung aktualisieren. Zuwendungen an Mitarbeiter sind Sachleistungen aufgrund einer persönlichen Veranstaltung. Danken Sie auch in diesem Jahr Ihren Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr durch kleine Aufmerksamkeiten.

Schenkungen oder Zuwendungen - unterschiedliche steuerliche Regelungen

Schenkungen oder kleine Präsente an Geschäftspartner sind im Berufsleben zur Selbstverständlichkeit geworden. Allerdings hat der Gesetzgeber eindeutige Regelungen zum Umfang dieser Zuwendungen getroffen. Die Einkommensteuergesetzgebung 4 Abs. 5 Nr. 1 sieht vor, dass Schenkungen nicht abzugsfähig sind, es sei denn, die Erwerbskosten betragen weniger als 35 ?. Der Wortlaut ist klar, dass Schenkungen, die über 35 hinausgehen, überhaupt nicht abzugsfähig sind.

Die 35 sind also keine Ausnahme, sondern eine Ausnahme. Mit dem angegebenen Warenwert von 35 ist auch der Netto-Warenwert für Mehrwertsteuerpflichtige gemeint. D. h., wenn ein Unternehmer ein Schenkungsgeschenk für 41 Euro erwirbt und zum Abzug der Vorsteuer befugt ist, liegt der Anschaffungswert bei 34,45 Euro und ist daher als Betriebsausgaben abzugsfähig.

Wenn ein nach 19 UsG umsatzsteuerbefreiter Kleingewerbetreibender das selbe Präsent kaufen würde, würde der Anschaffungswert 41 betragen und wäre daher überhaupt nicht als Betriebsausgaben zu betrachten. Als weitere Beschränkung gilt, dass die 35 die Gesamtsumme aller Geschenke ist, die ein Unternehmen während eines Geschäftsjahrs erfährt.

Wenn man dem Handelspartner ein Präsent im Gegenwert von 20 als Dank für einen erfolgreichen Geschäftsabschluß übergibt, und als weihnachtliches Präsent das gleichfalls 20 Euro teurere Präsent, dann würde die Gesamtsumme 40 Euro betragen, so daß beide Spenden nicht abzugsfähig sind! Beispielsweise ist zu vermerken, wem und zu welchem Anlass das Präsent zuteil wurde.

In diesem Kontext wird von so genannten Sachleistungen gesprochen, die als Teil der Vergütung anzusehen sind und der Einkommensteuer unterworfen sind. Nach R 20. 6 Abs. 1 StR sind Sachleistungen, die".... in der Regel im Sozialverkehr...." getauscht werden und 40 nicht übersteigen, als Leistungen anzusehen und nicht steuerpflichtig.

Wenn ein Unternehmer einen kleinen Blumenstrauss im Gegenwert von 15 an alle Arbeitnehmerinnen zum Vergnügen seiner eigenen Trauung übergeben würde, wäre das keine Aufmerksamket. Beträgt der Spendenwert weniger als 44 , gilt die Befreiungsgrenze nach 8 Abs. 2 S. 9 UStG für einen Arbeitnehmer.

Sachbezüge bis zu einem Höchstbetrag von 44 müssen danach nicht mehr als Einkünfte besteuert werden. Die Höhe ist die Gesamtheit aller Sachleistungen in einem Monat. Die oben genannten Blumensträuße an die einzelne Mitarbeiterin müssen nicht besteuert werden, da der Warenwert von 44 nicht ausreicht. Nur wenn die Spendensumme 44 Euro überschreitet, d.h. zusätzlich zum oben genannten Blumenstrauss ein Panzergutschein in Höhe von 30 Euro ausgehändigt wird, sind beide (!) Spenden als Einkünfte für die Mitarbeiter steuerpflichtig.

Im Falle von Handelspartnern wird auf so genannte Werbeartikel geachtet. Sie ist ein Werbeträger, bei Weitergabe an den Partner aber auch ein Werbegeschenk. Die Einstellung zu den Mitarbeitern ist etwas anders. Aber auch Drinks oder kleine Imbisse, die bei einem Treffen serviert werden, zählen als Aufmerksamheit.

Zum Beispiel ist ein Gläschen Fruchtsaft, ein Brötchen und ein Kaffe während eines Meetings ein Blickfang, aber das gilt auch für ein kostenloses Mittagessen in der Mensa und muss als Sachleistung besteuert werden.

Auch interessant

Mehr zum Thema