Anwaltshaftung

Rechtsanwaltshaftung

Rechtsanwaltshaftung - was ist das? Alle Rechtsanwälte haften für ihr Handeln in ihrer Funktion. Hast du ein Problem mit deinem Anwalt? Ihr Anwalt hat einen Fehler gemacht und Ihnen Schaden zugefügt? Anwälte beraten im Anwaltshaftungsrecht in Frankfurt am Main.

Im Schadenfall kann man einem Kollegen jedoch kaum vorwerfen, seine Verpflichtungen gegenüber dem Auftraggeber fahrlässig oder gar bewusst missachtet zu haben.

Im Schadenfall kann man einem Kollegen jedoch kaum vorwerfen, seine Verpflichtungen gegenüber dem Auftraggeber fahrlässig oder gar bewusst missachtet zu haben. Das Ergebnis der Sachaufklärung muss dann einer juristischen Überprüfung unterzogen werden. Der Mandant ist dann über die sich aus dem Tatbestand ergebende rechtliche Situation in einer für den Mandant nachvollziehbaren Weise zu informieren.

Diese Rechtsberatungspflicht gilt nur für die im Mandat enthaltenen Rechtsstellungen bzw. deren mögliche Änderungen. Das kann dazu führen, dass er den Antrag auf vorübergehenden Rechtsschutz beraten muss. Er hat nach Beendigung des Verfahrens auf die Möglichkeiten der unterschiedlichen Formen der Vollstreckung bzw. des Schutzes vor Vollstreckung zu verweisen. In einem Gerichtsverfahren hat er die für den Auftraggeber vorteilhaften Sachverhalte umfassend und fristgerecht darzulegen und die notwendigen Nachweise zu erbringen.

Hat der Auftraggeber selbst etwas zu tun, so ist er über die Konsequenzen der Unterlassung dringend zu informieren, z.B. bei Beendigung des Mandats, über noch bestehende Fristen, auch wenn die Forderungen nur mittelbar mit dem Auftrag verbunden sein können. Diese Amtszeit läuft nach Beendigung eines Gerichtsverfahrens ab.

Erforderlich ist jedoch ein Verweis auf die Möglichkeiten von Rechtsbehelfen und deren Deadlines. Diese Angabe muss sich auch auf die Zwangsvollstreckbarkeit der Verfügung erstrecken, gegebenenfalls auf die Möglichkeiten des Schutzes vor Vollstreckung, soweit dies die Rolle der Partei erfordert.

Dann kann der Klient Schadensersatz von seinem Anwalt einfordern.

Dann kann der Klient Schadensersatz von seinem Anwalt einfordern. Letzteres wird z.B. dann berücksichtigt, wenn der Kunde im Zuge seiner Ehescheidung nicht über die Verjährungsmöglichkeit der Ausgleichsansprüche informiert wurde. Der Vertragsbruch muss die Ursache für den verursachten Sachschaden gewesen sein. Diese wird zurückgewiesen, wenn ein Abgleich der finanziellen Situation des Kunden nach der Verletzung der Pflicht und ohne die Verletzung der Pflicht zu keinen abweichenden Ergebnissen führt, sog. Differenzhypothesen.

Der Pflichtverstoß hätte daher den entstandenen Sachschaden nicht verursacht. Kurzum: Der Klient muss wirtschaftlich so platziert werden, als hätte er die Anklage nie vorgebracht. Zu diesem Zweck werden entweder die Allgemeinen Bedingungen (AGB) herangezogen oder individuelle Vereinbarungen zwischen den Rechtsanwälten und ihren Klienten geschlossen.

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