Angehörige als Angestellte

Verwandte als Mitarbeiter

Gerade in kleineren Unternehmen arbeiten Familienangehörige oft mit dem Unternehmen zusammen - entweder als Auszubildende oder Mitarbeiter oder durch gelegentliche Aushilfe. Bis zu einem gewissen Grad müssen die Krankenkassen die Pflegeleistungen der Angehörigen als Spitex-Mitarbeiter übernehmen. Nicht selten in Handwerksbetrieben: Der Ehepartner - nicht einmal der Inhaber des Unternehmens - wird Angestellter. Die Grenze zwischen dem Status eines arbeitenden Familienmitglieds und dem eines "echten" Mitarbeiters ist jedoch eng. Die Entscheidungsträger von Krankenhausorganisationen, die an innovativen Versorgungsformen für Angehörige, Pflegekräfte und pflegende Angehörige interessiert sind.

Enge Verwandte als Angestellte

Viele kleine und mittlere Betriebe beschäftigen enge Verwandte (z.B. Ehepartner, Kinder) als angestellt. Die folgenden Bedingungen müssen für die Aufnahme einer bezahlten Tätigkeit erfüllt sein: Integration in das Arbeitsverhältnis; tatsächliches Arbeitsverhältnis; Einhaltung der Anweisungen des Arbeitsgebers, wenn auch in geschwächter Ausprägung; Anstellung anstelle eines ausländischen Arbeitnehmers; eine angemessene Entlohnung.

Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass zu Anfang des Arbeitsverhältnisses deutliche, unmissverständliche und seriöse Abkommen geschlossen werden, die dann auch wirklich umgesetzt werden. Für nahe Angehörige sieht das Evidenzgesetz außerdem vor, dass der Dienstgeber dazu angehalten ist, die grundlegenden vertraglichen Bedingungen in schriftlicher Form festzulegen und dem Dienstnehmer innerhalb eines Monats nach dem vertraglich festgelegten Arbeitsbeginn auszuliefern.

Die rechtliche Würdigung eines Beschäftigungsverhältnisses unter engen Verwandten beinhaltet eine bestimmte Weisungspflicht, die jedoch vor allem bei Ehegatten weniger ausfallen kann. Die Ernsthaftigkeit des Beschäftigungsverhältnisses muss dadurch charakterisiert werden, dass die Anstellung des Verwandten für das Unternehmen absolut erforderlich ist, da sonst ein ausländischer Arbeitnehmer beschäftigt werden müsse.

Im Falle einer Einmalzahlung pro Jahr (z.B. nur am Jahresende) wird die Erwerbstätigkeit in der Regel unterbleiben.

Anstellung im eigenen Familienbetrieb: Sie sollten folgendes beachten

Eine Bäckerin beschäftigt seine Ehefrau seit Jahrzehnten hauptberuflich. Während einer Untersuchung stellte sich jedoch raus, dass die Patientin nie die vorgeschriebenen 40 Wochenstunden, sondern nur etwa 20 arbeitete und auch die Arbeitszeit weitestgehend selbst bestimmt hat. Dazu gehörten Besuche bei Friseuren und Einkaufstouren oder die Betreuung der Schüler während der Arbeitszeit.

Alles ist rauchig im Schornstein!" Der 13-jährige Knabe arbeitete mehrere Male pro Woche auf dem nahe gelegenen Bauernhof seines Vaters. Nach dem Gesetz zum Schutz von Minderjährigen dürfen Kleinkinder ab 13 Jahren bis zu zwei Arbeitsstunden am Tag leisten; drei Arbeitsstunden sind auf dem Bauernhof oder auf dem Bauernhof sinnvoll. Jüngere Menschen zwischen 13 und 15 Jahren brauchen die Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten, dürfen aber etwas mitverdienen.

Die Höhe des Kinderlohns ist gesetzlich nicht festgeschrieben, eine Leitlinie sieht jedoch vor, dass die Vergütung nicht "unmoralisch niedrig" sein darf. Doch seine langjährige Berufserfahrung und sein Know-how sind nach wie vor gefragt und er unterstützt das Unternehmen noch einige wenige Arbeitsstunden am Tag.

Er wurde von seinem Vater als Teilzeitangestellter eingestellt und der frühere Geschäftsführer verbessert seine Pensionskasse noch ein wenig. In der Familienwäscherei in der Finanzbuchhaltung betreut die 23-jährige Betriebswirtin in unregelmässigen Intervallen ihre Familien. Die Mutter begleitet ihre Kinder in der Phase, in der ihr Lernen es erlaubt, sonst übernimmt sie die Bücher.

Das Engagement der Töchter wird mit einem grosszügig berechneten Stundenlohn bezahlt. Ein Elternteil muss seine Tocher nicht als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer anheuern.

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