1 Regelung und Fahrtenbuch

und Fahrtenbuch

REISEBUCH ODER 1-PROZENT-METHODE? www.dstv.de. 1%-Regel vs.

Logbuch-Methode für Mitarbeiter: Logbuch vs. 1%-Regel: Welche Möglichkeiten haben Sie? 1% Anteil oder der mittels Logbuch ermittelte Betrag. Sie können zwischen der 1%-Regel und der Logbuchregel als Berechnungsmethode wählen.

1 Prozent Regelung vs. Logbuch für Mitarbeiter

Wird kein Fahrtenbuch erstellt, besteuert der Mitarbeiter den Nutzen aus der Privatnutzung des Dienstwagens einmal im Monat mit 1% des Bruttolistenpreises. Zusätzlich werden pro Kilometer zwischen Haus und Geschäft pro Monat 0,03% des Katalogpreises hinzugerechnet. Wichtiger Hinweis: Bei der 1 %-Regel reduzieren die vom Mitarbeiter selbst zu tragenden Aufwendungen, wie z.B. Kraftstoff- oder Werkstattkosten, nicht den pauschalen kalkulatorischen Ertrag.

Die Sachbezüge für den Mitarbeiter erhöhen sich dadurch nicht.

Dienstwagen: Logbuch oder 1%-Regel? Recht

Inwieweit sich ein Unternehmen mit Fahrtenbuch oder der 1 %-Pauschale für steuerliche Belange vorteilhafter verhält, ist davon abhängig, inwieweit es seinen Dienstwagen für Privatzwecke nützt. Nachfolgend ein paar Fragen: Logbuch oder kein Logbuch? Nur wenn das Fahrzeug von mehr als 50% des Unternehmens genutzt wird, kann der Kunde zwischen Logbuch- und Listenpreismethode auswählen.

Es ist nicht notwendig, ein Logbuch zu führen, um dies zu beweisen. Ausreichend ist es, wenn der Grad der operativen Verwendung für einen Dreimonatszeitraum durch bloße Nachweise belegt ist. Wenn kein Beweis erbracht wird, veranschlagt das Steueramt den Grad der privaten Inanspruchnahme. Weil die Einschätzung des Finanzamtes in der Regel von einer relativ großen privaten Verwendung auszugehen scheint, werden in jedem Falle Unterlagen empfohlen.

Die beiden extremen Fälle sind von steuerlichem Interesse, d.h. sehr geringe Privatnutzung oder Verwendung in der Nähe der 50%-Grenze. Benutzt ein Unternehmen sein Firmenfahrzeug nicht oder kaum im privaten Bereich, dient nur ein Fahrtenbuch als Nachweise. Weil das Vorbringen, ein Privatfahrzeug sei letztlich vorhanden, vom Fiskus immer abgelehnt wird.

Das Fahrtenbuch ist auch dann nützlich, wenn ein Gebrauchtfahrzeug erworben wird, das bei der ersten Zulassung einen sehr guten Preis hatte. Wenn die 1%-Regel angewendet wird, haben die Kfz-Kosten aufgrund des höheren Listenpreises oft keine oder nur geringe ertragsmindernde Wirkung. Bei der Erstregistrierung kauft ein Unternehmen einen Mercedes für 20.000 EUR, der 100.000 EUR kostet und für rund 60 Prozent seines Geschäfts genutzt wird.

Die private Beteiligung würde aufgrund des höheren Preises 12.000 Euro ausmachen, aufgrund der Kostenobergrenze jedoch nur 10.000 Euro. Ein Logbuch ist hier empfehlenswert, da dann mindestens 6.000 EUR den Ertrag reduzieren würden. Bei einer privaten Nutzung von fast 50 Prozent oder beim Kauf eines Fahrzeugs, das einen sehr günstigen Preis hat, ist die Listenpreisbestimmung zur Bestimmung des privaten Anteils immer steuereffizient.

Wenn Sie steueroptimal Auto fahren wollen, sollten Sie auf zwei Spuren unterwegs sein. Daher wird dringend empfohlen, trotz der 1%-Regel immer ein Logbuch zu erstellen. Zum Ende des Jahres kann dann anhand einer Vergleichsrechnung die steuergünstigste Option errechnet werden.

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