Anforderungen Bewirtungsbeleg

Gutscheinanforderungen für Unterhaltungsgutscheine

und bestimmte formale Voraussetzungen erfüllt sind. Die Belege für Bewirtungskosten müssen folgende Angaben enthalten: Bei letzteren gelten weniger formale Anforderungen. Generelle Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Verpflegungsquittung. Das Finanzamt legt darüber hinaus eine Reihe von Anforderungen an den Bewirtungsbeleg fest.

Steuereinnahmen bei Geschäftsessen: Anmerkungen zur Dokumentenanforderung

Je nach Standort und Personenzahl werden Rechnungsbeträge von 200 bis 300 EUR rasch errechnet. Damit sind einerseits die Voraussetzungen für ertragsmindernde Betriebskosten zu erfüllen - andererseits die Regelungen, die für den Abzug der Vorsteuer von der Rechnungsstellung maßgeblich sind. In diesem Zusammenhang sind alle für den Betriebskostenabzug erforderlichen Informationen anzugeben, die für die Rechnungsstellung obligatorisch sind.

Aber auch wenn alle Informationen richtig sind, bleibt 30 % des Rechnungsbetrages ein so genanntes privates Vergnügen für die Einkommensteuer. Die Höhe des Betriebskostenabzugs ist auf 70 % des Rechnungsbetrages beschränkt. Bei Vorsteuerabzügen ist das anders: Wenn alle Formalitäten richtig sind, sind es 100-prozentig. Wie kann man sicherstellen, dass die Hotelkosten erstattet werden? Im Falle von gastronomischen Betrieben muss der Steuerzahler einen speziellen Empfangsnachweis erbringen.

Der Proof kann auch auf einem separaten Beleg erfolgen, der mit der Faktura kombiniert wird - zum Beispiel durch Zusammenheften. Die Nachweise müssen folgende Informationen enthalten: Dieser ( "selbst erstellte") Beweis muss auch von der korrekten Abrechnung des Restaurants begleitet werden. Handgeschriebene Abrechnungen oder Belege reichen in keinem Falle aus. Die vom Steueramt anzunehmende Eingangsrechnung muss immer automatisch und mit einer Registrierungsnummer (auch Rechnungsnummer) ausgestattet sein.

Sie muss außerdem die folgenden Informationen enthalten: Beträge von mehr als 250 EUR müssen ebenfalls berücksichtigt werden: Anmerkung: Im aktuellen Jahr wurde die Obergrenze für so genannte Kleinbetragsberechnungen aufgrund des Bürokratieabbaugesetzes II von 150 auf 250 EUR nachträglich per Stichtag 31.01.2017 angehoben. Diese werden nicht in bar angezeigt, daher sollten sie unmittelbar auf der Abrechnung notiert und vom Zahlungsempfänger unterschrieben werden.

Neben diesen Förmlichkeiten müssen alle Bewirtungsaufwendungen unverzüglich, individuell und getrennt von den übrigen betrieblichen Ausgaben erfasst werden. In der folgenden Übersicht sind die notwendigen Informationen nach dem Rechnungsbetrag und dem Verwendungszweck zusammengefasst:

Hospitality Voucher: Angaben und Anforderungen | Finanzen

Bewirtungskosten dürfen nur abgezogen werden, wenn der Gastgeber oder sein Mitarbeiter selbst den Gastgeber und seine Anschrift auf dem Bewirtungsbeleg einträgt. Der BFH hat damit die Ansicht der Finanzbehörden bestätigt. Ob dies auch für Gutscheine bis 150 EUR gelten soll, ist noch nicht endgültig klar. Der Gutschein muss folgende Angaben enthalten:

Achtung: Der Gastgeber muss auf der Restaurantrechnung angegeben werden ( 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 2 S. 3 EStG), um eine missbräuchliche Verwendung durch Dritte zu unterlassen. Zusätzlich muss die Restaurantrechnung den Belegen beigelegt werden. Der BFH hat mit Beschluss vom 18.4.2012 beschlossen (Az.: X R 57/09, BFH/NV 2012, 1688), dass der Gastgeber nur vom Restaurantbesitzer selbst oder von einem seiner Kollegen auf der Berechnung angegeben werden darf.

Der Bundesfinanzhof hat damit bedauerlicherweise die frühere Sichtweise der Finanzbehörden bekräftigt (R 4.10 Abs. 8 ff. EStR). Achtung: Ein Selbsteintritt ist nicht möglich, d.h. die Gastgeber dürfen den Gastgeber nicht selbst eingeben. In der Umsatzsteuergesetzgebung gibt es ein Bruttolimit von 150 EUR ( 33 USt-DV), nach dem die im Umsatzsteuergesetz genannten Fakturen auch dann gelten und zum Abzug der Vorsteuer berechtigt sind, wenn der Rechnungsempfänger nicht genannt wird.

Die Vereinfachungsregel für kleine Beträge bis 150 EUR gilt auch für (einkommensteuerliche) Bewirtungsbelege. Praktischer Hinweis: Die oben genannte Obergrenze von 150 EUR betrifft den gesamten Verpflegungsbetrag und nicht den steuerabzugsfähigen Anteil (70 %). Ob die Steuerbehörden auf diese Entscheidung mit einem sogenannten Non-Application-Erlass reagieren werden, d.h. die Vereinfachungsregel von bis zu 150 EUR (!) für nicht zutreffend erklären, muss noch geprüft werden.

Zur Vermeidung von Vorwürfen seitens der Finanzbehörde sollten der Wirt und/oder das Betriebspersonal (nach Registrierung des Namen des Wirtes) den Gutschein nur zu Nachweiszwecken selbst unterzeichnen. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte auch seinen eigenen Stempel mit ins Restaurant nehmen und ihn vom Wirt (!) befestigen lassen.

Der Wirt oder die Kellnerin neben dem Stempelstempel sollte dann noch unterzeichnen. Praktischer Hinweis: Es ist abzuwarten, wie die Steuerbehörde mit einem Wirt verfährt, der eine 180 EUR umfassende Abrechnung auf zwei getrennte Abrechnungen ( "ohne Namen und Adresse") aufteilt, um von der Vereinfachungsregel zu profitieren (z.B. eine Getränkerechnung à 80 EUR und eine Lebensmittelrechnung à 100 EUR).

In der Regel ist der volle Betrag der Bewirtungskosten, die alle zwingenden Anforderungen abdecken, als Betriebsausgabe anrechenbar. Die Gastunternehmer sind ebenfalls zum Abzug der Vorsteuer berechtigt. Der verbleibende Betrag von 30 Prozent der Nettoausgaben einer Hotelrechnung wird als so genannter nicht abzugsfähiger Betriebsaufwand außerbilanziell zum Ergebnis hinzugerechnet.

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