Apothekengesetz

Pharmarecht

In Deutschland regelt das Apothekengesetz die Grundlagen für den Betrieb von Apotheken. Der zweite Satz war bereits in der ursprünglichen Fassung des Apothekengesetzes enthalten:. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Apothekengesetz" - deutsch-englisches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von deutschen Übersetzungen. In Deutschland regelt das Apothekengesetz die Grundlagen für den Betrieb von Apotheken. Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Apothekengesetz" - Deutsch-Englisches Wörterbuch und Suchmaschine für deutsche Übersetzungen.

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Die Grundlage für den Betrieb von Pharmazeutika in Deutschland bildet das Apothekengesetz. Die Hauptaufgabe der Apotheke ist nach Ansicht des Gesetzgebers die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in Deutschland. Mit dem Apothekengesetz wurde eine große Zahl von zum Teil noch vorverfassungsrechtlichen Regelungen aus dem späten 19. Jh. und darüber hinaus ersetzt[2], wie zum Beispiel die Badische Apotheken- u. Apothekerverordnung vom 28. 07. 1806 (BadRegBl. S. 63)[3].

Am Anfang des Arzneimittelgesetzes steht der rechtliche Mandat der Apotheken: Dazu gehört unter anderem, dass der Bewerber über eine Zulassung als deutscher Pharmazeut verfügen muss. Darüber hinaus sind die Grundsätze des Mehrbesitzes festgelegt, die in Deutschland nur eingeschränkt zulässig sind: So darf ein Lizenznehmer neben der zu betreuenden (Haupt-)Apotheke höchstens drei Niederlassungsapotheken haben.

Im Falle mehrerer Eigentümer darf eine Drogerie nur in der rechtlichen Gestalt einer Kollektivgesellschaft (OHG) oder einer Personengesellschaft des öffentlichen Rechtes (GbR) geführt werden. Allerdings steht der kommerzielle Handelsbetrieb einer Drogerie einer GbR im Wege, tatsächlich ist nur die Gestalt einer GmbH möglich. Jeder Aktionär muss die Genehmigung zum Betreiben der Drogerie haben.

Durch dieses Verbot des Fremdbesitzes gewährleistet der Gesetzgeber, dass jede einzelne Drogerie von einem oder mehreren persönlichen, unbeschränkt haftenden Apothekern geführt wird. Auch bei der Wahrnehmung seiner Tätigkeiten als Arzt ist der Pharmazeut dem Gemeinwohl verpflichtet, d. h. die Tätigkeiten sollen nicht nur nach wirtschaftlichen Aspekten ablaufen. Darüber hinaus regeln wir die Grundsätze der Vermietung und Führung von Pharmazeutika, die Voraussetzungen für den Arzneimittelversand und die Grundsätze für die Heimpflege.

Der zweite Teil regelt die Grundsätze für den Betreib von Klinikapotheken, der Bundeswehrapotheke und, im Notfall, der Filialapotheke und der Notfallapotheke. In der dritten Sektion gibt es neben der Genehmigung zum Erlaß der Betriebsordnung für die Apotheke - hier sind die Einzelheiten des Apothekenbetriebs festgelegt - auch Ausnahmen für die BKA.

Karl Heinz Bartels: Arzneimittelhandel und Apothekenrecht zwischen Venedig und Nürnberg. Die Einmischung der italienischen Komponente in das Apothekenrecht infolge des illegalen Handels mit Drogen und anderer Bindungen zwischen Venedig und Nürnberg.

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