1 Regelung bei Dienstwagen

Eine Dienstwagenregelung

Firmenwagen: Mitarbeiter sollten dies steuerlich berücksichtigen. müssen zahlen, auch wenn Sie erst am 15. des Monats einen Firmenwagen erhalten haben. 1%-Regel: Mitarbeiter dürfen keine Teilzeit-Firmenwagenfahrten in Abzug bringen. Schlussfolgerung: Es hängt von vielen Faktoren ab, ob sich ein Firmenwagen lohnt!

Das bekannteste Verfahren ist die "1 %-Kontrolle".

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Für gute Laune bei allen Steuerzahlern, die einen Firmenwagen besitzen, sorgt zwei neue Entscheidungen des Bundesfinanzhofes. Zur Steuerminderung können die vom Mitarbeiter selbst getragenen Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Dienstwagen einbehalten werden. Ein Firmenwagen wird in den meisten FÃ?llen nicht nur fÃ?r berufliche Zwecke, sondern auch fÃ?r Privatfahrten und Arbeitsfahrten genutzt.

Dieser Privatgebrauch ist ein Vorzug des Arbeitgebers für den Mitarbeiter und muss daher - wie der normale Lohn - besteuert werden. Der Dienstgeber hat zwei Optionen zur Bestimmung dieses kalkulatorischen Einkommens: 1 %-Regel: 1 % vom Listenpreis wird als kalkulatorischer Ertrag pro Kalendermonat verwendet. Bei Reisen von zu Haus zur Arbeitsstätte sind pro Kilometer monatliche Steuern in Höhe von 0,03% des Katalogpreises zu entrichten.

Logbuch-Methode: Der Mitarbeiter hält ein Logbuch, das jede geschäftliche und persönliche Reise aufzeichnet. Der monetäre Nutzen ist hier der prozentuale Beitrag von Privatfahrten und Heimfahrten an der Gesamtfahrleistung. Aufgrund des damit verbundenen Aufwandes wählen viele jedoch die weniger präzise, aber wesentlich vereinfachte 1%-Regel. Beispiel: Gerhard Schulz reist viel für seine Arbeit.

Deshalb gibt ihm sein Auftraggeber einen Firmenwagen, den er auch für private und berufliche Reisen mitnehmen kann. Die Preisliste beträgt ca. EUR 30000. Die Sachleistung für den Dienstwagen selbst beträgt 1% von EUR 300,- bzw. EUR 300,-. Bei der Anreise zur Heimarbeit ergeben sich folgende finanzielle Vorteile: 0,03% von insgesamt ca. EUR 30000 x EUR 30000.

In Summe muss Schulz seinen Dienstwagen mit 570 EUR pro Monat und 6.840 EUR pro Jahr besteuern. Es liegt natürlich im eigenen Vorteil, dass die Sachleistung so klein wie möglich ist und er oder sie wenig Steuern zahlen muss. Gewisse Fahrzeugkosten hatten keinen steuerreduzierenden Effekt. Der BFH und die Finanzbehörden haben sich vor allem darauf geeinigt, dass die Aufwendungen für die Instandhaltung und den Dienstwagenbetrieb, d.h. für Treibstoff, Versicherungen, Kontrollen, nicht einklagbar sind.

Der BFH hat beschlossen, dass die vom Mitarbeiter gezahlten Aufwendungen für den Dienstwagen selbst steuerlich zu berücksichtigen sind - und dazu zählen auch die Kraftstoffkosten explizit (BFH, Beschluss vom 30. November 2016, VI R 2/15). Für Herrn Schulz fallen jährliche Treibstoffkosten in Höhe von 6000 EUR an. Er konnte diese Aufwendungen nach bisheriger Rechtsprechung nicht beanspruchen und musste einen Sachbezug von 6.840 EUR pro Jahr besteuern.

Aufgrund der neuen Rechtssprechung des Bundesfinanzhofes kann er nun seine Treibstoffkosten steuerlich senken, so dass sich sein Geldwertvorteil um 6.000 EUR mindert. Nur 840 EUR muss er besteuern. Mit einer Steuerquote von 30 Prozent sparen Sie eindrucksvolle 1.800 EUR! Bestenfalls entfällt die Besteuerung des geldwerten Vorteils.

Wenn jedoch die selbst tragenden Ausgaben über dem finanziellen Nutzen liegen, haben die überhöhten Ausgaben keinen steuerlichen Effekt mehr. Dies betrifft nicht nur die 1%-Regel, sondern auch das Fahrtenbuchverfahren (Bundesfinanzhof, Entscheidung vom 30. November 2016, VI R 49/14). Für seinen Firmenwagen bezahlt Schulz aus eigener Kraft pro Jahr rund EUR 8000.

Die Sachleistung von 6.840 EUR verringert sich damit auf 0 EUR. Der verbleibende Betrag von 1 160 EUR kann von Herrn Schulz für steuerliche Zwecke nicht angesetzt werden. Schlussfolgerung: Die Entscheidungen des Bundesfinanzhofes sind sehr zu begrüssen, da sie einen Firmenwagen für steuerliche Zwecke noch attraktiver und vor allem deutlich günstiger machen. Dann müßten Sie sich durch die Fälle verklagen, um Ihre Treibstoffkosten und andere Ausgaben zu ermäßigen.

Hinweis: Bis Sie wissen, wie die Steuerbehörden reagieren werden, sollten Sie alle anfallenden Gebühren für den Firmenwagen selbst einfordern.

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