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 Beitragsbemessungsgrenzen 2005

Versicherungspflichtgrenze in Euro

Ost

West

Krankenversicherung / Pflegeversicherung pro Jahr

46.800

46.800

Krankenversicherung / Pflegeversicherung pro Monat

3.900

3.900

Beitragsbemessungsgrenzen pro Monat in Euro

Ost

West

Krankenversicherung / Pflegeversicherung

3.525

3.525

Renten-, Arbeitslosenversicherung

4.400

5.200

Geringfügigkeitsgrenze

400 (2)

400 (2)

Beitragsbemessungsgrenzen pro Jahr in Euro

Ost

West

Krankenversicherung / Pflegeversicherung

42.300

42.300

Renten-, Arbeitslosenversicherung

52.800

62.400

Beitragssätze in Prozent

Ost/West

Krankenversicherung
je 1/2 Arbeitgeber und Arbeitnehmer

individuell nach Krankenkasse

Pflegeversicherung
je 1/2 Arbeitgeber und Arbeitnehmer (1)

1,7 / 1,95 (1)

Rentenversicherung
je 1/2 Arbeitgeber und Arbeitnehmer

19,5

Arbeitslosenversicherung
1/2 Arbeitgeber und Arbeitnehmer

6,5

1

a) Kinderlose Mitglieder der gesetzlichen Pflegeversicherung ab dem 23. Lebensjahr müssen ab dem 1.1.2005 zusätzlich 0,25 Prozentpunkte zur Pflegeversicherung bezahlen. Der Beitragssatz erhöht sich für solche Mitglieder somit auf 1,95 %. Davon trägt der Arbeitgeber 50 % von 1,7 % = 0,85 %, der Arbeitnehmer 1,1 %. Kinderlose Mitglieder, die vor dem 1.1.1940 geboren sind, sowie Wehr- und Zivildienstleistende sind von der Zuschlagspflicht ausgenommen.
b) Im Bundesland Sachsen beträgt der Arbeitnehmeranteil zur Pflegeversicherung 1,35 %, der Arbeitgeberanteil 0,35 %. Kinderlose Arbeitnehmer in Sachsen tragen unter weiteren Voraussetzungen (siehe Punkt a) 1,6 % ab 1.1.2005
c) Bei sog. Gleitzonenjobs – also bei Arbeitsentgelten zwischen 400 und 800 Euro – steigt der Arbeitnehmerbeitrag in dieser Progressionszone aufgrund einer bestimmten Berechnungsformel linear von ca. 4 % auf den vollen Beitrag an.

2

 

Ab 1.4.2003. Der Arbeitgeber trägt die Beiträge zur Krankenversicherung in Höhe von 11 % und zur Rentenversicherung in Höhe von 12 % sowie eine Pauschalsteuer mit Abgeltungswirkung in Höhe von 2 %. Bei sog. Mini-Jobs in "Privathaushalten" trägt der Steuerpflichtige Pauschalabgaben in Höhe von 12 %. Davon entfallen jeweils 5 % auf die Renten- und Krankenversicherung sowie 2 % auf eine Pauschalsteuer.

 

 

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