Arbeitsweg Arbeitszeit Anrechnen

Anfahrt zur Arbeit Arbeitszeit Anrechnung

"in Betrieb" = volle Gutschrift. E: gelten auch für die Anrechnung von Arbeitszeiten: Kann der Chef meine Arbeitszeit reduzieren? Darüber hinaus muss das Unternehmen die Differenz zur bisherigen Arbeitszeit als Arbeitszeit zählen.

Bei Änderung der Zeit ist Arbeitszeit | Mitarbeiter

Das BAG hat die Wechselzeit im Unternehmen als Arbeitszeit zu honorieren, zumindest mit entsprechenden Weisungen, die das BAG letztmals bestätigt hat. Welches Kriterium für die Fragestellung, ob Umkleiden, Dusche oder der Weg vom Ankleideraum zum Arbeitsort, gilt als bezahlt. Das Gericht muss immer wieder darüber befinden, ob die Umzugszeit oder die Zeit zwischen der Umkleide und dem Arbeitsort als entgeltliche Arbeitszeit gilt.

In der Rechtssache vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) haben die Gerichte zum Teil zugunsten des Arbeitnehmers entschieden und ihm die Vergütung für 27 min pro Werktag zugesprochen. Entscheidend war die Anweisung des Arbeitsgebers an die Beschäftigten, die im Unternehmen bereitgestellte Arbeitsbekleidung in einem separaten Garderobenraum an- und auszuziehen. Das Wechseln der Kleidung ist nach Ansicht des Gerichtes Teil der Arbeitszeit, wenn das Anziehen der Berufsbekleidung obligatorisch ist und nur im Unternehmen erfolgen darf.

Diese Zeit muss dann auch der Auftraggeber zahlen. Prinzipiell kann der Unternehmer seinen Arbeitnehmern unilateral vorgeben, dass sie ihre Arbeitsbekleidung im Unternehmen anziehen müssen. Weil das Anziehen von Berufsbekleidung Teil des Rechts der Geschäftsleitung ist, wenn ein berechtigtes Interessen besteht. Nur in diesem speziellen Falle lag das Anziehen von Berufsbekleidung im Sinne des Unternehmers.

Dabei ist zu unterscheiden, ob die Arbeitskleidung während der Arbeitszeit gemäß den Anweisungen des Auftraggebers zu verwenden ist und ob der Privatgebrauch ausgenommen ist. In diesem Fall ist die Arbeit des Arbeitnehmers ausschliesslich zugunsten eines Dritten und somit Arbeitszeit. Selbst ohne gesonderten Auftrag des Vorgesetzten hat die LAG den Umzug eines Arbeitnehmers einer Müllverbrennungsanlage als entgeltliche Arbeitszeit anerkannt.

Der Ausschuss hat als Arbeitszeit ein Mitspracherecht nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG. Andererseits ist das Hin- und Herpendeln noch kein fester Bestandteil der Arbeitszeit eines Mitarbeiters. Daher kann der Unternehmer von seinen Mitarbeitern nicht fordern, dass sie zu Hause Arbeitsbekleidung tragen, besonders bei besonders auffälligen Arbeitsbekleidung. Stattdessen haben Arbeitnehmer in der Regel ein legitimes Eigeninteresse daran, dass der persönliche Lebensstil des Mitarbeiters auf dem Weg zur und von der Beschäftigung nicht durch das Unternehmensinteresse eingeschränkt wird.

Selbst wenn der bestellte Umzug regelmässig als Arbeitszeit gilt, stellt sich die Vergütungsfrage. Für das BAG besteht kein automatischer Ansatz, da "die Verpflichtung des Arbeitsgebers zur Entlohnung nach 611 Abs. 1 BGB nur an die "Erbringung der zugesagten Leistungen" geknüpft ist und somit von der zeitlichen Einstufung des Zeitraums, in dem der Arbeitnehmende die fällige Arbeit leistet, nicht abhängt.

Die Qualifizierung eines gewissen Zeitraums als Arbeitszeit muss also nicht zwangsläufig zu einer Entgeltpflicht führen. Ab wann ist die Ausübung der Arbeit eines Arbeitnehmers die Erbringung einer "versprochenen Leistung", die nach § 611 Abs. 1 BGB zu vergüten ist? Im Prinzip umfasst dies nicht nur die tatsächliche Aktivität, sondern jede andere Aktivität, die in direktem Zusammenhang mit der vom Dienstgeber im Rahmen des Arbeitsvertrages geforderten tatsächlichen Aktivität steht.

Mit anderen Worten, alle Leistungen, die der Dienstherr aufgrund seines Weisungsrechtes vom Dienstnehmer verlangt. "Die versprochene Dienstleistung "Arbeit" ist wieder jede Aktivität, die als solche zur Deckung eines ausländischen Bedarfs, d.h. für den Auftraggeber, dienstbar ist. Seitens des BAG wurde die Verpflichtung bekräftigt, nicht nur die Zeit für das An- und Ausziehen der Arbeitsbekleidung, sondern auch für die Abdeckung der damit zusammenhängenden internen Routen zu bezahlen.

Der Wechselzeitpunkt ist einzeln festzulegen. Mit anderen Worten, die Zeit, die ein einzelner Mitarbeiter für das Wechseln seiner Kleidung bei voller Ausnutzung seiner Fähigkeiten einkalkuliert. Das Gleiche trifft auf den Weg zwischen Umkleidekabine und Arbeitsplatz zu. Kann ein Mitarbeiter seiner Nachweispflicht nicht gerecht werden, kann das zuständige Amtsgericht gemäß 287 Abs. 2 ZPO (BAG, Beschluss vom 26.10. 2016, 5 AZR 168/16) die notwendigen Wechselzeiten und die damit zusammenhängenden Reisezeiten errechnen.

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