Arbeitgeberdarlehen

Arbeitgeberdarlehen

Worauf Sie beim Arbeitgeberdarlehen achten sollten: Geldwertvorteil; Festlegung des Zinssatzes; Freigrenzen; informieren Sie sich! Als Arbeitgeberdarlehen bezeichnet man ein Kreditverhältnis zwischen einem Mitarbeiter und seinem Vorgesetzten.

Arbeitgeberdarlehen werden in der Regel vom Arbeitgeber an Arbeitnehmer zu reduzierten Zinssätzen im Vergleich zu einem Standard-Bankkredit gewährt. Ein Arbeitgeberdarlehen kann zur Finanzierung eines Bauvorhabens verwendet werden. Tilgung von Arbeitgeberdarlehen nach Kündigung.

Arbeitgeber-Darlehen ab 2015 bis 2.600 EUR einkommensteuerfrei | Mitarbeiter

Das Dekret über die steuerliche Berücksichtigung von Arbeitgeberdarlehen wurde überarbeitet. Das Arbeitgeberdarlehen besteht, wenn der Unternehmer seinem Angestellten auf der rechtlichen Grundlage eines Darlehensvertrages Gelder gibt. Eventuelle Zinsvergünstigungen des Arbeitnehmers sind als Lohn anzusehen. Zinsvergünstigungen aus Arbeitgeberdarlehen von bis zu 2.600 EUR sind jedoch aus lohnsteuerlicher Sicht nicht relevant.

Zinsvergünstigungen aus Krediten, die dem Mitarbeiter vom Dienstgeber oder einem Dritten aufgrund des Arbeitsverhältnisses eingeräumt werden, sind in der Regel Bestandteil des steuerpflichtigen und mitarbeitenden Lohnes. Für kleine Arbeitgeberdarlehen bis 2.600 EUR, die nicht einkommensteuerpflichtig sind und daher auch keine beitragsmäßige Relevanz haben, besteht eine Ausnahme. Es sind mehrere vom Auftraggeber separat vergebene Kredite zu addieren.

Gleichgültig zu welchem Zweck und zu welchen Voraussetzungen sie vom Auftraggeber erteilt wurden. Reisekostenvorschüsse und Auslagenerstattungen sind keine Arbeitgeberdarlehen. Gleiches trifft auf Lohn- und Gehaltsvorauszahlungen zu, wenn sie von den ursprünglichen Lohnzahlungsbedingungen abweichen und kein Kreditvertrag geschlossen wird. Als Arbeitgeberdarlehen gelten jedoch Gehaltsvorauszahlungen im Öffentlichen Sektor, die nach den Vorabrichtlinien des Bundes bzw. den jeweiligen Landesrichtlinien erfolgt.

Überschreitet der ausstehende Darlehensbetrag am Ende der Lohnzahlungsfrist die Befreiungsgrenze von 2.600 EUR, enthält das zu versteuernde Gehalt Sachleistungen. Ein Zinsvorteil besteht jedoch nicht, wenn der Arbeitnehmer vom Dienstgeber ein marktübliches Kreditdarlehen - den so genannten Staffelzinssatz - erhält. Der Nachweis der zu versteuernden Zinsvergünstigungen ist vom Dienstgeber zu dokumentieren und als Quittung für das Gehaltskonto zu verwenden.

Sie sind dem Mitarbeiter auf Wunsch informell zu übermitteln. Arbeitgeber, die keine "Finanzunternehmen" sind: Hier ist der Interessenvorteil des Mitarbeiters nach 8 Abs. 2 EGV - in der Regel - zu beurteilen, z.B. der Mitarbeiter eines Einzelha?ndlers erha?lt ein Arbeitgeberdarlehen mit reduzierten Zinssätzen. Arbeitgeber, die ein "Finanzunternehmen" sind: In diesem Fall ist gemäß 8 Abs. 3 S. 3 Nr. 2 Nr. 2 WpHG ein Skontoabzug in der Höhe von 1.080 EUR vorzunehmen.

Vorraussetzung ist, dass der Auftraggeber Kredite derselben Gattung und - mit Ausnahmen vom Zinssatz - zu den selben Bedingungen an Dritte außerhalb des Unternehmens zahlt. Beispielsweise der Bankmitarbeiter erha?lt von seinem Auftraggeber ein Arbeitgeberdarlehen mit reduziertem Zinssatz. Anmerkung: Bundesministerium der Finanzen, Brief vom 20. Juni 2015 über die steuerliche Handhabung von Arbeitgeberdarlehen, Aktennummer IV C 5 - S 2334/07/0009 Das neue Dekret löst die Briefe vom 16. März 1993, Aktennummer IV B 6 - S 2334 - 68/93 und das Brief vom 10. September 2008, Aktennummer IV C 5 - S 2334/07/0009, ab und ist in allen noch nicht abgeschlossenen Rechtsstreitigkeiten anwendbar.

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