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Viele träumen davon, irgendwann einmal in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Da in den meisten Fällen jedoch nicht so viel Eigenkapital vorhanden ist, das für den Kauf, Bau oder die Sanierung einer Immobilie notwendig wäre, muss eine Baufinanzierung abgeschlossen werden, in deren Rahmen das benötigte Fremdkapital von Banken, Sparkassen oder Bausparkassen zur Verfügung gestellt wird. Dabei gilt es, einige Punkte zu beachten und einige Fehler zu vermeiden. Der erste Schritt ist, eine detaillierte Liste darüber zu erstellen, wie viel Eigenkapital vorhanden ist und wie viel Geld monatlich zur Verfügung steht. Auf der Habenseite steht somit das vorhandene Kapital und Vermögen sowie die regelmäßigen Einnahmen. Dem gegenüber stehen die regelmäßigen Ausgaben sowie die Kosten, die durch die Immobilie entstehen werden. Wichtig dabei ist, nur mit dem Geld zu rechnen, das tatsächlich vorhanden ist und worauf jederzeit zurückgegriffen werden kann. Bei der Ausgabenseite gilt zu bedenken, dass die Kosten für Heizung, Wasser und Strom beispielsweise für ein Haus höher sind als für eine kleinere Wohnung. Zudem werden weitere Ausgaben fällig, wie zum Beispiel die Grundsteuer oder Gebäudeversicherungen. Der zweite Schritt ist die Ermittlung des Finanzierungsbedarfes. Hierzu gehört nicht nur der Kaufpreis der Immobilie selbst, sondern auch Notar- und Grundbuchgebühren, mögliche Maklerkosten sowie die Kosten für den Umzug und eventuelle Neuanschaffungen. Zudem muss berücksichtigt werden, dass jederzeit Mehrkosten entstehen können, etwa wenn Umbau- oder Ausbaumaßnahmen notwendig werden. Daher ist es ratsam, genügend Spielraum und ausreichend Puffer einzuplanen. Ein weiterer Fehler ist eine häufig zu hoch angesetzte Eigenleistung. Selbst wenn handwerkliches Geschick vorhanden ist, dauert die Fertigstellung in Eigenleistung meist länger, was bedeutet, dass für diese Zeit unter Umständen nicht nur die Darlehensraten, sondern auch die Miete für die bisherige Wohnung aufgebracht und entsprechend Zeit einkalkuliert werden muss. Wichtig ist zudem, auch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, etwa für den Fall von Arbeitslosigkeit, eines Unfalls oder eines Todesfalls, beispielsweise in Form einer Risikolebens-, einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Restschuldversicherung.
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