Ab wann muss Bilanziert werden

Von wann an muss abgerechnet werden

Für wen ist die Rechnungslegung gesetzlich vorgeschrieben? Buchhaltung: Das solltest du wissen. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung bilden zusammen den Jahresabschluss. vor Beginn des Geschäftsjahres, aus dem die Bilanz erstellt werden soll. Viele Unternehmer fragen sich, ob sie am Ende des Jahres eine Bilanz erstellen müssen oder nicht.

Buchhaltungspflicht

Kleine Händler können ihre Gewinne - wie alle Selbständigen und Selbständigen - mit einer Überschuss-Einkommensrechnung (EÜR) berechnen. Anders als bei der Doppelbuchhaltung für buchführungspflichtige Personen ist eine Überschussrechnung sehr leicht zu gestalten. Bei Überschreitung dieser Umsatz- oder Ertragsgrenzen kann das Steueramt deren Abrechnung verlangen. Sie muss mindestens 1 Monat vor dem Anfang des Geschäftsjahrs, aus dem die Bilanz erstellt werden soll, zugehen.

Das ist aber nur die Hälfte der Realität, denn nach 140 AO (Accounting and Recording Obligations under Other Laws) gilt: "Wer nach anderen als den für die Steuergesetzgebung wichtigen Rechtsvorschriften Buch zu führen hat, muss auch die ihm nach den anderen Rechtsvorschriften obliegenden Pflichten für steuerliche Zwecke einhalten.

Das bedeutet nichts anderes, als dass auch Gesellschaften ohne Überschreitung der Umsatz- oder Ergebnisgrenzen nach 141 AO Rechenschaft ablegen müssen, z.B. wenn sie nach HGB als Vollkaufleute bilanzierungspflichtig sind. Der Unternehmer ist dazu angehalten, Buch zu halten und seine Handelstransaktionen und die Situation seines Eigentums in diesen Büchern nach den Prinzipien ordnungsgemäßer Rechnungslegung sichtbar zu machen.

Das Rechnungslegungssystem muss so gestaltet sein, dass es einem fachkundigen Dritten innerhalb eines angemessenen Zeitraums einen Einblick in die Geschäftsvorgänge und die Situation des Konzerns geben kann. Eine korrekte Buchhaltung ist keine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR), sondern eine Buchhaltung. Bedauerlicherweise ist es immer noch fragwürdig, wer ein vollqualifizierter Kaufmann ist und deshalb eine Bilanz erstellen muss.

In § 1 HGB ist zu lesen: 1 HGB (Abs. 1) Ein Unternehmer im Sinn dieses Kodex ist ein Handelsunternehmen. Der kaufmännische Handel ist jedes Handelsunternehmen, es sei denn, die Unternehmensart oder der Unternehmensumfang verlangt nicht die Gründung eines Handelsunternehmens. 1 HGB stellt die Anforderung nachteilig dar, d.h. es besteht eine rechtliche Annahme für den Händlerstatus, denn im Grunde ist jeder Händler, der ein Gewerbe führt, ein Gewerbe, da jedes Gewerbe ein Gewerbe ist.

Erfreulicherweise gibt es seit 2007 auch nach HGB Umsatz- oder Ergebnisgrenzen, die in § 241a HGB geregelt sind. Durch die neue Regelung unterliegen kleine vollqualifizierte Kaufleute (z.B. Friseure mit 3 Mitarbeitern) nicht unnötigerweise vielen Anforderungen des HGB, wie z.B. der Aufstellung einer ordentlichen Rechnungslegung (§ 238 HGB). 241a Ausnahmen von der Buchführungs- und Inventurpflicht von Einzelunternehmern, die an den Bilanzstichtagen zweier aufeinanderfolgender Geschäftsjahre nicht mehr als EUR 5.000 an Umsatzerlösen und EUR 5.000 an Jahresüberschuss ausweisen, sind nicht anwendbar, §§ 238 bis 241.

Bei Neugründungen ergeben sich die rechtlichen Konsequenzen bereits, wenn die in Satz 1 genannten Beträge am ersten Bilanzstichtag nach der Gründung nicht übersteigen.

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