1 Regelung Firmenwagen Kosten Arbeitgeber

I Dienstwagenordnung Arbeitgeberkosten

Ich bin neu hier und danke Ihnen allen für die Beiträge, die mir beim Thema Dienstwagen (1% Regelung etc.) geholfen haben, die sich ändernden Bruttoeinkommen auf Basis der 1% Regelung erfassen zu können. Rechenmethoden: die 1%-Regel und die Fahrtenbuchregel. Um mit diesem Thema vertraut zu sein, gilt die 1%-Regel zunächst für kostenlos zur Verfügung gestellte Dienstwagen. Die meisten Arbeitgeber haben klare Vorstellungen über den Fahrzeugtyp.

Dienstwagensteuer

Alles, was Sie als Mitarbeiter über Firmenwagen, private Benutzung und Steuern wissen sollten! Ein willkommenes Extra für viele Mitarbeiter: der Firmenwagen. Ist mein Firmenwagen steuerpflichtig? Kann mein Geschäftspartner meinen Firmenwagen nutzen? Hier erhalten Sie einen Gesamtüberblick über alle Rechte und Verpflichtungen bei der Benutzung eines Firmenwagens.

Kann der Dienstwagen auch für private Zwecke verwendet werden, sind spezielle Steuervorschriften zu beachten. Im Falle der privaten Benutzung muss der Dienstwagen besteuert werden, da die Benutzung als Sachleistung angesehen wird. Wenn der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter einen Dienstwagen zur VerfÃ?gung gestellt hat, darf er diesen grundsÃ?tzlich nur fÃ?r GeschÃ?ftszwecke nutzen.

Wenn Sie den Firmenwagen auch privat benutzen wollen, müssen Sie dies mit Ihrem Arbeitgeber im so genannten Dienstwagen-Leasingvertrag absprechen. Beim Einvernehmen über die Nutzung eines Dienstwagens sollten gewisse Details besprochen werden, wie z.B. die zur Nutzung des Fahrzeugs berechtigten Personenkreise (Partner/Familienmitglieder/Arbeitgeber), die angemeldet werden können. Firmenwagen sind in der Regel voll versichert, so dass im Schadensfall die Kosten der Reparatur in der Regel von der Arbeitgeberversicherung erstattet werden.

Es gibt aber auch Ausnahmefälle, in denen die Reparatur eines Dienstwagens als Kosten für den Arbeitgeber behandelt werden. Das ist nur bei mittelgroßen und großen Beschädigungen der Fall. Wenn Sie Ihren Firmenwagen während der privaten Nutzung beschädigt haben, kann der Arbeitgeber Sie verpflichten, den entstandenen Sachschaden selbst zu tragen. Auch wenn dem Arbeitgeber Kosten für die private Nutzung eines Dienstwagens entstehen können, trägt er in der Regel alle anfallenden Kosten.

Bei der privaten Nutzung eines Dienstwagens stehen die Parteien des Arbeitsvertrags immer wieder vor einer großen rechtlichen Auseinandersetzung. Im Dienstwagen-Leasingvertrag ist es notwendig, dass gewisse Regeln und Verträge festgeschrieben werden, damit jeder die Kosten kennt.

Dienstwagenbesteuerung: Steuerexperte von Arps-Aubert + Gesellschafter Berlin

Ein optimales Besteuern von Firmenwagen hängt von detaillierten Kenntnissen des Steuer- und Sozialversicherungsrechtes ab. In der Arbeitswelt kommt es oft vor, dass der Arbeitgeber dem Mitarbeiter ein Firmenfahrzeug zur Verfuegung gestellt hat, das er auch im privaten Bereich nuetzen kann. Danach kommt die Fragestellung nach der optimierten Dienstwagenbesteuerung: Pauschalbesteuerung oder Aufgliederung.

Besonders verbreitet ist die Bereitstellung von Firmenwagen bei Berufsverbänden, die häufig im Sinne ihrer Arbeitgeber auf Reisen sind - zum Beispiel ausländische Mitarbeiter und Kundendienstmitarbeiter, Handelsvertreter und Geschäftsführer. Prinzipiell ergeben sich aus der privaten Nutzung eines Firmenfahrzeugs lohnsteuer- und sozialversicherungsrechtliche Folgen. Denn die Kosten für das Auto werden regelmässig vom Arbeitgeber erstattet.

Wenn der Mitarbeiter Zugang zum Firmenfahrzeug hat, sprechen die allgemeinen Lebenserfahrungen prinzipiell auch für die gemeinsame Benutzung, wenn ihm sonst kein oder nur ein weniger wertvolles Auto zur Verfügung stünde. Vor allem ein generelles privates Fahrverbot ist nur dann ausreichend, wenn es lückenlos und angemessen kontrolliert wird. Allein die Feststellung, dass ein Verwendungsverbot "mündlich" erlassen wurde, geht regelmässig zu Lasten des Steuerzahlers.

Ansonsten ist die Übergabe eines Kraftfahrzeuges an den Mitarbeiter zu privaten Zwecken als Sachleistung anzusehen, die ein Gehalt repräsentiert, da die Kosten des Fahrzeuges in der Regel vom Arbeitgeber zu tragen sind. Wenn das Auto auch für die Fahrt zwischen Wohnort und Arbeitsplatz kostenlos zur Verfugung steht, ist dies ein weiteres finanzielles Plus.

Je nach Einsatz der beiden Bewertungsverfahren sollte dieser mit 0,03 Prozent des Bruttoinlandspreises pro gefahrenem km bzw. mit den tatsächlichen Kosten pro km bewertet werden. Bei der noch ab dem einundzwanzigsten Kilometer abzugsfähigen Distanzpauschale kann der Arbeitgeber eine Lohnsteuerpauschale von 15% berücksichtigen.

Zugleich ist es dem Mitarbeiter nicht mehr möglich, die Entfernungszulage "z.B." für einkommensbezogene Ausgaben abzuziehen, da die pauschale Erstattung von Reisekosten bei der Ermittlung des Einkommens verrechnet werden muss. In der Regel wird der monetäre Nutzen nach der sogenannten 1%-Methode auf Pauschalbasis berechnet. Als zu versteuernder Lohn sind in diesem Falle 1% des bei der Erstregistrierung auf 100 pro Monat gerundeten Inlandspreises zuzüglich der Kosten für Sonderausstattungen und der Mehrwertsteuer, d.h. 12% des neuen Kaufpreises, zu verbuchen.

Fallbeispiel 1: Der Mitarbeiter benutzt ein Auto mit einem Brutto-Listenpreis von ? 48.000. Bei einer jährlichen Laufleistung von ca. 2.000 km entstehen dem Arbeitgeber Betriebskosten (Benzin, Unterhalt, Versicherungen, Steuern) von 5.500 ? pro Jahr. Wertermittlung der PKW-Nutzung: In diesem Falle ergibt die Pauschale einen privaten Anteil von 42,67% (= 760 ? / 13,500 ?).

Wenn der Arbeitgeber die Maut gebühren (Vignetten, Mautgebühren) für die privaten Fahrten seines Mitarbeiters in einem Firmenwagen bezahlt, beinhaltet dies die Zahlung einer Sachleistung. Wenn die Firma ihren Angestellten einen kostenlosen Stellplatz zur Verfuegung gestellt hat, ist dies jedoch kein steuerpflichtiger Lohn. Gemäss einem kürzlich ergangenen BFH-Urteil steht der Anwendbarkeit der 1%-Regel (vom 7.11. 2006 - VI R 95/04) eine monatliche oder jährliche Kapitalleistung des Mitarbeiters an den Arbeitgeber nicht entgegen.

Wenn sich die Verwendung von Pauschalzahlungen durch die Festlegung von angemessenen Nutzungsentgelten für Privatfahrten nicht verhindern läßt, reduzieren mindestens pauschalierte oder km-abhängige Barleistungen im jeweiligen Auszahlungsjahr den Betrag der Sachleistung (siehe Beispiel 2). Gleiches trifft auf Subventionen zu, die der Mitarbeiter auf den Kaufpreis des Fahrzeuges zahlt. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass dies nach Auffassung des Finanzgerichtes München (vom 19.11.2004 - 8 K 2408/02) nicht für den Fall zutrifft, dass der Mitarbeiter für Benzin bezahlt.

Arbeiter und Arbeitgeber können auch die aktuellen Kosten des Fahrzeuges (z.B. Treibstoff, Reparatur, Versicherung, Steuern, Abschreibungen usw.) bestimmen und alle Reisen detailliert dokumentieren sowie diese Kosten im Vergleich zu den anderen Privatkilometern aufteilen (individuelle Methode).

Private Reisen, Wege zwischen Wohnort und Arbeitsort sowie Dienstreisen sind gesondert in einem Logbuch oder mittels Fahrtenschreiber festzuhalten. Die Überführung von der gewerblichen in die private Benutzung des Fahrzeuges ist auch durch die Gesamtkilometerleistung am Ende der Dienstreise zu belegen. Für den Beweis der Privatnutzung genügt die Anzeige der zurückgelegten km.

Bei Reisen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz reicht ein Hinweis. Der tatsächliche Gesamtpreis des Kraftfahrzeuges muss durch Nachweise detailliert nachgewiesen werden. Für die Bemessung der Lohnsteuer ist der Mitarbeiter jedoch nicht an die im Lohnsteuerabzug angewendete Methodik geknüpft. Eine Liste der gesamten Kosten des Fahrzeuges ist erforderlich, um den (dann niedrigeren) Lohn in die Steuermeldung aufzunehmen.

Dies erfordert die Einbeziehung des Arbeitsgebers. Wichtiger Hinweis: Bei Arbeitsverträgen, die sozialversicherungspflichtig sind, ist jedoch zu beachten, dass eine retrospektive Anwendbarkeit nur eine Steuerwirkung hat. Praxis-Tipp: Es ist daher ratsam, rechtzeitig über den günstigsten Ansatz nachzudenken, da der Arbeitgeber mit dem Mitarbeiter eine der für jedes Jahr für die Lohnsteuer vorgeschriebenen Vorgehensweisen vereinbaren muss.

Die Prozedur darf während dieser Zeit nicht am gleichen Wagen geändert werden. Aus diesem Grund sollte der pauschale Privatwert der Fahrzeugnutzung mit den effektiven Kosten des Fahrzeuges abgeglichen werden. Besteht ein Anteil, der in keinem Verhältnis zur eigentlichen Privatnutzung des Fahrzeuges steht, ist es ratsam, die einzelne Art der Verwendung zu bestimmen (Aufschlüsselung durch ein entsprechendes Fahrtenbuch).

Die Pauschalbesteuerung muss auch auf dem inländischen Preis zum Erstzulassungszeitpunkt für Gebrauchtfahrzeuge basieren, was vor allem bei diesen Kraftfahrzeugen leicht zu unangemessenen Resultaten führen kann. Das Gleiche trifft auf die älteren - bereits abgeschriebenen - Dienstwagen zu. Im Beispiel 1 würde in diesem Falle der private steuerpflichtige Anteil die tatsächlichen Kosten des Fahrzeuges überschreiten, da er nach dem Ende der normalen Lebensdauer keine Abschreibungen mehr enthält.

Die Steuerbehörde erlaubt in solchen Faellen eine Begrenzung der Sachleistungen auf die angefallenen Kosten. Infolgedessen muss der Arbeitnehmer jedoch eine Sachbezugsentschädigung für die Privatnutzung in Höhe der angefallenen Kosten einkalkulieren. Wichtiger Hinweis: Bei Partnerschaften gilt das angegebene Kriterium auch für das eigene Vehikel.

Für den Gewerbetreibenden selbst ist eine pauschale Preisgestaltung jedoch erst seit 2006 möglich, wenn nachgewiesen werden kann, dass die betriebliche/professionelle Fahrzeugnutzung mehr als 50% ausmacht. Unter diesem Gesichtspunkt sollten die betreffenden Unternehmen bereits ein Logbuch geführt haben oder - wenn möglich - das Auto dem Ehepartner zur Verwendung im Zuge eines regulären Beschäftigungsverhältnisses übergeben.

Eine standardisierte Versteuerung des Privatnutzungsvorteils eines Firmenwagens (die sogenannte 1%-Regel) hat oft eine Überbesteuerung zur Folge. Die Arbeitgeber und Beschäftigten sind daher gut daran gewöhnt, durch das Führen eines Fahrtenbuches Vorkehrungen gegen Beweismittel zu ergreifen. Denn nur so kann die möglicherweise erheblich niedrigere Versteuerung der tatsächlichen Fahrzeugkosten im Rahmen der Privatnutzung geltend gemacht werden.

Bei vorwiegend professioneller Verwendung und/oder bereits abgeschriebener älterer Fahrzeuge kann diese Herangehensweise die Einkommensteuerbelastung des Mitarbeiters erheblich reduzieren. Die Berechnung der Sozialabgaben hängt vom steuerlichen Wert der Sachbezüge ab, weshalb die Einzelmethode aus Arbeitgebersicht von besonderem Nutzen ist, wenn Arbeitgeberbeiträge zur sozialen Sicherung eingespart werden können (Senkung der Lohnnebenkosten).

Gern beraten wir Sie persönlich und erstellen Ihnen Vergleichsrechnungen zum Themenkomplex Dienstwagenbesteuerung.

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