Anwaltskosten Scheidung

Rechtsanwaltsgebühren bei Scheidung

Ehescheidungen sind emotional und kosten Geld. Die Scheidung kann teuer sein, nicht zuletzt, weil eine Ehe nur gerichtlich geschieden werden kann. Welche Kosten fallen bei einer Scheidung an? Brauche ich einen Anwalt? Der Scheidungsbetrag ist abhängig vom Wert des Verfahrens | Streitwert.

Prozeßkosten berechnen

Ob Sie sich gütlich oder streitig trennen, der Ehescheidungsantrag muss von einem Rechtsanwalt an das zuständige Gericht gerichtet werden. Deshalb entstehen im Falle einer Scheidung neben den Anwaltskosten immer auch Prozesskosten. Aber wie viel kosten Scheidungen? Nun, die Gerichtsgebühren werden durch das "Gerichtsgebührengesetz" und die Anwaltskosten durch das "Anwaltsgebührengesetz" festgelegt.

Aber dafür brauchen Sie den verfahrenstechnischen Wert Ihrer Scheidung. Es wird Ihnen per Briefpost zugestellt. Die Ehescheidung wird in der Praxis in der Regel aus dem mit drei multiplizierten Jahreseinkommen beider Ehepartner berechnet (§ 43 FamGkG). Eine Pauschale wird für jedes abhängige Kind von den Verfahrenswerten einbehalten. Die Prozesswerte gelten jeweils nur für einen Prozess.

Bei jeder anderen Sache, die vor dem Gerichtshof geklärt wird, gibt es einen eigenen Prozesswert und damit separate Honorare und Auslagen. Deshalb ist es im Falle einer Scheidung immer Sinn, alle zu entscheidenden Punkte in einem Fall zusammenzufassen - zum Beispiel den Vormundschaftsstreit für Ihre einfachen Nachkommen. Das spart Ihnen Zeit und Zeit.

Ab 2013 können Sie die Anwalts- und Gerichtskosten für eine Scheidung nicht mehr als Sonderbelastung in Ihrer Einkommensteuererklärung erfassen. So waren die Steuergerichte der Bundesländer zunächst geteilt, doch der BFH, das höchste deutsche Steuergericht, hat 2017 endgültig entschieden: Die Kosten einer Scheidung können nicht abgezogen werden. Lesen Sie mehr in unserem Beitrag Scheidung und Steuer.

Bei einer einvernehmlichen Scheidung können Sie nur einen Rechtsanwalt bestellen. Das erspart Ihnen die Anwaltskosten für einen anderen Rechtsanwalt. Die meisten Kosten können Sie jedoch einsparen, wenn Sie beim Heiraten bereits einen Heiratsvertrag unterzeichnen. Nebenbei bemerkt: Wenn Sie derzeit ein niedriges Gehalt oder viele Forderungen haben, können Sie vor dem Gerichtshof Prozesskostenhilfe (VKH) verlangen.

Ehescheidungskosten - Anwalts- und Gerichtsgebühren bei Scheidung

Die Scheidung kann kostspielig sein, nicht nur weil eine Heirat nur gerichtlich scheidbar ist. Ehescheidungskosten beinhalten in der Regel Anwalts- und Gerichtsgebühren. Aber nur, wenn die Scheidung einvernehmlich ist. Wenn beide Ehegatten der Scheidung zustimmen, ist es finanziell sinnvoll, nur einen einzigen Juristen mit dem Scheidungsverfahren zu beauftragen, um die Ehescheidungskosten gering zu halten. 2.

Wenn die Scheidung grössere Kreisläufe zieht, so müssen unter bestimmten Voraussetzungen noch Experten etc. geplant werden. Es gibt keine pauschalen Ehescheidungskosten, da es keine einheitlichen Preise für Gerichts- und Anwaltskosten gibt. Sie hängen vom Wert der Scheidung ab, der sich aus den nachfolgenden Gründen ergibt:

Anhand des Streitwertes oder des Wertes des Gegenstands können die Ehescheidungskosten für Rechtsanwalt und Richter aus den jeweiligen Honorartabellen abgelesen werden. Die Kosten des Gerichts richten sich nach § 34 GKG und die Anwaltskosten nach § 13 RVG. Prinzipiell gelten jedoch für Ehescheidungskosten mindestens 2000 EUR, was z.B. der Fall ist, wenn die Ehegatten wenig oder kein Geld haben.

Eine Scheidung ohne Rechtsanwalt möglich? Der überwiegende Teil der Kosten für die Scheidung entfällt auf die Anwaltskosten. Oft fragt man sich, ob eine Scheidung auch ohne Rechtsanwalt möglich ist. Das ist jedoch nicht der Fall, denn eine Eheschließung kann nur vor dem Richter erfolgen und es besteht eine anwaltliche Pflicht. Allerdings können die Kosten einer Scheidung deutlich gesenkt werden, wenn nur ein Rechtsanwalt für das Ehescheidungsverfahren bestellt wird.

Besonders im Falle einer gütlichen Scheidung, bei der das Ehepaar sich über die Trennung des Vermögens einig ist oder ein Heiratsvertrag bereits alles geregelt hat, ist die Bestellung von nur einem Anwalt sinnvoll. In der Beispielrechnung der Scheidungkosten wird der Wert des Scheidungsgegenstandes oder des Streitwertes mit 15.350 EUR angenommen. Die Zusammensetzung des Streitwertes für die Scheidung wird in der Beispielregelung erörtert.

7001, 7002 RVG20% 7001, 7002 rvg20%, max. Im Falle einer Scheidung im gegenseitigen Einvernehmen werden die Ehegatten die anfallenden Mehrkosten aufteilen. Wenn die Ehegatten nur einen Rechtsanwalt bestellen, entstehen für jeden Ehegatten folgende Kosten: Die Ehefrau, die die Scheidung beantragt, muss einen Vorschuß auf die Gerichtsgebühren zahlen.

Der Anwalt kann auch eine Vorausrechnung für das Ehescheidungsverfahren erstellen. Um aus den Einnahmen den strittigen Betrag zu ermitteln, müssen zunächst beide Nettoeinnahmen addiert werden. Ausgangsbasis für den Streitgegenstand sind die von den Ehegatten gemachten Aussagen über ihr Reineinkommen, da die Richter in der Regel keinen Einkommensnachweis vorlegen.

Die Beispielberechnung ergibt für den Mann ein Reineinkommen von 2.500 EUR und für die Frau ein Reineinkommen von 1.600 EUR. In der Folge wird das Resultat für den strittigen Betrag dreifacht. Die ( "anteilige") Höhe der Kosten der Scheidung aus dem Ertrag beläuft sich auf 9.900 EUR. Wenn einer oder beide Ehegatten Sozialleistungen oder Hartz IV beziehen, ist dies nicht als einschlägiges Entgelt anzusehen.

Die Elternbeihilfe steigert das Gehalt des Ehepartners, der die Elternbeihilfe zahlt. Den Ehepartnern gehört ein Reihenhaus mit einem Marktwert von 250.000 EUR, auf dem noch 120.000 EUR Kreditschulden aufwiegen. Das Gericht gewährt für jeden Partner einen Zuschuss von EUR 1.000 und für jedes einzelne Mitglied einen Zuschuss von EUR 7.500.

Vom anzusetzenden Anlagevermögen werden dann nur noch 5 % als Wert des Objekts mitberücksichtigt. Anmerkung: Nicht jedes Spielfeld möchte Informationen über das Eigentum haben, so dass diese nicht von jedem Spielfeld für den Wert des Objekts verwendet werden. Wenn die Rentenanpassung zwischen den Ehepartnern vor dem Scheidungverfahren nicht ausgeschaltet wurde, erhöhen sich die Ehescheidungskosten, da dies auch den Wert des Gegenstands anhebt.

Die Mindesthöhe für diesen Betrag beläuft sich auf 1000 EUR. Falls der Pensionsanpassungswert nicht aus den Wertansätzen der Pensionskasse bestimmt wird, kann er auch aus dem Jahresüberschuss berechnet werden. Jeder Ehegatte mit Rentenanspruch hat einen Anspruch. Das obige Beispiel führt zu einem dreifachen Jahresüberschuss von 9.900 EUR.

Weil beide Ehepartner berechtigt sind, beträgt dieser Anteil 9.900 EUR x 10% x 2 = 1.980 EUR. Wenn beide Ehepartner noch eine Rente außerhalb der Rentenversicherung haben, würde sich der Beitrag von 1.980 EUR auf 3.960 EUR anheben.

Daraus ergibt sich nun der folgende Objektwert, der für die Kosten der Scheidung von Anwalts- und Prozesskosten entscheidend ist: Letztlich bestimmt das Landgericht die exakte Kostenhöhe des Verfahrens einschließlich aller angefallenen Anwaltskosten. In Ehescheidungsverfahren werden die Kosten der Scheidung in der Regel miteinander verrechnet. Dies heißt: Jede Seite bezahlt ihre eigenen Anwaltskosten und die halbe Gerichtsgebühr.

Dies steht im Gegensatz zur allgemeinen Regel, dass der Verlierer alle anfallenden Gebühren zu tragen hat - auch die Gerichtskosten des Klägers. Ehescheidungskosten können mit einer freundlichen Scheidung insoweit reduziert werden, als viele Gerichtshöfe den Betrag im Streit um 25 Prozentpunkte reduzieren können. Bei einer gütlichen Scheidung stimmen beide Ehegatten der Scheidung zu.

Zugleich können durch die Bestellung von nur einem Rechtsanwalt Kosten für die Scheidung eingespart werden. Grundsätzlich muss nur der Ehegatte einen Rechtsanwalt bestellen, der auch die Scheidung einreichen wird. Praktisch werden jedoch nur sehr wenige Geschiedene die Voraussetzungen für diese Freistellung einhalten. Seitdem betrachten die Steuerbehörden die Kosten der Scheidung als Rechtskosten und nehmen sie nicht mehr als außerordentliche Belastungen an.

Nach den bisherigen Regeln könnten Gerichts- und Anwaltskosten für Scheidungsverfahren als außerordentliche Belastung beansprucht werden. Die Kosten einer Scheidung aus einem Gerichtsverfahren waren nur teilweise abzugsfähig.

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