Arbeitszeit im Außendienst

Die Arbeitszeit im Feld

Außendienstmitarbeiter haben oft eine gewisse Sonderstellung im Unternehmen. Ich fahre Kunden direkt nach Hause und dann endet meine Arbeitszeit zu Hause. Wie viele Stunden darf ein Außendienstmitarbeiter mit dem Auto fahren oder Kunden besuchen? Für Mitarbeiter ohne festen Arbeitsplatz gilt auch die Anfahrt zum Kunden als Arbeitszeit. Um Ihre Arbeitszeit flexibel gestalten zu können (nur bei der elektronischen Zeiterfassung), sind Kern- und flexible Arbeitszeiten eingerichtet.

Man stelle sich vor: Eine Jugendliche würde zum ersten Mal im Außendienst eines mittelgroßen Betriebes arbeiten und ist noch nicht mit den Prozessen im Außendienst vertraut (was möglich ist, was nicht möglich ist, was nicht möglich ist, was nicht....).

Man stelle sich vor: Eine Jugendliche würde zum ersten Mal im Außendienst eines mittelgroßen Betriebes arbeiten und ist noch nicht mit den Prozessen im Außendienst vertraut (was möglich ist, was nicht möglich ist, was nicht möglich ist, was nicht....). Im vorliegenden Fiktivfall wäre es der Fall, dass wenige Wochen später, während der Bewährungszeit, der Jugendlichen eine zusätzliche Vereinbarung zur Unterschrift unterbreitet würde, die sie auch gut unterschreiben würde.

Dies würde beispielsweise bedeuten, dass Überstunden von 50 Stunden pro Monat durch die vereinbarten Vergütungen ausgeglichen werden. Gleiches trifft auf Überstunden an samstäglichen Tagen zu. Ansonsten entsteht nur dann ein Vergütungsanspruch für Überstunden, wenn dies vom Unternehmen anordnet wurde. Wenn der Mitarbeiter dies für notwendig erachtet, kann er seine täglichen Über- oder Unterstunden gegenüber der vertraglichen Arbeitszeit selbst aufschreiben.

Auf jeden Falle muss er die Arbeitszeit von mehr als 8 Arbeitsstunden pro Arbeitstag aufschreiben und aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen 2 Jahre lang aufbewahren. Die unternehmensweite Überstundenzahl von 50 Std. pro Monat wird interpretiert, und es ergibt sich die Fragestellung, ob eine solche "rückwirkende oder verdeckte Erhöhung" der wöchentlichen Arbeitszeit überhaupt möglich ist.

Ist eine solche zusätzliche Vereinbarung überhaupt zulässig oder wäre sie im angenommenen Falle möglicherweise gar unwirksam?

Anwalts-Flatrate

Fazit: Die erbrachte Leistung muss immer vergütet werden. Dieses trifft besonders zu, wenn der Auftraggeber die Verlängerung anordnet. Überstundenvergütungen können nur in besonderen Fällen effektiv mit dem Lohn abgegolten werden. In einem Unternehmen mit 13 Mitarbeitern bin ich tätig und mein Anstellungsvertrag besagt: Die Regelarbeitszeit ist 40 Wochenstunden, samstags ist der Werktag und Mehrarbeit wird nur auf ausdrücklichen schriftlichen Auftrag geleiste.

Meine Arbeitstage beginnen zwischen 5:45 und 6:00 Uhr. Um 6:30 Uhr morgens geht die Fahrt zum ersten Gast los, die in der Regel zwischen 1 und 2 Std. ist. Ich werde alle meine Verabredungen durcharbeiten. "Danach kommt die Heimreise, die in der Regel zwischen 1 1/2 und 2 Std. in Anspruch nimmt (verkehrsbedingt). Nach meinen Forschungen fängt meine Arbeitszeit an, wenn ich meine erste Bestellung drucke.

Als Arbeitszeit gelten auch die Fahrtzeiten zum ersten Auftraggeber und vom letzen Auftraggeber nach Haus. Also erreichte ich meine 40 Std. pro Woche meist schon am Donnerstagnachmittag. Zuerst einmal gilt die Reise zum Endkunden und die Heimreise auch als Arbeitszeit für den Außendienst. Allerdings wollen Sie wissen, ob die über 40 Std. hinausgehende Arbeitszeit vergütet werden soll.

Zunächst sollte Ihr Arbeitsverhältnis überprüft werden. Du schreibst, dass du im Rahmen deines Arbeitsvertrags 40 Wochenstunden leisten musst und dass Mehrarbeit nur dann gemacht wird, wenn du ausdrücklich schriftlich dazu aufgefordert wirst. Ist in Ihrem Anstellungsvertrag keine Bestimmung über den Ausgleich von Mehrarbeit mit dem Lohn enthalten (was ebenfalls oft wirkungslos ist), soll die Arbeitszeit vergütet werden.

Gemäß 612 Abs. 1 BGB gelten Vergütungen als Stillschweigen vereinbart, wenn die Leistung nach den Gegebenheiten nur gegen eine Entlohnung zu erbringen ist. Deshalb sollten Sie nach Ablauf Ihrer 40 Arbeitsstunden auf schriftliche Anweisungen für Mehrarbeit und eine angemessene Bezahlung drängen. Natürlich wird der Auftraggeber darüber nicht besonders glücklich sein.

Auf der anderen Seite werden Sie nicht dauerhaft ohne Entgelt tätig sein wollen. Haben Sie neben Ihrer Tätigkeit auch mit rechtlichen Fragestellungen zu tun?

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