Angebot und Rechnung Abweichung

Abweichung von Angebot und Rechnung

Was ist mit Verpflichtungen und Abweichungen? Abweichungen (siehe K wie Angebot vs. Angebot) können zu einer Abweichung vom Angebot führen. Wenn Ihre Zahnarztrechnung höher ist als in der vorherigen Schätzung, haben Sie als Patient die folgenden Möglichkeiten.

Schätzabweichung

Die Endabrechnung beträgt 37.866 EUR und die Gebotssumme 22.500 EUR. Unser Architekt erhielt die Endabrechnung nur per E-Mail und nicht im Orginal, zusammengerechnet auf einen Betrag von 22590 EUR. Inzwischen hat sie ein Anschreiben verfasst, eine Ablehnung der Abrechnungen. Sind solche Unterschiede zum Angebot überhaupt legal?

der Gewerbetreibende im Rahmen des Kostenvoranschlages eine Sicherheit über den Endpreis gegeben hat. Der Gewerbetreibende bezieht sich im Angebot oder in der Rechnung auf die VOB oder die AGB? Ist Ihr Angebot und die Schlussrechnung im folgenden Format: "Kostenposition x Stückpreis x Anzahl = Gesamtpreis"? Welche weiteren Dienstleistungen wurden also angeboten, die in der Kalkulation nicht enthalten waren?

Hat der Architekt (oder Sie) den Auftrag während der Bauarbeiten oder bei der Unterschrift der Arbeitszeitblätter wesentlich geändert, oder hat der Kunsthandwerker sie darauf aufmerksam gemacht? Heißt das, dass Sie Arbeitszeiten haben, die über den in der Schätzung vorgesehenen Betrag hinausgehen?

Unterschieden wird vor allem zwischen dem (üblicheren) nicht bindenden Voranschlag nach § 650 BGB und dem (ungewöhnlicheren) bindenden Voranschlag nach § 632 Abs. 3 BGB. Eine Kostenschätzung nach 650 BGB - und eine solche wird in Ihrem Falle voraussichtlich zur Verfügung stehen - ist nur ein professioneller Schätzwert, ohne unmittelbare Bindewirkung. Diese professionelle Einschätzung des Handwerks - darauf verlässt man sich doch immerhin - führt natürlich zu einer gewissen sekundären Pflicht des Handwerks, so dass man sagt, dass bei einer Abweichung von der Kostenschätzung von über 10-20% eine Bezugspflicht des Handwerks liegt.

Bei Ihnen liegt die Abweichung zwischen dem Angebot und der Schlussrechnung bei ca. 50%. Jemand hätte die Abweichung - jedenfalls durch einen Verweis des Handwerks - erkennen sollen. Insofern denke ich, dass Ihr Argument durchaus sachdienlich ist. Das Unterzeichnen der Stundenzettel als solche erscheint mir im Prinzip vorerst nicht so nachteilig, es sei denn, Sie haben mit der Unterschrift auf den Zetteln mittelbar die Kostenabweichung jetzt vertragsgemäß abgesichert.

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