Arbeitsmarktreform

Arbeitsmarktreform

Neuigkeiten, Informationen und Bilder zur Arbeitsmarktreform auf Süddeutsche.de. Ziel ist es, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der französische Arbeitsmarkt ist in vollem Gange. Anfang August hat das französische Parlament die erforderliche Genehmigung erteilt.

Oberbegriff für verschiedene Konzepte zur Reform des Arbeitsmarktes, um die Arbeitslosigkeit nachhaltig zu senken.

Startschuss für France

President Makron will die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft stärken. Die Tage zählen wir. Für die nächsten Monaten hat die Firma ehrgeizige Pläne: Die Leiterin von Thüasne, einem führenden Unternehmen für Orthopädiehilfsmittel und Stützstrümpfe mit einem Umsatz von 220 Mio. EUR und 2.000 Angestellten in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten, will mit ihren 800 französisch sprechen.

Das neue Arbeitsgesetz, das Ende des Septembers in Kraft tritt, öffnet jedoch neue Möglichkeiten für ihn. Staatsoberhaupt Immanuel Makron versprach seinen Kritikerinnen und Kritiken, dass die Konkurrenzfähigkeit der französichen Firmen steigt und endlich die notwendigen neuen Jobs geschaffen werden. Aber Ducot sagt noch deutlicher: "In Deutschland sind die Steuern so hoch.

Die Einschränkung der Rechte der Arbeitnehmer aus vorangegangenen Reformvorhaben brachte jedoch nicht den erhofften Rückgang der Arbeitslosigkeit: Sie liegt seit Jahren bei rund zehn Prozentpunkten und damit beinahe zweimal so hoch wie in Deuschland. "Es gibt keinen Beweis dafür, dass es einen Bezug zwischen Arbeitsgesetz und Beschäftigung gibt", sagt der Vorsitzende der ehemaligen KPD, Philipp Martínez, und fordert am 12. September zu Streiks und Demonstrationen auf.

Doch gerade kleine und mittlere Betriebe warten mit Ungeduld auf mehr Freiheit, sagt er. Er ist Ko-Präsident und repräsentiert rund ein Viertel seines Bruttoinlandsproduktes und ein Drittel seiner Mitarbeiter. "Wetteifern wir auf dem Weltmark mit beispielsweise Deutschland, Italien oder den Niederlanden, gewinnen die Firmen mit den geringsten Produktionskosten.

Die Steuern sind in Deutschland so hoch, dass die Firmen in diesem Wettstreit oft nicht gut aussehen", beklagt der Unternehmer. In der Tat stellt kaum ein Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft nach 35 Wochenstunden einen Hämmer, einen Kugelschreiber oder einen Computer zur Verfügung. Oft sind 37 oder 39 Arbeitsstunden die Norm, aber Überstunden sind für den Unternehmer kostspielig.

Die ersten acht Stunden Verlängerung werden ohne besondere Vereinbarung 25 Prozentpunkte mehr gekostet.

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