Arbeitgeber Zahlt nicht bei Krankheit

Der Arbeitgeber zahlt im Krankheitsfall nicht.

Als ob das nicht genug wäre, bezahlt mich mein Arbeitgeber nicht mit dem Argument: "Ich sehe keine Arbeit, also auch kein Geld". Wie kann ich vorgehen, wenn der Arbeitgeber nicht zahlt? Die Arbeitgeberin ist zur rechtzeitigen Bezahlung des geschuldeten Lohnes gegenüber dem Mitarbeiter/der Arbeitnehmerin verpflichtet. der Arbeitgeberin. Der Monatslohn wird in der Regel nach dem Ende des entsprechenden Monates gezahlt, d.

h. der Arbeitgeber muss den Lohn bis zum ersten Tag des folgenden Monates auszahlen. Weitere Fälligkeiten können sich jedoch aus dem Arbeitsverhältnis oder aus einem Kollektivvertrag ableiten den Arbeitgeber in schriftlicher Form zur Leistung aufzufordern und eine Zahlungsfrist zu bestimmen, den Arbeitgeber zu warnen, Arbeit zu verwehren, Verzugszinsen zu beanspruchen, Schadenersatz zu beanspruchen, eine Zahlungsklage zu stellen, Arbeitslosenunterstützung zu beanspruchen, ohne Vorankündigung zu beenden und Schadenersatz zu beanspruchen.

Möglicherweise müssen Mitarbeiter gewisse Termine beachten, wenn sie ihre Lohn- und Gehaltansprüche nicht einbüßen wollen. Das ist der Fall, wenn der auf das Beschäftigungsverhältnis anwendbare Dienstvertrag oder Kollektivvertrag so genannte Ausschlusszeiten enthält. Ausschlußfristen setzen voraus, daß der Mitarbeiter seine Forderungen gegenüber dem Arbeitgeber innerhalb einer gewissen Zeit ( "3 oder 6 Monate") durchsetzt.

Bei Nichteinhaltung der Ausschlußfristen gehen die Forderungen in der Regel unwiederbringlich unter. Dabei hat der Mitarbeiter zunächst die Wahl, den Arbeitgeber in schriftlicher oder mündlicher Form zur Bezahlung zu bewegen und eine Zahlungsfrist zu bestimmen. Zur Hervorhebung des Antrags kann der Mitarbeiter dem Arbeitgeber drohen, nach erfolglosem Ablauf der Fristen (siehe unten) die Ablehnung der Tätigkeit anzudrohen, einen Rechtsanwalt mit der Inanspruchnahme der Lohn- und Gehaltsforderungen zu betrauen oder rechtliche Maßnahmen zur Rechtsdurchsetzung dieser Forderungen einleiten.

Außerdem hat der Mitarbeiter die Option, den Arbeitgeber zu mahnen. Eine Verwarnung ist bei Zahlungsverzug des Arbeitsgebers zweckmäßig, wenn der Mitarbeiter ein kurzfristiges Kündigungsinteresse hat (z.B. weil er mit einem anderen Arbeitgeber beginnen möchte). Wenn der Arbeitgeber auch nach einer Mahnung nicht zahlt, kann der Mitarbeiter das Anstellungsverhältnis in der Regel ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist - je nach den Gegebenheiten - auflösen.

Ist der Arbeitgeber mit den Löhnen und Gehältern im Verzug, kann der Mitarbeiter das Recht haben, die Arbeit zu verwehren ("Zurückbehaltungsrecht"). Allerdings sollte der Mitarbeiter dem Arbeitgeber immer zuerst drohen, von diesem Recht vor Beendigung der Arbeit gebrauch zu machen. Im Prinzip hat der Mitarbeiter jedoch in den nachfolgenden Situationen kein Recht auf Arbeitsverweigerung:

Lehnt der Mitarbeiter zu Recht die Erwerbstätigkeit ab, darf der Arbeitgeber dieses nicht ahnden. Er darf das Anstellungsverhältnis nicht wegen Arbeitsunfähigkeit auflösen. Während des Zeitraums, in dem der Mitarbeiter zu Recht die Beschäftigung abgelehnt hat, kann er die Bezahlung so fordern, als ob er arbeitet. Wenn der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt oder gewisse Nebenleistungen nicht oder nicht fristgerecht zahlt, ist er in der Regel säumig.

So ist der Mitarbeiter ermächtigt, vom Arbeitgeber einen Verzugszins in Hoehe von 5 %-Punkten ueber dem Basiszins zu fordern. Im Prinzip muss der Arbeitgeber dem Angestellten den entstandenen Verlust erstatten, der dadurch entsteht, dass der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt nicht fristgerecht bezahlt.

So muss der Arbeitgeber z.B. steuerliche Nachteile bezahlen, die für den Mitarbeiter dadurch entstehen können, dass er aufgrund einer Einmalzahlung mehr Steuer zu entrichten hat, als wenn der Arbeitgeber das geschuldete Entgelt auf Monatsbasis zahlt. Natürlich hat der Mitarbeiter auch die Option, seinen Arbeitslohn beim Arbeitsamt geltend zu machen. Er kann nach Gewinn des Verfahrens mit dem Urteil des Arbeitsgerichtes Vollstreckungsmaßnahmen gegen den Arbeitgeber veranlassen, z.B. einen Landvogt bestellen oder das Arbeitgeberkonto beschlagnahmen.

Selbst wenn das Beschäftigungsverhältnis weiterbesteht, kann der Mitarbeiter weiterhin Arbeitslosenunterstützung erhalten, wenn der Arbeitgeber kein Arbeitsentgelt mehr zahlt (Arbeitslosengeld im Zuge der Leistungsgewährung). Grundvoraussetzung für den Bezug von Arbeitslosenunterstützung ist, dass der Mitarbeiter arbeitslos ist, weil er von seinem Recht auf Selbstbehalt profitiert (siehe oben) oder weil er nicht mehr beim Arbeitgeber beschäftigt ist.

Oftmals zahlt der Arbeitgeber die Löhne nicht mehr, weil er sie nicht mehr bezahlen will, sondern weil er sie nicht mehr auszahlen kann. Dann droht in der Regel der Konkurs des Arbeitsgebers. Im Falle der Unternehmensinsolvenz hat der Mitarbeiter neben seinem arbeitsvertraglichen Lohnanspruch möglicherweise auch Ansprüche auf sozialversicherungsrechtliche Insolvenzleistungen.

Diese Forderung muss bei der Agentur für Arbeit durchgesetzt werden. Insolvenzverfahren sind: die Einleitung von Insolvenzverfahren über das Arbeitgebervermögen, die völlige Stilllegung der Geschäftstätigkeit. Der Insolvenzantrag beinhaltet die Vergütung der vergangenen drei Monaten vor Eintreten des Insolvenzfalls. Am schärfsten ist das schwerste Messer des Mitarbeiters bei Nichtbezahlung des Lohnes durch den Arbeitgeber die ausserordentliche ordentliche Auflösung.

Ist der Arbeitgeber mit der Bezahlung des Entgelts in erheblichem zeitlichen oder betragsmäßigen Rückstand, kann der Mitarbeiter das Anstellungsverhältnis generell ohne Einhaltung einer Frist auflösen. Grundvoraussetzung dafür ist eine Warnung, die nicht erfolgreich war. Bei fristloser Kündigung des Arbeitnehmers wegen Gehaltsrückständen hat er darüber hinaus Ansprüche auf Entschädigung durch den Arbeitgeber.

Der Schadenersatzanspruch beinhaltet im Wesentlichen den Ausgleich für den Wegfall der Entlohnung bis zum Ende der regulären Frist und darüber hinaus die Leistung einer Abgangsentschädigung als Ausgleich für den Arbeitsplatz.

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