10 Jahresfrist Immobilien

10-Jahres-Frist für Immobilien

Der Spekulationsfrist (10 Jahre) gilt nur für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien. Als Stolperstein kann die Berechnung des 10-Jahres-Zeitraums dienen. Die Spekulationsfrist für den Handel mit diesen beträgt derzeit 10 Jahre. Wie bei allen Immobilientransaktionen beträgt die Spekulationsfrist für den Verkauf von Immobilien 10 Jahre. Der Erwerb und die Veräußerung erfolgten innerhalb von 10 Jahren.

Steuerfreie Immobilienverkäufe sind bei der Kalkulation des 10-Jahres-Zeitraums vorsichtig.

In den vergangenen Jahren sind die Preise für Immobilien sprunghaft angestiegen und man will endlich ein Vermögen machen. Ihre Immobilie befindet sich im Privatbesitz und befindet sich in Deutschland. So haben Sie mehrere Makler kontaktiert, die Ihnen aufgrund der Kursentwicklung der vergangenen Jahre die Möglichkeit eines spekulativen Gewinns bieten und Sie zum Kaufvertrag auffordern.

Sie kennen sicher die so genannte Zehnjahresfrist für private Immobiliengeschäfte, nach der Spekulationsgeschäfte versteuert und besteuert werden, wenn diese nicht eingehalten wird. Der Verkaufszeitraum zwischen dem Erwerb im Privateigentum und dem Verkauf aus dem Privateigentum ist mehr als 10 Jahre, um eine Einkommenssteuerpflicht zu vermeiden. Diese Zeitspanne ist auf den Tag genau festgelegt: z.B. Erwerb 31.08.1999 - harmloser Verkauf ab 01.09.2009. Aber was bedeutet der einzelne Erwerb oder Verkauf?

Als Erwerb (von Privatvermögen) zählt auch die Rücknahme aus dem Geschäftsvermögen. Die Steuerpflichtigen hatten mit Vertrag vom 31. Mai 1998 ein Stück Land gekauft und mit notariell beurkundetem Vertrag vom 31. Mai 2008 (d.h. vor Ende der Zehnjahresfrist) verkauft. Die Befreiung wurde am 10. Dez. 2008 (d.h. nach dem Ende der Zehnjahresfrist) gewährt.

Steuerzahler und Antragsteller waren daher der Meinung, dass es aufgrund der Überschreitung der Zehnjahresfrist (nicht mehr) ein spekulatives Geschäft gab. Maßgeblich war auch hier der Tag des Wirksamwerdens des zivilrechtlichen Rechtsgeschäftes, d.h. der Stichtag für das Inkrafttreten der Bedingungen war nicht derjenige. Wer einen spekulativen Gewinn aus dem Verkauf von Privatimmobilien steuerfrei erwirtschaften will, achtet sorgfältig auf die Periodenberechnung.

Basis für den Verkaufstermin ist immer das für beide Seiten verbindliche Bindegeschäft. Auf jeden Falle sollten Sie die Urkunde(n) für den Erwerb einer Immobilie behalten, um eine aussagekräftige Basis für die steuerliche Bewertung des Verkaufsvorgangs zu schaffen.

Achtung: 10 Jahre bei Verkauf einer Immobilie unter aufschiebender Voraussetzung.

Immobilien, die im Zeitraum von 10 Jahren zwischen Kauf und Veräußerung verkauft werden, sind seit 1999 nach § 23 EStG gewinnsteuerpflichtig. Anschließend wurde auf verschiedene Weise der Versuch unternommen, den 10-Jahres-Zeitraum zu vermeiden, um den Ertrag nicht zu versteuern. Basis hierfür waren die notariellen Immobilienkaufverträge, die unter einer Prämisse ablaufen.

Wenn der Immobilienkaufvertrag innerhalb der Zehnjahresfrist abgeschlossen wurde, die Vorbedingung aber auf außerhalb der Zehnjahresfrist vertagt wurde, erhoffte sich der Veräußerer, die spekulative Steuer des 23 EGV vermeiden zu können. Gemäss Beschluss vom 10. Februar 2015 werden aufschiebend bedingte Liegenschaftsverkäufe bereits zum Zeitpunkt des Notarvertrages besteuert.

Eine Umgehung des § 23 EStG ist auf diese Weise nicht möglich. Möchte der an einer Liegenschaft interessiert sein, der Erwerber jedoch vor dem Ende der Zehnjahresfrist gesichert sein und der Veräußerer hingegen die Liegenschaft außerhalb der Laufzeit umsatzsteuerfrei verkaufen, bleibt oft nur die Gewährung eines eingeschränkten Vorkaufsrechts.

Damit ist der Erwerber jedoch nur insoweit abgesichert, als bei einem Verkauf der Liegenschaft der Notarvertrag mit ihm abgeschlossen wird. Entscheidet sich der Eigentümer der Liegenschaft jedoch, die Liegenschaft weiterhin selbst zu besitzen, aber nicht zu verkaufen, findet kein Verkauf der Liegenschaft und kein Eigentumsübergang statt. Schlussfolgerung: Die Zehnjahresfrist des 23 EStG wird aufgrund der in den vergangenen Jahren deutlich angestiegenen Preise für Immobilien noch viel in die Staatskasse des Bundesfinanzministers fließen.

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